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Antworten zu Thema: Familie und falsche Freunde
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Geschrieben von eva26 - 07-29-2011, 06:41 AM


Hallo,

Meine Familie Lebt ihr eigenens Leben und da bin ich froh drum,da sie mich teilweiße Heute noch in Watte packen wegen des Herzfehlers.
Leider kenne ich das mit den Freunden,aber ein spruch hat es mir angetahn Lieber wenige Freunde und wahre Freunde als tausend falsche!
Den da merkt man wer zu einem hält!!!!
Liebe Grüsse eva
Geschrieben von susa2577 - 07-06-2009, 12:04 PM
Hallo,

ich selbst habe weder DCM noch nen Defi. Dafür ist bei uns mein Mann "zuständig". Er hat seit Mai 2002 DCM und bereits seinen zweiten Defi.

Zum Thema Freunde/Familie kann ich nur sagen, dass wir sehr offen mit dem Thema umgehen und immer allen sagen - ob sie es hören wollen oder nicht - das sie lieber uns direkt ansprechen sollen als auf irgendwas zu vertrauen das sie von sonstwem gehört haben.

Damit fahren wir sehr gut.

Susa
Geschrieben von Bigi - 03-27-2009, 09:44 AM
Ja Erfahrungen,
wenn Du akut krank bist, erlebst du auch Feundschaft
und Hilfsbereitschaft, aber nicht immer von denen, die
dir nah sind.
Viele wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen!
Ist der Krankenbesuch willkommen? Über was und wie weit kann ich mich nach dem Zustand erkundigen?
Auch Angst, seelisch selbst überfordert zu sein.
Sich vorzustellen, so etwas selbst durch zu machen,ist
für viele schon zu viel. Es sind meist schwache,
und verunsicherte Menschen, die meist Krankheit und Tod verdrängen. Selbst nahe Verwandte, und ich meine gerade die, sind ja einem enormen,seelischen Druck, ausgesetzt.
Mein Mann war total von der Rolle!! Ihm mußte am meisten geholfen werden.Total durcheinader.
Deshalb wollte ich ihn auch in schwierigen Situationen
nie bei mir in der Nähe haben. Z.B. bei der Geburt unserer Kinder.Oder zu dem Zeitpunkt.
So auch meine Mutter, sie wollte ich auch nicht zu mir auf die Intensiv kommen lassen.Sie ist alt und sebst Herzkrank. Wenn sie angefangen hätte zu weinen, hätte ich gleich mit geheult.Aber dazu war ich zu schwach!!
Und sie ja auch.Als sie dann doch kam, hab ich sie bewusst ausgeschimpf, dass sie jetzt blos nicht abfängt zu heulen.," dann kannst du gleich wieder gehen", sagte ich zu ihr. Taten wir beide dann ja auch nicht.
Es gibt Menschen denen man bewusst wehtun muss um sie und sich selbst zu schützen.
Das kann sehr Verletzen, wenn man nicht versucht
zu einem späteren Zeitpunkt, die Situation zu erklären, in die man sich befand.
Viel Besuch ist auch sehr anstrengend für einen Kranken.
Für jeden ein liebes Wort. Es kam mir so vor, als wenn ich ihre Seelen heilen müsste. "So, nun sag uns sofort, dass es dir wieder gut geht", Man wollte die Parole hören."Wer war hier krank??" fragte ich mich manchmal.



Man kenn seine Lieben eben.
Geschrieben von Ilo - 03-26-2009, 05:16 PM
Liebe Molly,

ja das kennen wir alle........Freunde......Freunde wo man hinschaut......solange es einem gut geht und keine Hilfe braucht , sondern nur Hilfe anbietet.
Uns allen erging es so.........auch mir......
Die "besten" Freunde haben sich nicht mehr bei mir gemeldet......und die, von denen ich eigentlich überhaupt ncihts erwartet habe, die standen mir zur Seite...haben mir angerufen, Karten geschrieben........Das war teilweise so wahnsinnig schön, dass ich die "alten" Freunde viel einfacher abhacken konnte. Mittlerweile, wo es mir ja besser geht, kommt immer wieder mal ne SMS oder ein Anruf......aber da reagiere ich heute nicht mehr. Vergessen und vorbei........Das schlimmst war für mich ein guter väterlicher Freund....der war schlimm krank, hatte Blasenkrebs....täglich hab ich mich nach ihm erkundigt, angerufen, besucht, am Krankenbett gesessen....heute ist er wieder gesund - was mich für ihn sehr freut. Aber er, er hat sich nie nach mir erkundigt. Und wenn ich ihm oder seiner Familie mal angerufen habe, dann hat man mich nicht gefragt, wie es mir geht......nein, viel wichtiger war zu erzählen, dass man im Urlaub war und ein neues Auto gekauft hat........es hat mir gezeigt, wie die alle oberflächlich sind und nur sich sehen......
Aber wie schon gesagt........das ist Schnee von gestern...hat weh getan.....aber der Prozess ist erledigt.
Auf zu Neuem Molly.........vorwärts schauen. Das ist für uns wichtig.
Auch meine Mutter hat mich damals sehr enttäuscht...sie meinte, ich solle niemandem erzählen was ich habe....die Leute interessieren sich nicht für Krankheiten.......ich würde nur alle belasten....

So hat jeder hier im Forum seine Erfahrungen gemacht.
Mittlerweile ist mir das sowas von egal.......ich habe nette, liebe Menschen um mich.....die haben es immer ernst gemeint.........und.....ganz wichtig........wir haben uns hier im Forum...........
Geschrieben von defi - 03-26-2009, 05:12 PM
Hallo Molly
Das ist ja eine Bittere Erfahrung.
Und es ist Super wie du kämpfen tust. Mach bitte weiter und bleib Stark. Auch hier kannst du Freunde finden.

LG defi
Geschrieben von Anke - 02-16-2009, 01:07 PM
Genau, lieber nur einen guten Freund, als nonstop Pseudofreunde Confuseduper:
Geschrieben von RenHe - 02-16-2009, 01:34 AM
Also ich muss sagen das die Krankheit meinen Freundeskreis schon etwas ausgedünnt hat...
ABER die Freunde die blieben sind wahre Freunde, es gibt sogar Menschen von denen ich vorher nicht gedacht hätte das sie wahre Freunde wären.

Auch mit meiner Famillie habe ich Glück, denn alle haben so gut es ging mit gekämpft.

Es ist natürlich immer bedauerlich wenn der Mensch von dem man dachte er sei ein Freund dann doch keiner ist...aber letzten endes habe ich lieber wenige aber gute Freunde Wink
Geschrieben von Bigi - 02-15-2009, 08:47 PM
Nun, mir ist es mit meinen Freunden immer gut ergangen.
Sie haben sich alle, ein großes Lob, um mich und meinen Mann, riesig gekümmert. Das fing mit den Sachen, die ich fürs Krankenhaus brauchte, an. Es mußte ja alles schnell gehen, ab ins Krankenhaus, nicht bewegen und so. Mein Mann war damit überfordert. Wo Schlafanzug, Waschzeug, Schluppen, Kamm, Föhn, Schminke? Der war so durch den Wind und mußte noch eine große Druckerei führen. Zwei Hunde zu Hause,die gassi gehen mußten, ein großes Haus, die Wäscheberge und den Kopf bei mir im Krankenhaus.
Hier sprangen sie alle ein. Meine Kinder, unsere Verwandschaft, die Freunde, wirklich alle. Es wurde in der Stadt einkäufe erledigt, nach der Arbeit brachten sie mir alles vorbei u.s.w.....Meinem Mann wurde erklärt wie man sie Wäschmaschine bedient und er lernte Kochen.
Als ich nach Hause kam, war ein Kuchen gebacken und mein Mann stand mit der Schürze da und sagte," Du machst jetzt im mal nicht mehr."
Dies wurde später aber zu einem Hindernis, " Du machst jetzt nichts mehr". Als ich aus der Reha kam wollte ich aber wieder machen. Es gab und gibt noch Heut riesigen Krach deswegen. Aber, man sieht, es normalisiert sich wieder.
Das Leben geht weiter
Eure Bigi



Freundschaft:

Gehe nicht vor mir, vielleicht folge ich Dir nicht;

Gehe nicht hinter mir, vielleicht führe ich Dich nicht;

Gehe an meiner Seite und sei einfach mein

FREUND
Geschrieben von helium - 02-15-2009, 04:31 PM
Lieber Daniel,
was du erlebst hast habe leider auch erlebt! Meine Familie lebt leider nicht in Deutschland. Während meiner Erkrankung habe nur meine Frau und meinen Sohn. Die Schwiegereltern haben von sich nicht mehr hören lassen, um sich zu schützen!!! Ich glaube gute Feunde iund eine intakte Familie sind eine Rarität wenn man krank wird! Bei starken seeleschen Belastungen muß man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen!

Ich wünsche dir alles Gute
Viele Grüße
Geschrieben von Anke - 02-14-2009, 03:25 PM
Ja, Daniel, da hast du wirklich recht.Die Leute haben keine Lust, wenns einem Mies geht, das "gejammer" anzuhören- das sind die FALSCHEN Freunde.
Aber echte richtige gibts wenig.

Muss sagen, in meiner Akutphase war einzigst alleine meine Stiefmutter mit Partner und mein Mann meine einzigsten "Freunde", und natürlich meine Kinder.
Die anderen haben mal angerufen und gesagt, sorry muss ja arbeiten und daher kann ich nicht kommen! Hallo?!?!? Confused2:


ich habe mit diesen kurzen Prozess gemacht: Kontaktabbruch!
Auf Nachfrage habe ich gesagt: In der not ist keiner da, jetzt wo es mir besser geht brauch`ich euch auch nimmer!

Und es gibt aber auch viele, die sich nur nicht getraut haben, zu kommen ggf. nachzufragen wies so geht.
das kann man ja noch nachvollziehen, wollten halt einfach nicht stören.


Nunja, es zeigt sich jetzt wer da ist und wer nicht!


LG Anke
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