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| 4. Myokarditis - Parvovirus gefunden |
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Geschrieben von: Wintermute - 11-27-2024, 05:15 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (6)
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Hallo zusammen,
mich hat kürzlich meine 4. Myokarditis ereilt. Die Symptome waren immer genau gleich. Infekt mit über 39 Fieber, dann Episoden von sehr starken Brustschmerzen, welche in die Arme ausstrahlten. Troponin deutlich erhöht, Veränderungen im EKG (ST Hebung teils, T Negativierung), etwas eingeschränkte Pumpfunktion und Wandbewegungsstörung im Ultraschall, LGE im MRT. Weitere Schilderungen aus früheren Jahren sind hier im Forum zu finden.
Nun wurde eine Biopsie gemacht und Parvovirus B19 gefunden. Ca 5000 Kopien pro ug, aber keine aktive Entzündung mehr. Daher als latente Viruspersistenz gewertet, trotz der recht hohen Kopienzahl.
Nach Recherche in Veröffentlichungen passen meine Symptome aber doch sehr gut zum PVB19. Der greift insbesondere Endothelzellen, also die Blutgefäße, an. Dadurch können Vasospasmen ausgelöst werden, welche wiederum Verursacher von Brustschmerzen sein können. In der Biospie zeigten sich zudem Schwerpunkte um die Blutgefäße und ein Small Vessel Disease.
Auch kann der Virus durch irgendwelche Trigger reaktivieren. Daher würde ich nun gerne herausfinden, was gegen das Virus unternommen werden kann.
Hat jemand Erfahrungen mit diesem Virus und insbesondere mit Therapien um ihn wieder loszuwerden? Gerne tausche ich mich aber auch allgemein zum Thema Myokarditis aus.
Liebe Grüße
Wintermute
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| in Nachrichten immer wieder Sterbefälle |
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Geschrieben von: jelenasherzchen - 10-28-2024, 02:58 PM - Forum: Allgemeines
- Antworten (3)
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Hallo zusammen, ich habe gerade das Thema mit einem Freund diskutiert und möchte Eure Meinung hören. Gab es in letzter Zeit vermehrt Sterbefälle durch Herzproblemen? Gerade bei den Sportlern. Oder bin ich jetzt durch unsere Situation empfindlicher geworden und deswegen nehme ich diese Nachrichten stärker war?
Ich hoffe Euch geht es gut. Bei uns in Süden scheint die Sonne und ich freue mich, weil der Herbst noch so mild und schön ist. :-)
Liebe Grüße an alle!
Jelena
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| Wie geht Ihr damit um??? |
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Geschrieben von: clausschr - 08-06-2024, 01:50 PM - Forum: Seelische Belastung
- Antworten (1)
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Ich, m 59, sehr sportlich, hab meinen Leben lang Ausdauersport gemacht, Radmarathons gefahren etc.. Jetzt ein bisschen langsamer, aber immer noch Touren von 50-100km mit dem MTB (ohne E). Dazu regelmäßig Fitnesstraining seit mehr als 30 Jahren.
Seit 30 jahren habe ich Bluthochdruck, der aber eingestellt ist.
Vor 20 Jahren hab ich wegen meines anderen Hobbys (Tauchen) ein Herzecho machen lassen. Damals kam raus, dass ich ein vergrößertes herz habe und verdickte Herzwände. Der Kardiologe meinte damals "Sportlerherz".
Aktuell Tauchtauglichkeitsuntersuchung gemacht und mein Hausarzt meinte, da ist was ungewöhnliches im EKG - ab zum Kardiologen.
Nach viel Hin und Her über gute Verbindungen schnell einen Termin beim Chefarzt der Kardiologie bekommen.
Der hat so die Eckdaten abgefragt, hat gesehen, dass mein Cholesterin recht hoch ist.
Auf Nachfrage, ob ich Herzkrankheiten in der Verwandschaft habe, habe ich gesagt, dass mein Vater mit 65 am plötzlichen Herztod gestorben ist.
Darauf der Arzt: Mit den Cholesterinwerten und dem vergrößerten Herz schaffen Sie das nicht.
Jetzt nehme ich seit einer Woche Cholesterinsenker und warte auf den nächsten Arzttermin. Stressecho.
Der Punkt ich merke nichts, gar nichts. Ich habe ja so meine Feierabendrunden, wo ich meine Leistungsfähigkeit checken kann. Meine 50km Runde bin ich in Bestzeit mit Anfang 40 in 2:15 h gefahren. Jetzt fahre ich die entspannt in 2:30. Dabei bleibt mein Pulks absolut im Rahmen, mir gehts gut dabei.
Mein eigentliches Problem ist aber komplizierter. Mein Ziel war immer für meine Familie da zu sein und dafür zu sorgen, dass es allen gut geht. Das hat auch immer geklappt. Und wenn es denn sein soll, dann sind auch alle sehr gut versorgt.
Trotzdem kann ich meiner Frau und meinen Söhnen den Trennungsschmerz nicht abnehmen. Denn wenn es soweit ist, dann tuts ja einen Schlag.
Ich weiß nicht, ob und wie ich mit Ihnen sprechen kann um Ihnen da etwas Last wegzunehmen. Es wird ja hoffentlich nicht heute oder morgen passieren. Aber die Möglichkeit, dass ich meine Rente nicht mehr erlebe ist ja laut Arzt gegeben.
Wir haben ein sehr gutes und enges Verhältnis, ich will Ihnen aber nicht zu früh Sorge bereiten, sie aber auch nicht unvorbereitet lassen.
(Für mich persönlich habe ich kein Problem damit, ein schnelles Ende ist was Feines und ich hatte ein gutes Leben mit einer tollen Familie, Freunden und auch nie finanzielle Sorgen)
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| Herzinsuffizienz ja oder nein. |
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Geschrieben von: suchoi7 - 05-22-2024, 01:26 PM - Forum: Allgemeines
- Antworten (1)
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Liebe Mitleser,
seit Jahren haben ich Extrasystolen, genau seit 1984. Organisch hat man nie etwas gefunden. Seit Jahren habe ich Wasser in den Beinen. Erstmals so um 1990 entdeckt. Ultraschall hat keine Anhaltspunkte ergeben. Der letzte vor einem Jahr.
Nun habe ich vor ein paar Wochen im Urlaub immer mehr Extrasystolen bekommen, bis jeder 4. dann jeder 8. dann wieder jeder 5. Schlag über Stunden betroffen war. Also ab zum örtlichen Praktiker. Der hat die Extrasystolen sogleich entdeckt und mich in die Ambulanz eines nahegelegenen Spitals mit ausgezeichnetem Ruf verwiesen. Zu meiner Überaschung hat er gemeint, ich könne da ruhig selbst hinfahren. Was ich auch unfallfrei geschafft habe.
In der Ambulanz wurde ich hervorragend betreut und untersucht. Es wurde ein sehr niedriger Megnesiumspiegel und ein niedriger Kaliumspiegel festgestellt. Entsprechende Infusionen haben geholfen. Die Extrasystolen gingen wieder auf das normale Maß zurück. Manchmal habe ich tagelang keine.
ABER: Das Wasser in den Beinen, ein erhöhter NT-proBNP Wert haben zur Diagnose: Vermutlich HFpEF , latente kardiale Dekompensation geführt.Außerdem wurde im Lungenröntgen eine leichte Stauung in den Gefäßen festgestellt.
Aus allerlei Gründen (Bluthochdruck, Carotiseinengung, Praediabetes) schlucke ich 6 Tabletten am Tag. Da sind die Entwässerungstabletten noch nicht dabei. Nomexor 1x 5mg/ Lercanidipin 1x20mg / Valsacor 1x 160mg / Atorvastatin 1x 20mg / Allopurinol 100mg / Thrombo ASS 1x 100mg.
Mit der Diagnose bin ich zu meinem Praktiker. Man muss wissen, der ist auch Internist und hat lange im nächsten großen LKH eine Herzüberwachung geleitet. Außerdem ist er ein guter Diagnostiger.
Der hat schmunzelnd den Bericht der Ambulanz gelesen, alle Argumente vom Tisch gewischt. "Die Stauung hast du, weil du zu viel Wasser hast. Das Wasser ist nur zum Teil Wasser, der Rest ist Lymphe." Auf die erhöhten NT - pro BNP ist er nicht eingegangen, bzw gemeint, das sei nicht aussagekräftig.
Habe ich Luftnot? Nein. Husten? Nein. Leistungsschwäche? Ja schon. Da meine Halswirbelsäule völlig desolat ist, schone ich mich auf Anraten meines Orthopäden seit 15 Jahren total. Das sieht mein Praktiker als Ursache für mein Leistungstief.
Ich bin 73 Jahre alt, leider Raucher (seit 55 Jahren) und Alkoholgenießer im Übermaß.
Wem soll ich glauben? Der jungenm Ärztin in einer hervorragenden Ambulanz eines Lehrkrankenhauses einer medizin. Uni-Fakultät oder dem erfahrenen Praktiker und Internisten? Was meint Ihr?
Danke
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| Das gebrochene Herz |
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Geschrieben von: Broken Heart - 03-24-2024, 11:54 AM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (5)
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Hallo!
Ich grüße Euch sehr herzlich! Ich bin männlich, 43, und habe seit einiger Zeit ein paar Herzprobleme.
An dieser Stelle möchte ich Euch auch meinen Hintergrund schildern.
In meiner Familie ist Krebs nicht das Problem, sondern Herz Kreislauf Sachen.
Meine Mutter hatte ein Aneurysma in der Hauptader des Herzens, was dann operiert wurde, als sie etwa 70 war. Sie verstarb 2023 bei einer Operation im Krankenhaus, keine Herz OP, im Alter von 84.
Mein Vater hatte seinen ersten Herzinfarkt in seinen 40ern und dann insgesamt 4 Herzinfarkte, davon 2 mit Bypass. Der Arzt sagte damals zu ihm "Sie sind nun wieder fast stärker als jemand in Ihrem Alter. Ihr Herz funktioniert wieder".
Doch anstatt dies zu nutzen, den Vorruhestand zu genießen, fand er den Weg zu Alkohol und Tabak. Wurde depressiv... starb mit Ende 60.
Nun zu mir. Ich hab ältere Geschwister, die aber alle schon immer komisch mit mir umgegangen sind. Das hat mich immer schon auch belastet. Zu den meisten habe ich somit keinen Kontakt mehr.
In den letzten Jahren war ich der einzige der sich um Mutter gekümmert hat. Mutter ging es in den letzten Jahren schlecht. Schmerzen, Wasser in den Beinen etc. Knochen kaputt.
Die ganze Verwandtschaft ein einzige Schlangengrube. Also auch zu Verwandten kaum noch Kontakt.
Ich, das schwarze Schaf der Familie.... obwohl ich immer mit gekümmert habe um alles.
Nun, 2022 wurde es richtig schwierig. Erstens wurde ich Opfer schwerer Straftaten und Falschanzeigen, die ich hier nicht weiter erläutern möchte. Zweistens starb einer von meinen Brüdern, der zwar schwierig war aber wir hatten noch Kontakt. Er war durch seine Exfrau komplett fertig gemacht worden. Sorgerechtsstreit etc. Außerdem hatte irgendwer sein kleines Haus angezündet. Unbewohnbar.
Er wurde beschuldigt es getan zu haben, doch es gab Freispruch. (Brandstiftung, Verdacht auf Versicherungsbetrug....)
Eines Tages kippte er um. Kam ins Krankenhaus. Sein Hirn war stark geschädigt. Mutter und ich, wir konnten uns noch verabschieden, dann wurden die Maschinen abgeschaltet.
2023 im Frühjahr, als etwas mehr als ein Jahr her, kam Mutter ins Krankenhaus und starb.
Meine ältere Schwester hetzte mir daraufhin natürlich einen komischen Anwalt auf den Hals, der mit hinterhältigen Methoden versuchte herauszufinden, wieviel zu erben ist.
Als ich das durchschaute und selber einen Anwalt einschaltete, zeigte er sein wahres Gesicht und versuchte meinen Anwalt unter Druck zu setzen, dass sofort alle Details herausgerückt werden müssen.
Natürlich erstellte ich zusammen mit meinem Anwalt zügig das Verzeichnis, von dem was noch geerbt werden kann. Zwischendurch, im Herbst, wurde mein Haustier auch noch schwer krank, inklusive Krebs, der aber geheilt wurde.
Im Herbst 23 war ich dann erkältet und meine Leistung ließ nach. Symptome einer Herzmuskel Entzündung im Nachhinein.
Ende Februar aber erst landete ich beim Allgemeinmediziner. Besser spät als nie. Hoher Blutdruck. Und Pro BNP bei über 1000.
Dass ich bei Stress erhöhten Blutdruck habe, wusste ich schon, deswegen hatte ich in früheren Jahren teilweise mit Ramipril gearbeitet und teilweise auch mit anderen Maßnahmen.
Doch es klappte einfach nicht mehr. Es half nicht mehr. Puls und Blutdruck wollten nicht mehr runter.
Mein Nickname Broken Heart klingt negativ aber es ist nunmal so wie es ist. Die seelischen Belastungen waren zu viel geworden.
Eines hatte ich noch nicht geschrieben. Im Sommer 23, also einige Wochen nach Mutters Tod, hatte ich einen schweren Autounfall. Ich saß in meinem geliebten Kleinbus. Stand am Stauende auf der Autobahn. Ein PKW raste von hinten in meinen Wagen rein. Vermutlich mit bis zu 100 kmh.
Meine ohnehin schon angeschlagene Wirbelsäule.. nun noch kaputter!
Hinweis: HWS kann auch das Herz zusätzlich unter Stress setzen!!!
Seitdem ging es noch mehr abwärts mit mir, körperlich.
Jedenfalls war ich erst beim Allgemeinmediziner jetzt im Frühjahr 24 und dann ein paar Tage im Krankenhaus. Leider versäumten es die Ärzte eine Biopsie zu machen bei der Katheter Untersuchung. Seis drum.
Kardio MRT steht noch an. Konnte dort aus verschiedenen Gründen auch nicht gemacht werden.
Wird noch ambulant gemacht. Bin ja auch nun beim Kardiologen.
Funktion Linksventrikulär war Anfang März bei ca. 35 bis 40%
Hoffe die geht wieder hoch.
Aber was nun wirklich wichtig ist für mich: Ich stelle mein Leben um! Werde mein kleines Business noch mehr verkleinern. Mehr für mich tun. Keine Süßigkeiten mehr, die hatten mir jetzt über Weihnachten einen Zucker Schub gegeben, der nicht gut war. Kurz Energie.... und dann.... krank.
Ich stelle mich darauf ein, dass es jetzt bis zu einer wirklichen Besserung etwa ein Jahr dauern kann.
Selbst der Hund sagt: Nein, heute musst Du mich nicht in den Wald fahren... gehen wir ne Runde um den Block und fertig!
Er weiß es.
Ich ahnte schon, dass dieser Moment kommen würde im Leben.
Nun möge Mutter in Frieden ruhen. Und ich ruhe mich aus. Habe immer sehr viel gearbeitet. Immer volle Leistung gebracht. Das ging aber auf Dauer so nicht weiter.
Freundin habe ich, aber Kinder (noch) nicht.
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