01-16-2014, 09:48 PM
Herzlich willkommen hier!
Solche Erkrankungen, die über Husten und Schnupfen hinaus gehen, belasten immer Beziehungen. Immer! Auch der Partner leidet. Und ich glaube, das nicht zu wenig. Schlimmer noch, er darf ja nicht jammern, er ist ja gesund. Wenn man selbst betroffen ist, die eigenen Lebensentwürfe gerade ins Wanken kommen, ist das schwer. Von Angst und Wut und Ignoranz der Situation getrieben, von aufgesetzter Gleichgültigkeit durch den Alltag getragen ...jeder hat seine Strategien. Und der Partner? Wie mag sich das anfühlen, wenn man um das Leben des anderen bangt? Wenn man plötzlich mehr Verantwortung schultern muss? Wenn existentielle Ängste kommen, Wünsche, Träume platzen! Wie viel Größe gehört dazu, die Wut auch mal zuzulassen und sie als reine Abwehr der Angst zu begreifen. Und was ist das für ein Bild, wenn man plötzlich im Hinterkopf hat, am Grab des anderen zu stehen... Das belastet doch ungeheuer, verschiebt Rollenvorstellungen... Wir selbst wollen alle Freiräume, bloß nicht in Watte packen, aber verlangen auch, dass der andere seine Angst aushält. Das ist für Euch beide eine große Belastung. Sprechen, sprechen, sprechen...Frag mal nach ihren Ängsten, ihrer Wut. Und dann macht einfach neue Träume und genießt, was ihr habt.
Lieber Herzlos, an dieser Stelle ein dickes Danke für Deinen Mut.
Hella
Solche Erkrankungen, die über Husten und Schnupfen hinaus gehen, belasten immer Beziehungen. Immer! Auch der Partner leidet. Und ich glaube, das nicht zu wenig. Schlimmer noch, er darf ja nicht jammern, er ist ja gesund. Wenn man selbst betroffen ist, die eigenen Lebensentwürfe gerade ins Wanken kommen, ist das schwer. Von Angst und Wut und Ignoranz der Situation getrieben, von aufgesetzter Gleichgültigkeit durch den Alltag getragen ...jeder hat seine Strategien. Und der Partner? Wie mag sich das anfühlen, wenn man um das Leben des anderen bangt? Wenn man plötzlich mehr Verantwortung schultern muss? Wenn existentielle Ängste kommen, Wünsche, Träume platzen! Wie viel Größe gehört dazu, die Wut auch mal zuzulassen und sie als reine Abwehr der Angst zu begreifen. Und was ist das für ein Bild, wenn man plötzlich im Hinterkopf hat, am Grab des anderen zu stehen... Das belastet doch ungeheuer, verschiebt Rollenvorstellungen... Wir selbst wollen alle Freiräume, bloß nicht in Watte packen, aber verlangen auch, dass der andere seine Angst aushält. Das ist für Euch beide eine große Belastung. Sprechen, sprechen, sprechen...Frag mal nach ihren Ängsten, ihrer Wut. Und dann macht einfach neue Träume und genießt, was ihr habt.
Lieber Herzlos, an dieser Stelle ein dickes Danke für Deinen Mut.
Hella
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.


