Ob man Kekse mag oder nicht, dieser Hinweis muss sein.
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Seelische Belastungen
#41
Na ja....es gibt sicherlich Ausnahmen.
Es ist ja so...bei uns in Schwaben ist die Welt schon noch in Ordnung....der Sparwahn und die Streichungen und die Preisvorgaben kommen alle von Euch da oben zu uns runter.... Also....wenn bei Euch da oben....(alles über der Grenze von Schwaben....) Änderungen eintreten, wie Kürzungen oder Preisabsenkungen, dann dauert es einige Zeit, bis es dann uns erreicht..... Und im Osten Deutschlands ist es noch viel viel schlimmer.
Und....solange Du gesund bist....geht´s ja....aber wehe Du wirst krank und verursachst Kosten....

Meine Schwester war bei der BKK Direkt versichert. Ich hab sie immer und immer wieder bequaselt, sie soll zur AOK. Irgendwann hat sie´s dann auch gemacht. 4 Wochen später bekam sie einen Schlaganfall ....glaube mir Anke....die Leistungen, die die AOK jetzt erbringen muss und bisher musste, hätte die bei der BKK Direkt nie erhalten......
Weißt Du, solange Du "nur" hin und wieder mal zum Arzt musst, ist es ja ok....Brauchst Du aber mehr....wie z.B. Hilfsmittel....dann sind die Unterschiede bei den Kassen absolut krass !!!!!!!!!!!

Beste Grüße, Illy Wink
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#42
Ok, da muss ich passen- da bist du die weitaus Erfahrenere von uns, was dieses Thema betrifft.
Kann ich mir auch denken, wenn wir teuer werden, dann isset vorbei mit Billig-Kasse.
Obwohl seit der Reform ja jetzt eigentlich die Schwer-Kranken den Kassen das Geld in die Tascha schaufeln....denn je kränker der Patient, desto mehr Geld aus dem Fondtopf....


Naja, ich bin bei einer ersatzkasse-und das seid Geburt!

Big Grin Smile) Big Grin Smile) Was der Bur`nit kennt frisst er nit! Big Grin Smile)
"Das Glück ist mit den Fleissigen!"

(arabisch)
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#43
Ja ja......die Kasse kriegt jetzt mehr Geld für Schwerkranke...
Als Schwerkranker lohnst Du Dich aber für die Kasse nur....wenn Du zwar ne "teuer bezahlte Diagnose" hast...
so wie unser einer z.B. ......Du aber selten zum Doc gehst...
dann rechnet sich das für die Kasse.

Gehst Du aber mehrmals im Quartal zum Doc ( Anfangs meiner Erkrankung musste ich jede Woche dorthin) dann verursachst Du ja wieder Mehrkosten.
Gehste aber vielleicht nur noch 1 oder 2 mal pro Quartal zum Doc, dann freut sich die Kasse über Dich....denn Du verursachst weniger Kosten....und der Kasse bleibt mehr im Topf..... Oh je....wo führt uns diese Reform noch hin..........???????

Beste Grüße, Illy Wink
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#44
Das wird immer schlimmer werden, das habe ich auch das erste mal so richtig im KH gemerkt, wenn ich privat oder Zusatz versichert gewesen wäre, und ein_Bettzimmer gehabt hätte, wäre das echt viel erholsamer gewesen- es gibt nun mal Krankheiten wie unsere, da braucht man Ruhe...

Naja, es wird schlimmer, nicht besser.

Bist du zusatz-versichert Illy?
"Das Glück ist mit den Fleissigen!"

(arabisch)
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#45
Mal eine andere Frage:
Viele von euch schreiben, dass sie die Krankheit akzeptiert haben. Das finde ich bewundernswert. Ich selbst habe meine Diagnose vor knapp anderthalb Jahren bekommen und war seitdem nicht wirklich dazu in der Lage, sie zu akzeotieren. Klar lebe ich mit ihr, aber akzeptieren? (Ich versuche zum Beispiel weiterhin, täglich meinen alten Sportarten nachzugehen und die Anzeichen zu ignorieren --> unvernünftig ich weißWink)... Vielleicht liegt es auch am Alter (18).
Um mal zum Punkt zu kommenWink:
Ich habe mir im Verlauf dieser Krankheit eine Art "Panzer" zugelegt, ich lasse niemanden mehr richtig an mich ran, kann nicht eins-zu-eins ehrlich mit jemandem darüber sprechen, wie es mir geht. Nur Antworten wie "klar, mir gehts soweit gut" oder "was muss, das muss". Aber wirklich über meine Gefühle und die Krankheit zu sprechen, schaffe ich nicht.
Habt ihr ähnliches durchgemacht? Wenn ja, wie seid ihr aus diesem Teufelskreis herausgekommen? (Zumal das die Depressionen ja nicht gerade verbessert)
Zur Info: Ich befinde mich auch in Psychotherapie, habe aber nicht das Gefühl, dass ein Außenstehender jemals diese Gefühle verstehen könnte...
Seven days without baseball/soccer make one weak... Confusedleeping:

____________________________________________________________________________________________________

AMs practice 'til they can make it right. :thumbdown:

Pros practice until they can't make it wrong. :thumbup:
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#46
Zitat:Viele von euch schreiben, dass sie die Krankheit akzeptiert haben. Das finde ich bewundernswert.

Ja das sagt man immer so leicht dahin. Ich denke es müsste eher "daran gewöhnt" als akzeptiert, heißen.
Denn auch die, die meinen die Krankheit akzeptiert zu haben, suchen immer noch nach dem Warum.
Dies drückt widerum aus, dass es nicht akzeptiert wurde.

Zitat:Um mal zum Punkt zu kommen :Augenzwinkern: Ich habe mir im Verlauf dieser Krankheit eine Art "Panzer" zugelegt, ich lasse niemanden mehr richtig an mich ran, kann nicht eins-zu-eins ehrlich mit jemandem darüber sprechen, wie es mir geht. Nur Antworten wie "klar, mir gehts soweit gut" oder "was muss, das muss". Aber wirklich über meine Gefühle und die Krankheit zu sprechen, schaffe ich nicht.

Das geht sehr vielen so, was sicherlich nicht gerade förderlich ist, wie du schon sagtest.

Persönlich sah es so aus, dass ich erst richtig angefangen habe mich daran zu gewöhnen und das Schiksahl zu zulassen, nachdem ich anfing in Foren zu schreiben und zu lesen. Ich dachte ich wäre der einzigste auf dieser Welt der solch schreckliches durchstehen muss. Als ich ernsthaft mit weiteren "Betroffenen" kommunizierte, bemerkte ich schnell, dass es doch so viele gibt, denen genau die gleichen Dinge durch den Kopf gehen und die gleichen Ängste haben, wie man selbst. Das half mir und spendete mir viel Kraft und Zuversicht. Aus diesem Grund, gibt es auch dieses Forum.

Mit der Familie etc. zu sprechen, sehe ich als Kontraproduktiv an, für dich und für dein Gegenüber.

Selbsthilfegruppen, sind meiner Meinung nach das Nonplusultra. Was hilft ein Psychologe, der dich nicht verstehen kann, sicherlich kann er es mehr als andere und dir Wege zeigen deine Situation erträglicher zu gestalten, aber...

Seih es virtuell oder in einer präsenten Selbsthilfegruppe - es hilft ungemein. Und das sage nicht nur ich.^^

Im Endeffekt kann man sich sowieso nur alleine helfen...wie schwer das ist, weiss jeder hier.

Zitat: Vielleicht liegt es auch am Alter (18).
Mh gute Frage, da müssten sich das ältere Semester mal zu melden. Wobei ich kaum glaube, dass ein älterer Mensch leichter mit schweren Schicksahlsschlägen umzugehen weiß, als ein junger Mensch. Dies ist wohl eher ein Vorurteil.
Was ich mir leichter Vorstelle, ich die Angst vor dem Tod im Alter. Als junger Mensch wie wir, denkt man da vieleicht anders drüber. Evt. ist die Furcht auch größer...genau wie die Furcht vor der Zukunft. Sein Leben nicht mehr so leben zu können wie man es sich immer wünschte, es hat ja kaum angefangen.

Mal schauen was die anderen dazu sagen.

Grüße und viel Kraft spendet...
Alex
Linksventrikuläre Herzinsuffiziens seit 2008 8% Ef und seit 2020 48% EF - Defiträger

Das Herzkrank-Board auf Facebook
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#47
gut geschrieben,ihr 2 über mir.
das forum ist ja auch ne art selbsthilfegruppe, sogar ne ziemlich gute.
ich habs ja bis heut noch nicht akzeptiert, dass ich krank bin, ich wüßt nicht mal, was für pillen ich mir jeden tag geb, macht meine freundin, oder die ganzen medi begriffe, hab ich alles hier gelernt.
ich les mich jeden tag ein bischen mehr durch.
eben, die beste selbsthilfegruppe.
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#48
Hallo ihr lieben...

Leider... muss ich mich ja auch schon zu den etwas älteren Semester dazu zählen...
Ich kann euch dazu nur sagen...bis Mitte diesen Monats, habe ich auch geglaubt, meine Krankheiten akzeptiert zu haben...
Es war sogar so... das viele aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis gesagt haben, das sie mich für meine Stärke bewundern...
Leider musste ich dann aber diesen Monat mit aller Heftigkeit feststellen, das dem nicht so ist. Tief in meinem Unterbewusstsein lauerte scheinbar schon länger eine große Angst und Trauer vor der Zukunft.
Auf der Psychiatrie bin ich gelandet... weil ich keinen Sinn mehr in allem gesehen habe.... Ich habe dem Klinikaufenhalt aber nicht wirklich etwas abgewinnen können, sodas ich diesen nach langen elf Tagen abgebrochen habe.
Meine Reise in die Türkei im nächsten Monat, ist allerdings auch nur eine Flucht... vor allem. Naja, mal sehen was kommt wenn ich wieder hier im Lande bin...
Das man als älterer Mensch weniger Angst vor der Zukunft bzw. vor dem Tot hat... kann ich allerdings nicht bestätigen... ich habe einige ältere Menschen beim Sterben begleitet... und glaubt mir... der Wunsch weiter zu leben... ist auch da oft noch vorhanden.
Meine Oma ist im hohen Alter schwer krank geworden, und sie hat jeden Tag gesagt... "Das mir das jetzt auch noch passieren musste"...
Ich glaube also... da gibt es nicht wirklich Unterschiede... meine Oma ist letztendlich genau so schweren Herzens von hier gegangen, wie mein 38jähriger Cousin....

LG, Christin
Das Leben ist nicht zu Ende, nur weil ein Traum nicht in Erfüllung geht.
Es hat nur einen Weg versperrt, damit man einen anderen sucht.


chin. Sprichwort
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#49
Christin du sprichst mir aus dem Herzen!
Genau so ist es!!!
Ich fang immer wieder von vorn an das zu Verarbeiten.
Was da passiert war,so nah am Tod, wie soll man das
auch je begreifen?
Das Herz hat seine Gründe,die die Vernunft nicht kennt.

Blaise Pascal ( 1623-1662 ) Philosoph
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#50
ich hab das von christin mehrmals gelesen, so ehrlich.
ich denke das mit nah am tod haben wir doch alle durch, wir sollten vorwärts schauen, nicht zurück, wir leben ja noch, und das ist gut so.
christin, mit 42 ist man noch ganz schön jung!
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