Ob man Kekse mag oder nicht, dieser Hinweis muss sein.
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Seelische Belastungen
#1
Von Bigi,an Euch alle,
fang nach 2 Jahren damit an, das alles zu verdauen.
Man kann ja mal stecken bleiben in so einem Tunnel ,der finsteren Gedanken.
Aber man muss auch die Kraft finden, oder sich helfen lassen, wieder da heraus zu finden. Sich umschauen was ist verkehrt gelaufen wie komm ich weiter, ist richtig. Nur nicht sitzen bleiben und resignieren. Vorausschauen, wo liegen die Schlaglöcher auf meinem Weg,wie kann ich sie verhindern oder ausbessern. Ausruhen tief Luftholen und dann aber weiter. Du kannst nichts verkehrt machen. Wenns Dir hilft, bist Du auf dem richtigen Weg.. Jeder muss aber für sich seinen Weg finden.
Ich hoffe Ihr findet alle Euren Weg aus dieser
Erkrankung, die ja auch Eure Seele angeknackst hat.
Bigi
Das Herz hat seine Gründe,die die Vernunft nicht kennt.

Blaise Pascal ( 1623-1662 ) Philosoph
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#2
Ja Bigi,
es ist nicht immer einfach gut drauf zu sein.
Ich versuch auch das Beste draus zu machen.
Ich lass mir nicht immer anmerken, wenns mir grad nicht so gut geht - aber dann hör ich oft von Freunden und Familie..
he - Du bist ja wieder gesund.
Ist ja schön, wenn ich wie gesund aussehe und wirke...aber warum können die Leute nicht akzeptiern und verstehen, was das für ne Krankheit ist ? Und kaum ist man gut drauf, denken alle, Du könntest wieder bei allem mithalten. Gehst Du dann mal früher von einer Fete nach Hause, oder hüpfst nicht mit auf den Tanzfläche, dann fragt man oft...."wir dachten es ist wieder alles in Ordung" Das nervt mich schon manchmal. Ich erwarte kein ständiges Mitgefühl - im Gegenteil. Aber einfach zu akzeptieren, dass mein Leben manchmal wie ne Achterbahn ist, und ich nicht mehr alles und überall mitmachen kann, scheint für Aussenstehende nicht verständlich zu sein... Ich weiss echt nicht, wie ich mich dann immer verhalten soll. Ich möchte doch nicht ständig von neuem erzahlen über das wie, wieso,warum....
Kennt Ihr das auch ? Also mich macht das oft richtig traurig. Es scheint, das viele Freunde sich gar nichts gemerkt haben, von dem was ich erkärt habe....

Beste Grüße, Illy Wink
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#3
Hallo Illy,
Du kannst ruhig auch mal sitzen bleiben und Dich umsehen,ob das der richtige Weg für Dich ist. Der Weg sieht für jeden anders aus. Wenn was nicht stimmt, ändere was, probiere aus, aber tu etwas. Z.B. Deine Arbeit, man merkt,daß Du voll in Ihr aufgehst. Manches zieht runter, aber wenn man mal genauer hinschaut, es ist nicht alles schlecht. Mit etwas Abstand sieht man halt besser.
Deine Freunde müssen auch erst lernen mit Dir umzugehen.
Sie können nicht in Dich hinein schauen. Sag wie Du Dich fühlst, wenn sie nicht zuhören und reagieren, sind es nicht Deine Freunde. Ändere etwas, aber in Deinem Sinne, und auch nur, in Absprache mit Deiner Seele. Tief im Inneren gibt es eine Antwort.
Bigi
Das Herz hat seine Gründe,die die Vernunft nicht kennt.

Blaise Pascal ( 1623-1662 ) Philosoph
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#4
Hallo
Diesen weg gehe ich seit ich 11 Jahre geworden bin.
Es ist ein sehr sehr schwerer und weiter Weg. Viele viele Hinternisse liegen bei mir aif den Weg. Trotzdem bin ich weiter gekommen. Auch jetzt wo noch mehr Hinternisse auf dem Weg liegen und viele viele sogenannte Freunde es nicht wahr haben wollen.
Wichtiig ist es dass man an sich glauben tut und diesen Glauben niemals verlieren tut.
Egal wie schwer der weg wird du kannst ihn gehen.
So tue ich es auch. Egal wie öft das Schicksal zuschlägt. Ich gehe weiter.
LG defi Confuseduper:
Gib nicht auf sondern mache das Beste daraus
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#5
Danke Bigi, Danke Defi,

ihr habt Recht.....eigentlich hab ich ja auch angefangen, meinen Weg zu gehen....irgendwie lass ich mich aber doch durch den einen oder anderen Stein ablenken.....
Da muss ich wohl lernen ....drüber zu springen. Nutzt alles nix....muss ich durch.....werd ich machen !
Danke nochmal Euch beiden. Eure Worte haben mir sehr gut getan.
Schönen Sonntag noch und ganz viele liebe Grüße,
Ilona

Beste Grüße, Illy Wink
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#6
Hi Ihr Lieben,


ich denke, das es immer wieder auf und ab`s gibt, wenn man krank war oder ist.
So eine herzsache egal welche haut selbst den Preisboxer aus den Schuhen, und Menschen, die sowas nicht hatten sollen sih glücklich schätzen und nicht dumme Sprüche klopfen.
ich höre auch schon ab und zu>: "Super, dann biste ja wieder fit, wußte ich doch!".
Aber wie es in einem drin aussieht und das Angst und Schrecken zumindest auch teilweise bleiben interessiert niemand.
Das hasse ich ein wenig an der Schulmedizin, wenn nix mehr zu sehen ist, ist man gesund.
Ich sage immer jeder hat ein bauchgefühl, und erst wenn dieses sagt:Ok, ich bin wieder fit, dann ist man es auch!

Aber nix desto trotz kann ich allen hier nur wünschen, das die negativen Gefühle keine Oberhand nehmen!



LG Anke
"Das Glück ist mit den Fleissigen!"

(arabisch)
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#7
Hallo Anke,
schon viel von Dir gelesen....
ich bin ja noch nicht so lange dabei...aber es ist ein ganz tolles Forum. Lauter nette Leute....macht einfach Spaß und ich freu mich immer, wenn ich Zeit habe, mal reinzuschauen und über die Neuigkeiten zu lesen und zu berichten.
Du hast das genau auf den Punkt gebracht. Diejenigen, die gesund sind, können einfach nicht mitreden. Oft ärgern mich die "gescheiten" Sprüche. Allerdings....was ich nicht kenne....na da kann ich auch schlecht mitreden. Aber mal ehrlich....waren wir als "gesunde" nicht manchmal auch so intolerant ? Ich glaub schon...ich hab auch schon oft gesagt...."ach...soll sich nicht so anstellen" Das ist eigentlich ganz gemein....aber nicht bewußt gemein....sondern unwissend. Jedenfalls habe ich meinen Lernprozess hinter mir und werde mir nie mehr anmaßen, über anderer Leute Schmerz oder Unwohlsein zu urteilen.
Das wiederum erlernst Du aber erst, wenn Du selbst mal in der Lage bist.....das ist wohl mit allem so im Leben.
Na, jedenfalls machen wir alle das Beste draus...was bleibt auch anderes übrig...Den Kopf in den Sand stecken ist keine Lösung -macht alles nur schlimmer. Und wenns mir mal mies geht, dann versteck ich das nicht mehr. Immer dieses "stark" sein. Das macht am Ende dann nur schwach. Schön ist, dass wir uns hier im Forum haben...hier wird man verstanden und bei Bedarf wieder aufgebaut. Das tut richtig gut !
Schönen Tag noch und viele liebe Grüße, Ilona

Beste Grüße, Illy Wink
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#8
Hi Ilona,

du hast den Nagel auf den Kopf getroffen Wink .

Das mit der "Intoleranz" auch. Seid ich selber was an der "Pumpe2 hatte, kann ich mich erst richtig in die Lage der zig hundert Herzpatienten versetzen, die ich schon betreut bzw. gepflegt habe.
Und die vielen anderen Begleiterscheinungen auch, wie z.B. "echte" Depressionen!
Das kannste nicht mit "mal depri" vergleichen!
Wenns einem echt so mies geht, das man freiwillig in die Klapse stiefeln möchte.... ;( .
Aber egal, es geht weiter, ja und du hast recht-hier befiunden sich lauter super Leute und die nehmen einen ernst und halten einen hoch!
Das findet man nicht in jedem Forum!
Ein Glück, das es das Forum hier gibt!



*liebdrück an alle*


Anke
"Das Glück ist mit den Fleissigen!"

(arabisch)
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#9
Hallo, Ihr im Forum,
die Herzschwäche ist eine ernste Erkrankung und es ist
nicht verwunderlich, wenn man da in ein schwarzes Loch fällt.Es zieht nicht selten eine schwierige Entscheidung
hinsichtlich der Lebensführung nach sich. Eine depressive Reaktion ist mitunter auch ein Weg, sich mit seiner Erkrankung auseinander zu setzen und eine andere Lebensführung zu finden.Wenn aber die Depression schwer
verläuft, muss man sich helfen lassen.
Es gibt da zwei Möglichkeiten. Psychotherapie , die setzt
aber voraus, dass man bereit ist, mehr über die Gründe
und Folgen zu erfahren.
Medikamente kommen nur bei schweren Formen zum Einsatz. Hier treten oft Nebenwirkungen auf.Das kann
bei Herzrhythmusstörungen bedrohlich werden.
Die beste Therapie ist ein Forum, wie unseres.
Hier kannst Du dich tragen lassen und wirst aufgefagen.
Du findest hier immer einen Gesprächspartner der Dir zuhört.
Schön dass es Euch gibt,
Bigi.
Das Herz hat seine Gründe,die die Vernunft nicht kennt.

Blaise Pascal ( 1623-1662 ) Philosoph
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#10
Bigi,

da kann ich dir nur Recht geben. Was mir wirklich als einzigstes geholfen hat, war mit anderen Betroffenen darüber zu reden, sich auszutauschen, sich Mut zu machen.
Ich schwärme regelrecht von den Foren bei mein Ärzten. Und erzähle viel von euch, sie finden das sehr interessant, dass es solch Foren gibt.

Man kann die beste Familie und die besten Freunde haben, doch sein wir ehrlich, verstehen wird uns nie einer.Ist ja auch verständlich.

Meine Tavor liegen schön im schrank und im Haus verteilt, für den Notfall. Habe jetzt schon bestimmt 2 Monate keine mehr gebraucht. Ich akzeptiere die Krankheit mitlerweile und sehe sie garnicht als Krankheit sondern als einen Teil von mir. Doch das dauert.

"Nach jedem Sturm kommt auch wieder eine Flaute" das muss man sich vor Augen führen. Ganz nebenbei, kann man aus solch einer Grenzerfahrung auch viele positive Dinge ziehen.


Alles liebe
alex
Linksventrikuläre Herzinsuffiziens seit 2008 8% Ef und seit 2020 48% EF - Defiträger

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