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Hallo an alle,
wie kommt eure Familie denn mit eurer Krankheit zurecht? Meine Mutter lässt sich garnichts anmerken aber ich glaube ihr geht es sehr schlecht. Mir tut das so leid alles.  Aber wie es mir geht weiss auch keiner.
Ich will eigentlich nur mein altes Leben wieder.
Jetzt verliehrt man auch immer mehr Freunde aber wahre Freunde waren das dann nicht. Kennt ihr das auch das sich immer mehr einfach nicht melden?  (
grüße
sarah
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Pssst
Ich kenne es auch. Wahr Freunde sgibt es selten.
Am Besten wäre es wenn du und deine Ma mal zusammen reden tun.
Ich kann sowas leider nicht machen. Also mache ich das Beste daraus. Kopf hoch. Es wird schon wieder.
LD defi
Gib nicht auf sondern mache das Beste daraus
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Hallo sarah schön dich zu sehen,
weist du bei mir ist das nicht anders!!! Doch ich denke unsere Mütter wollen uns einfach nur Mut machen.
Dir brauch überhaupt GARNICHTS Leid zu tun sarah. Hat dich denn jemand gefragt, ob du eine Krankheit möchtest?!
Am Anfang dachte ich genau so, doch diese Denkensweise ist falsch wie ich jetzt weiss.
Das Thema "Freunde" ist so eine Sache.
Dazu mal folgendes Zitat:
"
Ein falscher Freund in der gängigsten Bedeutung ist jemand, der einen Andern in der Realität hintergeht oder betrügt, demjenigen vordergründig aber Freundschaft oder eine freundschaftliche Bekanntschaft vorspiegelt, mit Erfolg.
Falsche Freunde - kann man nie genug anlächeln!
Man muss falsche Freunde kennen lernen, um zu wissen, wer die richtigen sind.
Falsche Freunde sind Fischer, die das Wasser trüben, ehe sie angeln.
Falsche Freunde sind wie Katzen, Sie haben sieben Leben.
Falsche Freunde haben Brillen für alle Gesichter.
Falsche Freunde hat man schnell.
Falsche Freunde braucht man nicht!
Falsche Freunde gleichen unserem Schatten: Sie halten sich dicht an uns, solange wir in der Sonne gehen. Sie verlassen uns aber sofort, wenn wir ins Dunkle geraten.
Freundlichkeit - kein Beweis für Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit."
lg
alex
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Ja, ich unterscheide da zwei Seiten.
WIRKLICH falsche Freunde, und diejenigen, die sich einfach nicht trauen, einen anzusprechen, WEIL man Krank ist. Erst letzt Woche kam meine nachbarin auf mich zu und sprach mit Mir, man hätte im Dorf erzählt ich sei so schlimm herzkrank geworden, wie es mir denn jetzt gehen würde?
Sie hätte sich nicht getraut Ihre Hilfe anzubieten, wollte nicht stören.
Das gibt es auch. es gibt sehr viele Menschen, die wissen mit so einer Krankheit nicht umzugehen.
Aber es gibt sicher auch die, die sich dann endgültig abwenden.
Das ist schade, aber dann weiß`man wenigstens, wer zu einem steht und wer nicht!
Wie geht es dir denn derzteit Sarah? Warst ja paar Tage nicht da.
LG Anke
"Das Glück ist mit den Fleissigen!"
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Hm ich kenn das auch mit den Freunden und so...ham ja schon die alten Römer gewusst das man seine Freunde zählen soll wenn es einem gut geht - da hätte man mehr
Aber mal im ernst...ich find das gar nicht so doof, dann weiss man wenigstens wer die wahren Freunde sind! Alle anderen kannste eh ab hacken...
Die wichtigsten Personen, das ist eh immer ein kleiner Kreis - und die werden dir auch beistehen.
Ding Dong...
Hallo sarah,
weist du, ich glaube jeder hier, würde zu gerne sein altes Leben wieder haben wollen. Man fragt sich oft, wieso gerade ich, hab ich das verdient?
Diese Frage wird dir nie einer beantworten können. Du wirst dich daran gewöhnen-glaub mir. Wie du schreibst, bestehen bei dir immer noch sehr gute Heilungchancen, also glaub an dich und deinen Körper  Versuchs mal.
Falsche Freunde findet man viel zu oft und es tut weh, wenn man in solch einer Situation allein gelassen wird und merkt, das Vertrauen etc. wurde nur missbraucht. Umso mehr fangen dich deine wahren Freunde auf! Das ist doch auch schön!
Diese Erfahrung, die du gerade machst,wird auch dich bestimmt zum positven verändern, in vielen Denkenweisen. Hast du es schon festgestellt?
Das ist das Gute an der ganzen Sache, finde ich persönlich.
Lass dich nicht hängen und schaue gerade aus  !
Alles Liebe für dich sarah
die sina
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Und sarah,
denke daran dass du uns und dieses Forum hast.
LG defi
Gib nicht auf sondern mache das Beste daraus
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Hallo Sarah,
sei mal ehrlich, hast du dich verändert, ich meine nicht die Krankheit, sondern den Umgang mit den Freunden.
Lachst du genau so viel, was deine Freunde an dir so schön fanden, oder hast du dich etwas zurückgezogen?
Wenn du selber mit deiner Krankheit klar kommst, dann können das auch die Freunde!!!
Ich weiß schon, keiner will dieses Leben, man ist jetzt behindert und da soll man noch lachen!!!
Ich bin halbseitig, spastisch gelähmt und auch nicht glücklich darüber.
Mit meinen Freunden wird aber Schmäh geführt und nicht gejammert. Das ist das Geheimnis, wie man Freunde behält und neue dazu gewinnt.
Denk mal darüber nach.
Liebe Grüße Manfred
Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein
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Hallo manfred,
da gebe ich dir teilweise Recht. Viele werden sich angesprichen fühlen, wenn man sagt, man vernachlässigt stark seine Freunde.
Auf der anderen Seite geht es hier um falsche Freunde, die einen in so einer schweren Situation allein lassen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Von zehn Freunden bleiben auf einmal nurnoch 2 übrig, die aber dann auch ständig für einen da sind, locker mit der Krankheit umgehen usw.
Meine persönliche Erfahrung sieht so aus, dass sehr viele Menschen, vor so einer schweren Erkrankung einfach Angst haben und vor weg laufen wollen. Und in jungem Alter, wie bei der Sarah, sieht es sowieso ganz anders aus.
Man ist einfach nicht mehr "cool", wenn man behindert ist, man nicht mehr mit feiern gehen kann und stark eingeschränkt ist. Mit so einem will keiner was zu tun haben, das ist Fakt in unserer Gesellschaft. Dann gibt es Ausnahmen, das sind dann die, die übrig bleiben.
Doch wie du sagtest, "Wenn du selber mit deiner Krankheit klar kommst, dann können das auch die Freunde!!!"
Da ist sehr viel dran! Aber kann man denn nach 3 oder 4 Monaten Erkrankung schon darüber lachen und freudig durchs leben gehen? Einige können es vieleicht doch für die Masse ist es doch ein langer Weg in dem wahre Freunde auch mal zurück stecken müssen. Man muss doch erstmal mit sich selbst ins Reine kommen und die krankheit akzeptieren, ehe sie andere akzeptieren können.
Wenn ich Totkrank bin und wochenlang im Kh liege und keiner von denen kommt mal auf die Idee einfach mal anzurufen oder eine sms zu schreiben, dann denke ich mir, ich bedeute denen überhaupt garnichts und sie haben mir alle nur was vorgespielt.
So seh ich das
Lg Manfred
alex
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Hallo Alex,
es stimmt schon, bei einer Herzkrankheit ist man noch in Lebensgefahr, oder fühlt sich zumindest krank.
Meine Krankheit, die Hirnblutung ist abgeschlossen und wird so schnell nicht wieder passieren. Alleine aus dem Grund, ist es für manche nicht einfach, sein Leben zu akzeptieren.
Jung, gesund, erfolgreich und schön muss man sein, dann hat man jede Menge Freunde.
Scheinbar waren das viele und die verlieren jetzt die so genannten Freunde, weil "gesund" wegfällt.
Waren wir früher auch so oberflächlich?
Ich kann nur von mir sprechen, ich habe mir meine Freunde schon sehr gut angesehen, deshalb habe ich auch nach der Hirnblutung keinen verloren.
Ich bin aber auch schon älter, somit hatte ich mehr Zeit, die richtigen Freunde zu behalten.
Ich glaube in jungen Jahren, hat man Lebensabschnitte, wo Freunde wechseln. Man hat auch andere Interessen. In der Schule hatte man andere Freunde, als im Berufsleben.
Eines weiß ich aber genau, die Freunde, die ich jetzt finde, werden auch in 20 Jahren noch meine Freunde sein.
Liebe Grüße Manfred
Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein
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