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		<title><![CDATA[Herzkrank-Board Der Treffpunkt schwacher Herzen - Hilfe für Angehörige]]></title>
		<link>https://herzkrank.net/</link>
		<description><![CDATA[Herzkrank-Board Der Treffpunkt schwacher Herzen - https://herzkrank.net]]></description>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:10:00 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Hallo, bin neu hier...]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=3129</link>
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 11:31:37 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=1102">Bibbi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=3129</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
es ist schön, dass ich endlich ein Forum gefunden habe, in dem sich auch Angehörige austauschen können! Vielen Dank an die Ersteller!<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><a href="http://www.smilies.4-user.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.smilies.4-user.de/include/Liebe/smilie_love_047.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: smilie_love_047.gif]" class="mycode_img" /></a><span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><br />
<br />
Mein Mann (55) und ich (49) haben erst im Dezember geheiratet. Mitte Januar sind wir dann an Corona erkrankt und Ende Januar hatte mein Mann dann einen Herzinfarkt, den wir erstmal gar nicht als solchen erkannt haben, weil wir die Vorzeichen auf Corona geschoben hatten. Es hatte uns sehr heftig erwischt - zum Teil waren wir nicht mal in der Lage einen Tee zu kochen...<br />
<br />
Nach einem Telefonat mit der Nachbarin, die Arzthelferin ist, haben wir dann den Krankenwagen gerufen. Die Klinik, die der Notarzt bevorzugte, wollte meinen Mann erst nicht aufnehmen, da er ja positiv war und die entsprechende Station voll war. So kam er zur Überwachung erstmal in ein anderes Krankenhaus und sollte dann am nächsten morgen zur anderen Klinik gefahren werden. Dort wurde stündlich Blut abgenommen und Nachts um 3 Uhr rief er mich an, dass der Arzt gerade reingestürmt war um ihm zu sagen dass seine Blutwerde durch die Decke schiessen und er jetzt gerade einen Herzinfarkt hat und sofort verlegt wird. Würde man bis zum morgen warten, wie mit der Klinik besprochen, bräuchte man nicht mehr fahren....<br />
<br />
Er bekam dann in der anderen Klinik notfallmässig einen Stent gesetzt - der Arzt meinte dann noch, wäre er eine Stunde später auf dem Tisch gelegen, hätte man nichts mehr für ihn tun können...<br />
<br />
Der Tag auf der Intensiv ging auch gut, nur am nächsten morgen hatte er dann Vorhofflimmern (Puls von 180).... dies konnte zum Glück medikamentös in den Griff bekommen werden. Die Medikamente fingen an zu wirken als der Arzt gerade eine Betäubung spritzen wollte um das Herz zu schocken... Auch hier wurde ihm dann im Anschluss gesagt, dass seine Chancen unter 50 % gestanden hätten, wenn sie ihn tatsächlich hätten schocken müssen...<br />
<br />
Zur Zeit ist er in Tagesreha und insgesamt scheint er sich gut zu erholen.<br />
<br />
Allerdings fühle ich mich mit einigen Sachen einfach überfordert. Soweit habe ich in der Familie niemanden in ähnlicher Situation mit dem ich mich austauschen kann...<br />
Allein schon die Essensumstellung macht mir Probleme - mein Mann hat Colitis Ulcerosa und ich habe Morbus Chron - Essen ist also sowieso schon schwierig. Nun finde ich nicht viele Anregungen, wie ich denn weiterhin kochen soll - Fettarm, Cholesterinarm und Zuckerfrei - super.... Wie mach ich das denn? Was kann er aufs Brot legen (er isst schon seit 30 Jahren keine Wurst sondern nur Käse, mag aber keinen Fettreduzierten Scheibenköse) ? Kann ich Agavendicksaft oder Reissirup benutzen oder ist das auch tabu? Wie macht ihr Sossen zu Kartoffeln?<br />
<br />
Zum anderen schlafe ich seitdem kaum noch.... Die Zeit als er im Krankenhaus war, habe ich gar nicht geschlafen sondern nur das Telefon "bewacht". Ich konnte auch nicht ins Bett gehen, weil ich seine leere Seite nicht ertragen konnte und habe somit mit dem Hund auf der Couch gelebt.<br />
Mittlerweile schlafe ich so etwa insgesamt 2 bis 3 Stunden die Nacht. Werde bei der kleinsten Kleinigkeit wach und horche ob mein Mann noch atmet... Ich könnte den ganzen Tag nur heulen, weil meine Nerven nicht mehr mitmachen. Da ich zur Zeit auch noch nicht wieder bei der Arbeit bin (Zum einen kurriere ich noch mein Lungenentzündung aus, die mir Covid beschert hat und zum anderen arbeite ich in einer Eins zu Eins Betreuung in einer Schule und mein Schützling ist noch zu Hause) habe ich natürlich auch den ganzen Tag Zeit für meine Gedanken. Wie seit ihr durch diese erste Zeit gekommen?<br />
<br />
"Wir haben doch noch so viel vor - und fasst hätte ich ihn verloren noch bevor wir richtig in unser gemeinsames Leben starten konnten... " Und wenn dieser Gedanke kommt kriege ich kaum noch Luft und heule los.... Ich kann ihn auch nicht wegschieben.... Wird das mit der Zeit einfacher?<br />
<br />
Wenn er hier ist versuche ich mich so gut es geht zusammen zu reißen - ihn nicht zu bemuttern aber auch nicht zu überfordern. Wobei wir da ganz offen drüber geredet haben, dass er mich entsprechend auch ausbremsen soll, wenn ich in eines der beiden Extreme schlage. Das klappt soweit ganz gut. Aber ich merke auch, dass ich panisch werde, wenn er unterwegs ist und ich dann mehrere Stunden nichts von ihm höre...Ich will ihm natürlich auch nicht das Gefühl geben ihn zu überwachen! <br />
Wie geht ihr mit solchen Situationen um?<br />
<br />
Ohje... ist ja ganz schön lang geworden... Tat aber trotzdem schon gut, alles mal so ein bisschen von der Seele zu schreiben.<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><img src="https://herzkrank.net/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><br />
<br />
Vielen Dank an alle die sich die Zeit nehmen, dass alles zu lesen... <span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span>;(<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><br />
liebe Grüsse<br />
Birgit<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"><br />
</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
es ist schön, dass ich endlich ein Forum gefunden habe, in dem sich auch Angehörige austauschen können! Vielen Dank an die Ersteller!<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><a href="http://www.smilies.4-user.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.smilies.4-user.de/include/Liebe/smilie_love_047.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: smilie_love_047.gif]" class="mycode_img" /></a><span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><br />
<br />
Mein Mann (55) und ich (49) haben erst im Dezember geheiratet. Mitte Januar sind wir dann an Corona erkrankt und Ende Januar hatte mein Mann dann einen Herzinfarkt, den wir erstmal gar nicht als solchen erkannt haben, weil wir die Vorzeichen auf Corona geschoben hatten. Es hatte uns sehr heftig erwischt - zum Teil waren wir nicht mal in der Lage einen Tee zu kochen...<br />
<br />
Nach einem Telefonat mit der Nachbarin, die Arzthelferin ist, haben wir dann den Krankenwagen gerufen. Die Klinik, die der Notarzt bevorzugte, wollte meinen Mann erst nicht aufnehmen, da er ja positiv war und die entsprechende Station voll war. So kam er zur Überwachung erstmal in ein anderes Krankenhaus und sollte dann am nächsten morgen zur anderen Klinik gefahren werden. Dort wurde stündlich Blut abgenommen und Nachts um 3 Uhr rief er mich an, dass der Arzt gerade reingestürmt war um ihm zu sagen dass seine Blutwerde durch die Decke schiessen und er jetzt gerade einen Herzinfarkt hat und sofort verlegt wird. Würde man bis zum morgen warten, wie mit der Klinik besprochen, bräuchte man nicht mehr fahren....<br />
<br />
Er bekam dann in der anderen Klinik notfallmässig einen Stent gesetzt - der Arzt meinte dann noch, wäre er eine Stunde später auf dem Tisch gelegen, hätte man nichts mehr für ihn tun können...<br />
<br />
Der Tag auf der Intensiv ging auch gut, nur am nächsten morgen hatte er dann Vorhofflimmern (Puls von 180).... dies konnte zum Glück medikamentös in den Griff bekommen werden. Die Medikamente fingen an zu wirken als der Arzt gerade eine Betäubung spritzen wollte um das Herz zu schocken... Auch hier wurde ihm dann im Anschluss gesagt, dass seine Chancen unter 50 % gestanden hätten, wenn sie ihn tatsächlich hätten schocken müssen...<br />
<br />
Zur Zeit ist er in Tagesreha und insgesamt scheint er sich gut zu erholen.<br />
<br />
Allerdings fühle ich mich mit einigen Sachen einfach überfordert. Soweit habe ich in der Familie niemanden in ähnlicher Situation mit dem ich mich austauschen kann...<br />
Allein schon die Essensumstellung macht mir Probleme - mein Mann hat Colitis Ulcerosa und ich habe Morbus Chron - Essen ist also sowieso schon schwierig. Nun finde ich nicht viele Anregungen, wie ich denn weiterhin kochen soll - Fettarm, Cholesterinarm und Zuckerfrei - super.... Wie mach ich das denn? Was kann er aufs Brot legen (er isst schon seit 30 Jahren keine Wurst sondern nur Käse, mag aber keinen Fettreduzierten Scheibenköse) ? Kann ich Agavendicksaft oder Reissirup benutzen oder ist das auch tabu? Wie macht ihr Sossen zu Kartoffeln?<br />
<br />
Zum anderen schlafe ich seitdem kaum noch.... Die Zeit als er im Krankenhaus war, habe ich gar nicht geschlafen sondern nur das Telefon "bewacht". Ich konnte auch nicht ins Bett gehen, weil ich seine leere Seite nicht ertragen konnte und habe somit mit dem Hund auf der Couch gelebt.<br />
Mittlerweile schlafe ich so etwa insgesamt 2 bis 3 Stunden die Nacht. Werde bei der kleinsten Kleinigkeit wach und horche ob mein Mann noch atmet... Ich könnte den ganzen Tag nur heulen, weil meine Nerven nicht mehr mitmachen. Da ich zur Zeit auch noch nicht wieder bei der Arbeit bin (Zum einen kurriere ich noch mein Lungenentzündung aus, die mir Covid beschert hat und zum anderen arbeite ich in einer Eins zu Eins Betreuung in einer Schule und mein Schützling ist noch zu Hause) habe ich natürlich auch den ganzen Tag Zeit für meine Gedanken. Wie seit ihr durch diese erste Zeit gekommen?<br />
<br />
"Wir haben doch noch so viel vor - und fasst hätte ich ihn verloren noch bevor wir richtig in unser gemeinsames Leben starten konnten... " Und wenn dieser Gedanke kommt kriege ich kaum noch Luft und heule los.... Ich kann ihn auch nicht wegschieben.... Wird das mit der Zeit einfacher?<br />
<br />
Wenn er hier ist versuche ich mich so gut es geht zusammen zu reißen - ihn nicht zu bemuttern aber auch nicht zu überfordern. Wobei wir da ganz offen drüber geredet haben, dass er mich entsprechend auch ausbremsen soll, wenn ich in eines der beiden Extreme schlage. Das klappt soweit ganz gut. Aber ich merke auch, dass ich panisch werde, wenn er unterwegs ist und ich dann mehrere Stunden nichts von ihm höre...Ich will ihm natürlich auch nicht das Gefühl geben ihn zu überwachen! <br />
Wie geht ihr mit solchen Situationen um?<br />
<br />
Ohje... ist ja ganz schön lang geworden... Tat aber trotzdem schon gut, alles mal so ein bisschen von der Seele zu schreiben.<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><img src="https://herzkrank.net/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><br />
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Vielen Dank an alle die sich die Zeit nehmen, dass alles zu lesen... <span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span>;(<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><br />
liebe Grüsse<br />
Birgit<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"><br />
</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Notfall-OP bei meinem Vater mit 4-fachem Bypass und Ecmo]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=3019</link>
			<pubDate>Sun, 04 Nov 2018 00:28:21 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=977">frenchdog</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=3019</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Hallo an Alle!</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Habe die letzten 1,5 Wochen schon sehr viel im Internet gelesen und recherchiert. Nun hoffe ich hier auf Austausch und "Hilfe".</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Am 22.10. habe ich für meinen Vater (76 Jahre) morgens den Notarzt gerufen, da er über starke Atemnot klagte und keinen Meter mehr laufen konnte. Die Lage spitzte sich seit dem 19.10. von Tag zu Tag zu, wobei mein Vater noch bis zuletzt davon ausging, dass er eine Grippe hat. Die schon seit Monaten bestehenden schlimmen "Rücken"schmerzen zwischen den Schulterblättern brachte mein Vater leider mit seiner seit 50 Jahren bestehenden extremen Wirbelsäulenerkrankung (Spondyloptose = Wirbelgleiten), welche mit täglichen starken Schmerzen verbunden ist, in Zusammenhang. Leider haben wir die Symptome alle falsch interpretiert.</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Im Klinikum Augsburg wurde bei meinem Vater sofort eine Herzkatheteruntersuchung gemacht. Gezeigt hat sich eine schwerste koronare Dreigefäßerkrankung mit "verschlossener RCA, Trifurkationsstenose (LAD/RD1) und Stenose der Cx." Mein Vater wurde umgehend operiert und erhielt 4Bypässe sowie eine Ecmo. Es wurde auch ein verschleppter Infarkt festgestellt. Zudem musste mein Vater reanimiert werden. Am 31.10. kam nun auch noch eine Tamponade, also eine Blutung im Herzbeutel, dazu. Die Ärzte stellten fest, dass sich die Naht eines Bypasses gelöst hatte. Die Stelle wurde erneut vernäht. </span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Seit dem Tag der OP ist mein Vater nun auf der Intensivstation. Er atmet selbständig (seit 23.10.), ist wach und ansprechbar, isst und trinkt. Bisher wurden einige Echokardiografien durchgeführt. Leider ist die LVEF nur 20%. Morgen wird erneut ein Ultraschall gemacht, um die weitere Behandlung abzuklären. Ich habe nun große Angst, dass sich die EF nicht verbessert hat und nicht weiter verbessern wird, obwohl das Herz durch die Ecmo Entlastung bekommt. Sie unterstützt momentan 70%. Das macht mir alles Angst.</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Hat einer von euch Erfahrungen mit der Ecmo-Therapie und deren zeitliche Begrenzung, der Verweildauer auf der Intensivstation (bei ähnlichen Eingriffen) und in wieweit sich die EF bei einer solch schlimmen Diagnose steigern kann? Ein Arzt auf der Intensivstation hat uns schon mal etwas von einem Kunstherzen (LVAD - Heart Mate III) als letzte Chance gesagt. Hat jemand damit Erfahrungen bzw. selbst ein Kunstherz? Ich habe unglaubliche Angst, dass mein Vater aufgrund der schlechten Herzleistung nicht mehr weiterleben kann und dass es keine Perspektive, auch aufgrund des Alters, gibt. Es ist alles so ein großer Schock. Keiner hätte das gedacht. Die erste Woche habe ich nur geweint und dachte ich halte das alles nicht aus, diesen Schmerz. Mein Papa muss noch eine Chance bekommen!</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Ich hoffe, der ein oder andere schreibt mir. Gerne auch Betroffene. Danke vielmals!</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Hallo an Alle!</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Habe die letzten 1,5 Wochen schon sehr viel im Internet gelesen und recherchiert. Nun hoffe ich hier auf Austausch und "Hilfe".</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Am 22.10. habe ich für meinen Vater (76 Jahre) morgens den Notarzt gerufen, da er über starke Atemnot klagte und keinen Meter mehr laufen konnte. Die Lage spitzte sich seit dem 19.10. von Tag zu Tag zu, wobei mein Vater noch bis zuletzt davon ausging, dass er eine Grippe hat. Die schon seit Monaten bestehenden schlimmen "Rücken"schmerzen zwischen den Schulterblättern brachte mein Vater leider mit seiner seit 50 Jahren bestehenden extremen Wirbelsäulenerkrankung (Spondyloptose = Wirbelgleiten), welche mit täglichen starken Schmerzen verbunden ist, in Zusammenhang. Leider haben wir die Symptome alle falsch interpretiert.</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Im Klinikum Augsburg wurde bei meinem Vater sofort eine Herzkatheteruntersuchung gemacht. Gezeigt hat sich eine schwerste koronare Dreigefäßerkrankung mit "verschlossener RCA, Trifurkationsstenose (LAD/RD1) und Stenose der Cx." Mein Vater wurde umgehend operiert und erhielt 4Bypässe sowie eine Ecmo. Es wurde auch ein verschleppter Infarkt festgestellt. Zudem musste mein Vater reanimiert werden. Am 31.10. kam nun auch noch eine Tamponade, also eine Blutung im Herzbeutel, dazu. Die Ärzte stellten fest, dass sich die Naht eines Bypasses gelöst hatte. Die Stelle wurde erneut vernäht. </span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Seit dem Tag der OP ist mein Vater nun auf der Intensivstation. Er atmet selbständig (seit 23.10.), ist wach und ansprechbar, isst und trinkt. Bisher wurden einige Echokardiografien durchgeführt. Leider ist die LVEF nur 20%. Morgen wird erneut ein Ultraschall gemacht, um die weitere Behandlung abzuklären. Ich habe nun große Angst, dass sich die EF nicht verbessert hat und nicht weiter verbessern wird, obwohl das Herz durch die Ecmo Entlastung bekommt. Sie unterstützt momentan 70%. Das macht mir alles Angst.</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Hat einer von euch Erfahrungen mit der Ecmo-Therapie und deren zeitliche Begrenzung, der Verweildauer auf der Intensivstation (bei ähnlichen Eingriffen) und in wieweit sich die EF bei einer solch schlimmen Diagnose steigern kann? Ein Arzt auf der Intensivstation hat uns schon mal etwas von einem Kunstherzen (LVAD - Heart Mate III) als letzte Chance gesagt. Hat jemand damit Erfahrungen bzw. selbst ein Kunstherz? Ich habe unglaubliche Angst, dass mein Vater aufgrund der schlechten Herzleistung nicht mehr weiterleben kann und dass es keine Perspektive, auch aufgrund des Alters, gibt. Es ist alles so ein großer Schock. Keiner hätte das gedacht. Die erste Woche habe ich nur geweint und dachte ich halte das alles nicht aus, diesen Schmerz. Mein Papa muss noch eine Chance bekommen!</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font"><br />
</span><br />
<span style="font-family: 'Arial, Helvetica, sans-serif';" class="mycode_font">Ich hoffe, der ein oder andere schreibt mir. Gerne auch Betroffene. Danke vielmals!</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schwester ist nun auch erkrankt]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2932</link>
			<pubDate>Sat, 17 Jun 2017 06:54:35 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=1">agloco</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2932</guid>
			<description><![CDATA[Ich Grüße euch,<br />
<br />
hätte auch nie gedacht, dass gerade ich mal in diesem Thema etwas schreiben werde.<br />
Aber nun ist man selbst Angehöriger.<br />
Bei der Schwester wurde Herzinsuffizienz festgestellt, EF ca. 25-30%. Die Internistin hat 20-25, im Klinkum haben sie etwa 30% festgestellt. Wie dem auch sei. Der BNP lag bei übr 4000 und nun bei 2300 nach 4 Wochen Medis. Sie hat einen Links und Rechtherzkatheter gehabt. Nun steht die ICD Frage an. Auf eine Biopsie hat man verzichtet im Herzzentrum, da man diese wohl kaum noch durchgeführt und wenig aussagekräftig ist.<br />
Man vermutet sehr stark (oder ist sich sicher) eine Genmutation in der Familie bzw. im Erbmaterial.<br />
Deshalb kam die Empfehlung mit der ganzen Familie ersten Grades nach Heidelberg (800 km) zu reisen zur Genanalyse. Meinem Vater geht es auch nicht so richig gut und soll einen Katheter durchführen lassen. Alle seine Geschwister sind Herzinsuffizient, die 4 Geschwister vom Opa sind alle bis auf eine Schwester, anfang 40 plötzlich tot umgefallen und mein Cousin ist mit 30 nach Kunstherz und Explantation gestorben am PHT. Aber das ist eine andere Geschichte (gleicher Verlauf-Herzinsuffizienz).<br />
Jedenfalls sind alle Herzkrank.<br />
<br />
Meine Schwester lebt gerade das durch, was man selbst vor 9 Jahren erlebt hat-die gleichen Ängste. Das ist immer wieder erstaunlich. Denn man kann im Grunde dennoch nicht helfen.<br />
Mir geht es schon länger recht gut-alles stabil seit Jahren, werde den Defi nicht erneuern lassen und sie bekommt nun wohl einen. Habe endlich wieder Arbeit- ins Leben halbwegs zurückgefunden und denke mir...dass sie nun meine Stelle übernimmt. Man sagt ja immer "Ein Leben kommt, ein Leben geht". Das ist alles sehr komisch.<br />
<br />
Ich hoffe, dass ich sie dazu bewegen kann, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, denn das kann Berge versetzen. Das wissen wir alle.<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Alex<br />
<br />
ps: Kennt jemand Kliniken im Umkreis von 250km von Berlin, die auch Genanalysen bei Herzinsuffizienz anbieten bzw. habt ihr Erfahrungen? Kann mir nicht vorstellen, dass nur dieses Herzzentrum das durchführt-zumal es nur um eine Blutabnahme geht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich Grüße euch,<br />
<br />
hätte auch nie gedacht, dass gerade ich mal in diesem Thema etwas schreiben werde.<br />
Aber nun ist man selbst Angehöriger.<br />
Bei der Schwester wurde Herzinsuffizienz festgestellt, EF ca. 25-30%. Die Internistin hat 20-25, im Klinkum haben sie etwa 30% festgestellt. Wie dem auch sei. Der BNP lag bei übr 4000 und nun bei 2300 nach 4 Wochen Medis. Sie hat einen Links und Rechtherzkatheter gehabt. Nun steht die ICD Frage an. Auf eine Biopsie hat man verzichtet im Herzzentrum, da man diese wohl kaum noch durchgeführt und wenig aussagekräftig ist.<br />
Man vermutet sehr stark (oder ist sich sicher) eine Genmutation in der Familie bzw. im Erbmaterial.<br />
Deshalb kam die Empfehlung mit der ganzen Familie ersten Grades nach Heidelberg (800 km) zu reisen zur Genanalyse. Meinem Vater geht es auch nicht so richig gut und soll einen Katheter durchführen lassen. Alle seine Geschwister sind Herzinsuffizient, die 4 Geschwister vom Opa sind alle bis auf eine Schwester, anfang 40 plötzlich tot umgefallen und mein Cousin ist mit 30 nach Kunstherz und Explantation gestorben am PHT. Aber das ist eine andere Geschichte (gleicher Verlauf-Herzinsuffizienz).<br />
Jedenfalls sind alle Herzkrank.<br />
<br />
Meine Schwester lebt gerade das durch, was man selbst vor 9 Jahren erlebt hat-die gleichen Ängste. Das ist immer wieder erstaunlich. Denn man kann im Grunde dennoch nicht helfen.<br />
Mir geht es schon länger recht gut-alles stabil seit Jahren, werde den Defi nicht erneuern lassen und sie bekommt nun wohl einen. Habe endlich wieder Arbeit- ins Leben halbwegs zurückgefunden und denke mir...dass sie nun meine Stelle übernimmt. Man sagt ja immer "Ein Leben kommt, ein Leben geht". Das ist alles sehr komisch.<br />
<br />
Ich hoffe, dass ich sie dazu bewegen kann, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, denn das kann Berge versetzen. Das wissen wir alle.<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Alex<br />
<br />
ps: Kennt jemand Kliniken im Umkreis von 250km von Berlin, die auch Genanalysen bei Herzinsuffizienz anbieten bzw. habt ihr Erfahrungen? Kann mir nicht vorstellen, dass nur dieses Herzzentrum das durchführt-zumal es nur um eine Blutabnahme geht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Informationen für Angehörige]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2918</link>
			<pubDate>Tue, 25 Apr 2017 11:55:56 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=0">MUrphySlaw</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2918</guid>
			<description><![CDATA[Ich habe ein Problem mit meinen Angehörigen.<br />
Ich habe im Dezember 3 Bypässe bekommen und ein Septum Defekt wurde verschlossen.<br />
Mein Herz hat nur noch eine Leistung von 25%. Das ist auch in den letzten 3 Monaten nicht besser geworden.<br />
<br />
Aktuell geht es mir mir gut, solange ich mich nicht belaste. <br />
Ich habe keinerlei Ausdauer und bin sehr schnell müde.<br />
Aber die Schmerzen der OP sind fast alle weg, nur ein taubes Gefühl gibt es noch auf der Brust und Schmerzen die nicht wirklich vorhanden sind.<br />
Also dort können keine Schmerzen sein weil dort nichts gemacht wurde. <br />
Ich nehme an das dort Nerven beschädigt wurden und weil man beide Brustaorten zweckentfremdet hat gibt es eben Missempfindungen.<br />
Aber damit kann ich leben und es wird ja langsam besser.<br />
<br />
Das Problem sind meine Angehörigen, speziell meine Frau und meine Mutter.<br />
<br />
Vor und nach der OP haben sie sich Sorgen gemacht und dann als ich in der REHA war bei meiner behandelnden Ärztin dort angerufen.<br />
Die Ärztin hat ihnen gesagt das ich mit meinem Herzen ein ganz normales Leben führen kann.<br />
<br />
Seitdem behandeln sie mich als wenn ich völlig gesund wäre. Sieht von außen ja auch so aus.<br />
<br />
Ich will kein Mitleid und ich will auch nicht bemuttert werden, aber ich brauche in bestimmten Situationen etwas Rücksicht und ich bin eben noch nicht wieder so Leistungsfähig wie früher.<br />
Es gibt immer öfter Streit weil meine Frau das nicht begreifen will und mir vorwirft ich sei faul geworden und soll endlich wieder Geld verdienen gehen.<br />
Ich kämpfe im Moment also an 2 Fronten gleichzeitig. <br />
Einmal gegen die Krankheit und zusätzlich noch gegen meine Familie.<br />
<br />
Meine Mutter ist sich mit meiner Frau einig und sie schaukeln sich gegenseitig hoch was für ein fauler Hund ich doch bin.<br />
Ich habe NYHA 3 und 25%. <br />
Wenn ich mal vom Schlafzimmer nach unten gehe um dort die Toilette zu benutzen bin ich sehr kurzatmig wenn ich wieder oben bin.<br />
Fahrrad fahren geht, aber erst nach einem Kilometer. Der erste Kilometer ist sehr beschwerlich und mühsam, danach wird es besser. <br />
Ich fahre jeden Tag knapp 10 km aber sehr langsam. <br />
max. Puls 109. Mehr darf ich nicht.<br />
<br />
Ich finde nirgendwo Informationen für Angehörige die denen erklären das man in der leistungsfähigkeit eingeschränkt ist.<br />
<br />
Grüße<br />
Murphy]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich habe ein Problem mit meinen Angehörigen.<br />
Ich habe im Dezember 3 Bypässe bekommen und ein Septum Defekt wurde verschlossen.<br />
Mein Herz hat nur noch eine Leistung von 25%. Das ist auch in den letzten 3 Monaten nicht besser geworden.<br />
<br />
Aktuell geht es mir mir gut, solange ich mich nicht belaste. <br />
Ich habe keinerlei Ausdauer und bin sehr schnell müde.<br />
Aber die Schmerzen der OP sind fast alle weg, nur ein taubes Gefühl gibt es noch auf der Brust und Schmerzen die nicht wirklich vorhanden sind.<br />
Also dort können keine Schmerzen sein weil dort nichts gemacht wurde. <br />
Ich nehme an das dort Nerven beschädigt wurden und weil man beide Brustaorten zweckentfremdet hat gibt es eben Missempfindungen.<br />
Aber damit kann ich leben und es wird ja langsam besser.<br />
<br />
Das Problem sind meine Angehörigen, speziell meine Frau und meine Mutter.<br />
<br />
Vor und nach der OP haben sie sich Sorgen gemacht und dann als ich in der REHA war bei meiner behandelnden Ärztin dort angerufen.<br />
Die Ärztin hat ihnen gesagt das ich mit meinem Herzen ein ganz normales Leben führen kann.<br />
<br />
Seitdem behandeln sie mich als wenn ich völlig gesund wäre. Sieht von außen ja auch so aus.<br />
<br />
Ich will kein Mitleid und ich will auch nicht bemuttert werden, aber ich brauche in bestimmten Situationen etwas Rücksicht und ich bin eben noch nicht wieder so Leistungsfähig wie früher.<br />
Es gibt immer öfter Streit weil meine Frau das nicht begreifen will und mir vorwirft ich sei faul geworden und soll endlich wieder Geld verdienen gehen.<br />
Ich kämpfe im Moment also an 2 Fronten gleichzeitig. <br />
Einmal gegen die Krankheit und zusätzlich noch gegen meine Familie.<br />
<br />
Meine Mutter ist sich mit meiner Frau einig und sie schaukeln sich gegenseitig hoch was für ein fauler Hund ich doch bin.<br />
Ich habe NYHA 3 und 25%. <br />
Wenn ich mal vom Schlafzimmer nach unten gehe um dort die Toilette zu benutzen bin ich sehr kurzatmig wenn ich wieder oben bin.<br />
Fahrrad fahren geht, aber erst nach einem Kilometer. Der erste Kilometer ist sehr beschwerlich und mühsam, danach wird es besser. <br />
Ich fahre jeden Tag knapp 10 km aber sehr langsam. <br />
max. Puls 109. Mehr darf ich nicht.<br />
<br />
Ich finde nirgendwo Informationen für Angehörige die denen erklären das man in der leistungsfähigkeit eingeschränkt ist.<br />
<br />
Grüße<br />
Murphy]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Künstliches Koma - Weaning - wie geht es weiter]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2916</link>
			<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 10:14:24 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=850">NinaS</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2916</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
Hatte schon im Thema vorher erzählt und gefragt... <br />
<br />
5 Tage lang war mein Freund im künstlichen Tiefschlaf. Er ist stabil, die Lungenentzündung ist so gut wie weg, er bekommt immer noch Antibiose, Dialyse und Beatmung. Seit 5 Tagen bekommt er kein Schlaf- und kein Schmerzmittel mehr. Aber er wacht noch immer nicht auf! <br />
<br />
Ich bin dankbar, dass er am Leben ist. Seine Aorten-Operation hat er gut überstanden, Wundheilung gut. <br />
Inzwischen klappt auch die Verdauung wieder. <br />
<br />
Zwischendurch hat er mal Arme und Beine etwas bewegt. Aber das war nur einmal. Gestern hat er manchmal den Kiefer bisschen bewegt und man sah schwache Augenbewegungen unter den wenig geöffneten Lidern. Auf Musik und singen reagiert er mit ruhigerer Atmung und wird aufgeregt wenn das Lied vorbei ist, wenn man kurz weg geht, bei lauten Geräuschen oder wenn über ernstes geredet wird. Dann meldet sich immer der Alarm für "zu hohe Atemfrequenz". <br />
<br />
<br />
Inzwischen hab ich die Vorsorgevollmacht unterschrieben, die er mir hinterlegt hatte, und habe einem Luftröhrenschnitt zugestimmt, damit er weiterhin und schonender beatmet werden kann falls nötig. <br />
<br />
So dankbar ich auch bin, ich denke auch täglich: Mensch, irgendwann muss doch mal eine Veränderung kommen! <br />
Wie gesagt, ich bin sehr froh, dass er überhaupt übern Berg ist erstmal. <br />
Ich find es Wahnsinn, dass man so eine OP überleben kann. Herz und Lunge waren ja vollständig abgeschaltet. Und dass so ein ausgeschaltetes Herz dann wieder anfängt zu schlagen, das ist irre. <br />
<br />
Nun soll ich mich nach Adressen für eine Weaning-Klinik erkundigen, damit er nicht noch weiter von unseren Wohnorten entfernt hin kommt. Die jetzige Klinik ist ja schon über 160km weg. <br />
Aber ich habe Verständnisprobleme in Bezug auf das genaue Vorgehen der nächsten Tage. Jeder Arzt erklärt es mir anders. Nur wenige Ärzte dort sprechen wirklich verständlich deutsch, sie wechseln oft, und meist kann ich nur telefonisch nachfragen und sie haben kaum Zeit. <br />
Weaning bedeutet: das Entwöhnen von der Beatmung. Nötig wenn der Patient weiterhin zu schwach bleibt um selbst alleine zu atmen. <br />
Aber das geht nur mit Luftröhrenschnitt?<br />
Und das wird nur veranlasst wenn er wach ist? <br />
Oder wird er wenn er weiterhin schlafend bleibt schon verlegt? <br />
Ich verstehe nichts mehr. <br />
<br />
Ich habe naxh Weaning Kliniken gesucht. Die nächsten sind in 100 bis 150km Entfernung. Wir leben halt am Arsch der Welt. Ich möchte aber auf jeden Fall meinen Freund unterstützen und besuchen. <br />
Er hat ja keine Familie und ich soll und will alles nötige regeln. Ist viel Verantwortung. Dazu kommen noch paar Kleinigkeiten. Z. B. ein frisch gekauftes Haus. Damit steh ich nun erstmal allein da. <br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Für jeden Rat und Hinweis bin ich dankbar]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
Hatte schon im Thema vorher erzählt und gefragt... <br />
<br />
5 Tage lang war mein Freund im künstlichen Tiefschlaf. Er ist stabil, die Lungenentzündung ist so gut wie weg, er bekommt immer noch Antibiose, Dialyse und Beatmung. Seit 5 Tagen bekommt er kein Schlaf- und kein Schmerzmittel mehr. Aber er wacht noch immer nicht auf! <br />
<br />
Ich bin dankbar, dass er am Leben ist. Seine Aorten-Operation hat er gut überstanden, Wundheilung gut. <br />
Inzwischen klappt auch die Verdauung wieder. <br />
<br />
Zwischendurch hat er mal Arme und Beine etwas bewegt. Aber das war nur einmal. Gestern hat er manchmal den Kiefer bisschen bewegt und man sah schwache Augenbewegungen unter den wenig geöffneten Lidern. Auf Musik und singen reagiert er mit ruhigerer Atmung und wird aufgeregt wenn das Lied vorbei ist, wenn man kurz weg geht, bei lauten Geräuschen oder wenn über ernstes geredet wird. Dann meldet sich immer der Alarm für "zu hohe Atemfrequenz". <br />
<br />
<br />
Inzwischen hab ich die Vorsorgevollmacht unterschrieben, die er mir hinterlegt hatte, und habe einem Luftröhrenschnitt zugestimmt, damit er weiterhin und schonender beatmet werden kann falls nötig. <br />
<br />
So dankbar ich auch bin, ich denke auch täglich: Mensch, irgendwann muss doch mal eine Veränderung kommen! <br />
Wie gesagt, ich bin sehr froh, dass er überhaupt übern Berg ist erstmal. <br />
Ich find es Wahnsinn, dass man so eine OP überleben kann. Herz und Lunge waren ja vollständig abgeschaltet. Und dass so ein ausgeschaltetes Herz dann wieder anfängt zu schlagen, das ist irre. <br />
<br />
Nun soll ich mich nach Adressen für eine Weaning-Klinik erkundigen, damit er nicht noch weiter von unseren Wohnorten entfernt hin kommt. Die jetzige Klinik ist ja schon über 160km weg. <br />
Aber ich habe Verständnisprobleme in Bezug auf das genaue Vorgehen der nächsten Tage. Jeder Arzt erklärt es mir anders. Nur wenige Ärzte dort sprechen wirklich verständlich deutsch, sie wechseln oft, und meist kann ich nur telefonisch nachfragen und sie haben kaum Zeit. <br />
Weaning bedeutet: das Entwöhnen von der Beatmung. Nötig wenn der Patient weiterhin zu schwach bleibt um selbst alleine zu atmen. <br />
Aber das geht nur mit Luftröhrenschnitt?<br />
Und das wird nur veranlasst wenn er wach ist? <br />
Oder wird er wenn er weiterhin schlafend bleibt schon verlegt? <br />
Ich verstehe nichts mehr. <br />
<br />
Ich habe naxh Weaning Kliniken gesucht. Die nächsten sind in 100 bis 150km Entfernung. Wir leben halt am Arsch der Welt. Ich möchte aber auf jeden Fall meinen Freund unterstützen und besuchen. <br />
Er hat ja keine Familie und ich soll und will alles nötige regeln. Ist viel Verantwortung. Dazu kommen noch paar Kleinigkeiten. Z. B. ein frisch gekauftes Haus. Damit steh ich nun erstmal allein da. <br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Für jeden Rat und Hinweis bin ich dankbar]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aortendissektion, künstliches Koma - unverändert]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2912</link>
			<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 08:44:22 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=850">NinaS</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2912</guid>
			<description><![CDATA[Hallo, vielleicht ist hier jemand, der liest und versteht und vielleicht auch antworten kann. <br />
<br />
Mein Freund ging für eine Ablation in die Uniklinik, 160 km von unseren Wohnorten entfernt. Am 2. Tag rief man mich an, ich sollte bitte kommen, da bei der Voruntersuchung ein Riss der Herzarterie festgestellt wurde, den er wohl schon länger habe. Ich tat alles um hinzufahren. Strenge Bettruhe, ewiges Warten 2 Tage, dann wurde die OP durchgeführt am 13. April. Sehr schwierige OP, 8 Stunden lang. Gut überstanden. <br />
Tags drauf durfte ich ihn besuchen. Intensivstation, Dialyse, da die Nieren schon vor der OP nicht mehr genügend ausscheiden konnten. <br />
Er war am wachwerden, schlief immer wieder ein, konnte sich nicht äußern, aber er erkannte mich. <br />
Ich übernachtete wieder im Hotel, besuchte ihn am nächsten Tag. 2 Stunden warten... Man wollte mit mir sprechen... Ich wurde fast verrückt in dieser Unwissenheit. <br />
Endlich teilte man mir mit, er habe eine Lungenentzündung bekommen, daher künstliches Koma mit Beatmung. Ich war noch mehr geschockt als am Vortag. <br />
Dann an Ostersonntag blieb ich zu Hause, war fertig mit den Nerven. Ich rief an und es hieß, seine Leberwerte seien erhöht. Untersuchungen. Abends war klar, Leber-Stents brauche man nicht einzusetzen. Immerhin. <br />
Ostermontag fuhr ich in Begleitung hin, ich besuchte ihn allein. Er hat keine Familie. <br />
Seine Herzkurve sah sehr befremdlich aus - keine für ihn typischen Rhythmusstörungen. Frequenz um die 140! Ich fragte nach. <br />
Die Herzrhythmusstörungen hatten wohl durch die Lungenentzündung zugenommen. Man gab ihm ein Medikament, das aber schlimmer als erwartet eine Schilddrüsenüberfunktion auslöste - er hatte vor Monaten sein Medikament eben aus diesem Grund abgesetzt. <br />
Nun musste die Schilddrüse unterdrückt werden. Erklärt auch die Leberwerte. <br />
Alle Werte seien aber ok mittlerweile. <br />
Gesamtzustand: "Es sieht gut aus", sagte die Ärztin. Wenn er weiterhin stabil bleibt, würde man am nächsten Tag auf eigentätige Atmung umstellenund beobachten. Das Schlafmittel würde schon reduziert. <br />
Gestern war dieser nächste Tag, aber nichts passierte. Wieder hieß es "unverändert".<br />
<br />
Will man mir am Telefon nicht mehr sagen? <br />
Oder gibt es nicht viel zu sagen, weil die Ärzte ständig wechseln? <br />
Verändert sich wirklich nichts?<br />
Das frag ich mich dauernd. <br />
<br />
Jeder sagt mir, dieser Tiefschlaf ist das Beste für ihn. <br />
<br />
Ich habe das Gefühl, er vegetiert vor sich hin <br />
2 Tage kann ich jetzt nicht da sein. Erst morgen wieder. <br />
<br />
Es geht doch um einen Menschen! Um unseren Menschen, von mir und von unseren Freunden! <br />
So hilflos! <br />
So kann es doch nicht weitergehen. <br />
<br />
Er braucht doch Unterstützung, auch wenn es keine Familienangehörigen sind. Wir wollen nicht weiterhin zuschauen. <br />
Ich will die Hoffnung weiter aufrecht erhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo, vielleicht ist hier jemand, der liest und versteht und vielleicht auch antworten kann. <br />
<br />
Mein Freund ging für eine Ablation in die Uniklinik, 160 km von unseren Wohnorten entfernt. Am 2. Tag rief man mich an, ich sollte bitte kommen, da bei der Voruntersuchung ein Riss der Herzarterie festgestellt wurde, den er wohl schon länger habe. Ich tat alles um hinzufahren. Strenge Bettruhe, ewiges Warten 2 Tage, dann wurde die OP durchgeführt am 13. April. Sehr schwierige OP, 8 Stunden lang. Gut überstanden. <br />
Tags drauf durfte ich ihn besuchen. Intensivstation, Dialyse, da die Nieren schon vor der OP nicht mehr genügend ausscheiden konnten. <br />
Er war am wachwerden, schlief immer wieder ein, konnte sich nicht äußern, aber er erkannte mich. <br />
Ich übernachtete wieder im Hotel, besuchte ihn am nächsten Tag. 2 Stunden warten... Man wollte mit mir sprechen... Ich wurde fast verrückt in dieser Unwissenheit. <br />
Endlich teilte man mir mit, er habe eine Lungenentzündung bekommen, daher künstliches Koma mit Beatmung. Ich war noch mehr geschockt als am Vortag. <br />
Dann an Ostersonntag blieb ich zu Hause, war fertig mit den Nerven. Ich rief an und es hieß, seine Leberwerte seien erhöht. Untersuchungen. Abends war klar, Leber-Stents brauche man nicht einzusetzen. Immerhin. <br />
Ostermontag fuhr ich in Begleitung hin, ich besuchte ihn allein. Er hat keine Familie. <br />
Seine Herzkurve sah sehr befremdlich aus - keine für ihn typischen Rhythmusstörungen. Frequenz um die 140! Ich fragte nach. <br />
Die Herzrhythmusstörungen hatten wohl durch die Lungenentzündung zugenommen. Man gab ihm ein Medikament, das aber schlimmer als erwartet eine Schilddrüsenüberfunktion auslöste - er hatte vor Monaten sein Medikament eben aus diesem Grund abgesetzt. <br />
Nun musste die Schilddrüse unterdrückt werden. Erklärt auch die Leberwerte. <br />
Alle Werte seien aber ok mittlerweile. <br />
Gesamtzustand: "Es sieht gut aus", sagte die Ärztin. Wenn er weiterhin stabil bleibt, würde man am nächsten Tag auf eigentätige Atmung umstellenund beobachten. Das Schlafmittel würde schon reduziert. <br />
Gestern war dieser nächste Tag, aber nichts passierte. Wieder hieß es "unverändert".<br />
<br />
Will man mir am Telefon nicht mehr sagen? <br />
Oder gibt es nicht viel zu sagen, weil die Ärzte ständig wechseln? <br />
Verändert sich wirklich nichts?<br />
Das frag ich mich dauernd. <br />
<br />
Jeder sagt mir, dieser Tiefschlaf ist das Beste für ihn. <br />
<br />
Ich habe das Gefühl, er vegetiert vor sich hin <br />
2 Tage kann ich jetzt nicht da sein. Erst morgen wieder. <br />
<br />
Es geht doch um einen Menschen! Um unseren Menschen, von mir und von unseren Freunden! <br />
So hilflos! <br />
So kann es doch nicht weitergehen. <br />
<br />
Er braucht doch Unterstützung, auch wenn es keine Familienangehörigen sind. Wir wollen nicht weiterhin zuschauen. <br />
Ich will die Hoffnung weiter aufrecht erhalten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neu hier, wünsche mir Austausch, Lebensgefährte mit Herzinsuffizienz]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2897</link>
			<pubDate>Wed, 08 Mar 2017 11:00:15 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=839">Roxana</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2897</guid>
			<description><![CDATA[Hallo an alle, <br />
<br />
bei meinem Lebensgefährten ist im letzten Frühjahr nach einem Zusammenbruch bei der Arbeit eine Herzinsuffizienz festgestellt worden, <br />
er hatte noch gerade mal 15 % Herzleistung zu dem Zeitpunkt. Nach einigen Klinikaufenthalten, Einstellung der Medikamente und einer <br />
Kardioversion hat er jetzt eine Herzleistung von ca. 65 %, also ganz normal, und kann ab sofort das Amiodaron und bald wahrscheinlich auch <br />
das Xarelto absetzen.<br />
<br />
Als er die Diagnose bekam, kannten wir uns gerade seit zwei Wochen, mittlerweile wohnen wir zusammen seit 5 Monaten. <br />
<br />
Mein Problem ist, dass wir nicht miteinander sprechen können, daher wünsche ich mir hier Austausch mit anderen Angehörigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo an alle, <br />
<br />
bei meinem Lebensgefährten ist im letzten Frühjahr nach einem Zusammenbruch bei der Arbeit eine Herzinsuffizienz festgestellt worden, <br />
er hatte noch gerade mal 15 % Herzleistung zu dem Zeitpunkt. Nach einigen Klinikaufenthalten, Einstellung der Medikamente und einer <br />
Kardioversion hat er jetzt eine Herzleistung von ca. 65 %, also ganz normal, und kann ab sofort das Amiodaron und bald wahrscheinlich auch <br />
das Xarelto absetzen.<br />
<br />
Als er die Diagnose bekam, kannten wir uns gerade seit zwei Wochen, mittlerweile wohnen wir zusammen seit 5 Monaten. <br />
<br />
Mein Problem ist, dass wir nicht miteinander sprechen können, daher wünsche ich mir hier Austausch mit anderen Angehörigen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mein Sohn ist im KH gefangen]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2883</link>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2016 02:21:08 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=825">Ilias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2883</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 12pt;" class="mycode_size">[font='&amp;quot']Ich suche Hilfe als Mutter.[/font]</span><br />
<span style="font-size: 12pt;" class="mycode_size">[font='&amp;quot']Mein Sohn hat Herzinfarkt, Schlaganfall und zum Schluss Lungenentzündung. Bevor erdas alles bekommen hat, hat die Scheidung eingereicht, aber ist noch nicht geschieden und jetzt hat er Sachwalter und wir mit seinem Vater sind niemand.[/font]</span><span style="font-size: 12pt;" class="mycode_size">[font='&amp;quot'] Schon fünfter Monat ist er im Neurologischen Krankenhaus Am Rosenhügel in Wien. Bis jetzt dort hat er kein<br />
Erfolg, seine linke Seite kann er noch nicht bewegen, sein Herz ist noch immer schwach zw. 20 und 30% und wird sogar schlechter. Ich weiß nicht wieso er als gefangene behandelt wird. Am Wochenende darf er das Krankenhaus noch verlassen und sein Sachwalter sagte „er braucht keine persönliche Papiere.“ Er bekommt solche Beruhigungsmittel, dass er nicht mal sprechen oder klar denken kann. Wir wollen dass er vom Krankenhaus entlassen wird, aber der behandelnde Arzt sagte, „Sie haben solche recht nicht, er hat Sachwalter, er muss Entscheiden<br />
was mit ihm passiert“. Der Sachwalter sagt, „ich bin kein Arzt, das kann ichnicht entscheiden“. Wird sich jemand finden, der meinen Sohn befreit. So kannich selber einen Arzt suchen, der mein Sohn wirklich helfen kann.[/font]</span><br />
<span style="font-size: 12pt;" class="mycode_size">[font='&amp;quot']Bitte helfen Sie eine Mutter, welchehilflos ist und will seinen Sohn heilen.<br />
[/font]</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 12pt;" class="mycode_size">[font='&amp;quot']Ich suche Hilfe als Mutter.[/font]</span><br />
<span style="font-size: 12pt;" class="mycode_size">[font='&amp;quot']Mein Sohn hat Herzinfarkt, Schlaganfall und zum Schluss Lungenentzündung. Bevor erdas alles bekommen hat, hat die Scheidung eingereicht, aber ist noch nicht geschieden und jetzt hat er Sachwalter und wir mit seinem Vater sind niemand.[/font]</span><span style="font-size: 12pt;" class="mycode_size">[font='&amp;quot'] Schon fünfter Monat ist er im Neurologischen Krankenhaus Am Rosenhügel in Wien. Bis jetzt dort hat er kein<br />
Erfolg, seine linke Seite kann er noch nicht bewegen, sein Herz ist noch immer schwach zw. 20 und 30% und wird sogar schlechter. Ich weiß nicht wieso er als gefangene behandelt wird. Am Wochenende darf er das Krankenhaus noch verlassen und sein Sachwalter sagte „er braucht keine persönliche Papiere.“ Er bekommt solche Beruhigungsmittel, dass er nicht mal sprechen oder klar denken kann. Wir wollen dass er vom Krankenhaus entlassen wird, aber der behandelnde Arzt sagte, „Sie haben solche recht nicht, er hat Sachwalter, er muss Entscheiden<br />
was mit ihm passiert“. Der Sachwalter sagt, „ich bin kein Arzt, das kann ichnicht entscheiden“. Wird sich jemand finden, der meinen Sohn befreit. So kannich selber einen Arzt suchen, der mein Sohn wirklich helfen kann.[/font]</span><br />
<span style="font-size: 12pt;" class="mycode_size">[font='&amp;quot']Bitte helfen Sie eine Mutter, welchehilflos ist und will seinen Sohn heilen.<br />
[/font]</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gute Hausärzte für Herzpatienten im Berliner Raum?]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2854</link>
			<pubDate>Sun, 29 May 2016 04:57:05 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=773">xtrat</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2854</guid>
			<description><![CDATA[Meine Frau (32) leidet an einem angeborenen Herzfehler, der vergleichsweise selten ist. In ihrer Jugend bekam sie darum eine Herzklappe eingesetzt und nimmt seitdem zur Blutverdünnung Medikamente ein. <br />
<br />
Vor drei Jahren zog sie aus den Vereinigten Staaten nach Berlin. Die Umstellung auf ihr Leben als Herzpatientin in Deutschland verlief insgesamt gut. An der medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Charité in Berlin werden wir (ich versuche, jeden ihrer Termine mit wahrzunehmen) nach ihrem Gefühl (sie hat bald 20 Jahre Erfahrung mit der Thematik) ausgezeichnet beraten. <br />
<br />
Auf Grundlage dieser Beratung hat sie entschieden, weiterhin das in den USA übliche Cumadin zu beziehen, statt des in Europa üblichen Marcumars. Beide Medikamente regulieren den INR-Blutwert und unterscheiden sich nach Einschätzung unserer Ärztin aus der Kardiologie kaum voneinander. Weil, wie gesagt, ihr Fall relativ kompliziert ist, rieten die Kardiologen von der Umstellung ab. <br />
<br />
Unser ebenfalls hochgeschätzter Hausarzt ist in vielerlei Hinsicht ein Segen, von seiner Patientin mit ihrer ungewöhnlichen Kondition aber leider latent überfordert. Das ist jedenfalls unser Eindruck. Neulich erkundigte er sich – zum ersten Mal dieses Jahr! – über ihren INR. Da lag der Wert gerade mal 0,5 Punkte über dem Maximum (was nicht so unüblich ist, ihr Bedarf an Cumadin schwnakt beinahe täglich). Also rät er ihr, zwei Tage auf die Blutverdünner zu verzichten. Meine Frau misst ihren INR wöchentlich selbst und weiß aus Erfahrung, dass der Wert weit unter 2,0 sinken würde, wenn sie das Medikament zwei Tage lang nicht nimmt. Danach hätte sich der Arzt eindeutig erkundigen müssen. <br />
<br />
Kein Weltuntergang. Aber es irritiert, dass ein Arzt, der weder in der Thematik beheimatet ist noch Anstalten macht, sich ein stimmiges Bild von seiner Patientin zu machen leichtfertig klare Ansagen macht. Wir haben zunehmend das Gefühl, dass es ratsam wäre, sich einen Hausarzt zu suchen, dem das Kardiologische besser liegt. – Klar, fürs Expertentum sind die Ärzte an der Charité zuständig. Trotzdem würden wir uns beide wohler fühlen, wenn auch ihr Hausarzt ein wenig für uns mitdenken würde. <br />
<br />
Zur Frage: Kennt ihr als junge U50er Hausärzte in Berlin, vorzugsweise in den Bezirken Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Mitte, Tempelhof oder Steglitz, die sich mit Herzfehlern auskennen? Oder könnt mir sagen, wo es ein Forum oder eine Liste gibt, in der ich sie finde? <br />
<br />
Herzlichen Dank!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Meine Frau (32) leidet an einem angeborenen Herzfehler, der vergleichsweise selten ist. In ihrer Jugend bekam sie darum eine Herzklappe eingesetzt und nimmt seitdem zur Blutverdünnung Medikamente ein. <br />
<br />
Vor drei Jahren zog sie aus den Vereinigten Staaten nach Berlin. Die Umstellung auf ihr Leben als Herzpatientin in Deutschland verlief insgesamt gut. An der medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Charité in Berlin werden wir (ich versuche, jeden ihrer Termine mit wahrzunehmen) nach ihrem Gefühl (sie hat bald 20 Jahre Erfahrung mit der Thematik) ausgezeichnet beraten. <br />
<br />
Auf Grundlage dieser Beratung hat sie entschieden, weiterhin das in den USA übliche Cumadin zu beziehen, statt des in Europa üblichen Marcumars. Beide Medikamente regulieren den INR-Blutwert und unterscheiden sich nach Einschätzung unserer Ärztin aus der Kardiologie kaum voneinander. Weil, wie gesagt, ihr Fall relativ kompliziert ist, rieten die Kardiologen von der Umstellung ab. <br />
<br />
Unser ebenfalls hochgeschätzter Hausarzt ist in vielerlei Hinsicht ein Segen, von seiner Patientin mit ihrer ungewöhnlichen Kondition aber leider latent überfordert. Das ist jedenfalls unser Eindruck. Neulich erkundigte er sich – zum ersten Mal dieses Jahr! – über ihren INR. Da lag der Wert gerade mal 0,5 Punkte über dem Maximum (was nicht so unüblich ist, ihr Bedarf an Cumadin schwnakt beinahe täglich). Also rät er ihr, zwei Tage auf die Blutverdünner zu verzichten. Meine Frau misst ihren INR wöchentlich selbst und weiß aus Erfahrung, dass der Wert weit unter 2,0 sinken würde, wenn sie das Medikament zwei Tage lang nicht nimmt. Danach hätte sich der Arzt eindeutig erkundigen müssen. <br />
<br />
Kein Weltuntergang. Aber es irritiert, dass ein Arzt, der weder in der Thematik beheimatet ist noch Anstalten macht, sich ein stimmiges Bild von seiner Patientin zu machen leichtfertig klare Ansagen macht. Wir haben zunehmend das Gefühl, dass es ratsam wäre, sich einen Hausarzt zu suchen, dem das Kardiologische besser liegt. – Klar, fürs Expertentum sind die Ärzte an der Charité zuständig. Trotzdem würden wir uns beide wohler fühlen, wenn auch ihr Hausarzt ein wenig für uns mitdenken würde. <br />
<br />
Zur Frage: Kennt ihr als junge U50er Hausärzte in Berlin, vorzugsweise in den Bezirken Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Mitte, Tempelhof oder Steglitz, die sich mit Herzfehlern auskennen? Oder könnt mir sagen, wo es ein Forum oder eine Liste gibt, in der ich sie finde? <br />
<br />
Herzlichen Dank!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mein Mann hat Herzschwäche!]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2831</link>
			<pubDate>Sun, 24 Jan 2016 07:01:14 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=750">Nicki388</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2831</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
ich bin 27 Jahre alt und mein Mann ist 20Jahre älter als ich! Im Sommer kam mein Mann mit Herzrythmusstörungen ins Krankenhaus! Nach einigem Untersuchungen Herzkatheter etc. und einen kleinen Stromstoß wurde festgestellt dass er sein Herzmuskel geschwächt ist! Er hat nach etwa 4 Tagen im krankehnhaus Tabletten bekommen, hat eine Reha gemacht und danach Eingliederung bei der Arbeit!<br />
Bei dem Katheter wurde zum Glück keine Verengungen oder ähnliches gefunden! Meine Angst ist ziemlich präsent und ich versuche sie auch oft zu unterdrücken um ihm nicht zu nerven, aber wir haben zwei Kinder 5 und 7, ich wollte nie dass er sein Leben komplett umstellt, aber ein wenig gesünder hätte ich es mir schon erhofft! Am Anfang hat er sein Bier auf alkoholfrei umgestellt und jetzt trinkt er mehrmals die Woche wieder Normales Bier! Es hält sich in Grenzen von der Menge her, aber ich wünschte mir dass er wenigstens 5 Tage die Woche nichts trinkt! Ich will ihn damit den Spaß nicht nehmen! Auch ich habe meine Ernährung für ihn mit ihm umgestellt und das bedeutet jetzt nicht dass alles fettfrei ist aber er hat viel bauchfett und ich würde ihn gerne dabei unterstützen dort weniger zu haben, damit vielleicht seine Herzleistung noch steigt. Ich weiß auch garnicht ob das noch funktioniert oder ob das eh nicht geht. Unsere Ärzte haben was Aufklärung angeht, ziemlich versagt! Der Herzarzt hat es irgendwie relativ locker gesehen und die Hausärztin hat mich mit ihren Sorgen zum weinen gebracht! Herzschwäche und das in dem Alter!!!!!! Sagte sie! <br />
Wenn ich im Internet Google bekomme ich es mit der Angst zu tun! Ist es so dass diese Krankheit fortschreitet wenn man nichts macht? Ich weiß hier kann niemand ferndiagnosen stellen! Bei der letzten herzuntersuchung wurde im Bericht geschrieben, irgendwas von 45%, ich kenne mich nicht aus. Mein Mann sagte 60% wären es eigentlich! <br />
<br />
Wie geht ihr damit um? Bin ich zu streng? Ich will ihn doch nur bei mir haben  ;( , ich meine das nicht böse! Ich sehen ihn ihm nicht dass er sich Gedanken macht, ich habe das Gefühl er blockt das ab! Es ist mir lieber so als dass er sich komplett einigelt! Ach ich weiß nicht, es ist irgendwie alles durcheinander. Mein Mann macht schichtdienst und im Sommer als das war hatte er Nachtdienst und mich angelogen dass es ihm schlecht geht! Er sah so schlecht aus und es hat lange gedauert bis er es zugab! Es hätte viel passieren können! <br />
Eigentlich sollte ich mehr auf ihn eingehen statt auf meine Ängste, um ihn geht es natürlich! Und nicht um mich!<br />
<br />
Vielleicht habt ihr einfach ein paar Worte, ein paar Tipps für eine Frau die ihren Mann behalten will! Schreitet so eine Krankheit fort? Was machen eure angehörigen gegen die herzkrankheit oder was macht ihr selber dagegen! Wie haltet ihr es mit dem Alkohol?<br />
<br />
Lg Nicki  <img src="https://herzkrank.net/images/smilies/sad.png" alt="Sad" title="Sad" class="smilie smilie_8" /><br />
<br />
Nachtrag: Ich lese hier gerade im Forum dass wohl manche mit 45% Leistung froh wären und das tut mir sehr leid. Ich kenne mich einfach nicht aus, ich mache mir wohl zu viel Sorgen???]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
ich bin 27 Jahre alt und mein Mann ist 20Jahre älter als ich! Im Sommer kam mein Mann mit Herzrythmusstörungen ins Krankenhaus! Nach einigem Untersuchungen Herzkatheter etc. und einen kleinen Stromstoß wurde festgestellt dass er sein Herzmuskel geschwächt ist! Er hat nach etwa 4 Tagen im krankehnhaus Tabletten bekommen, hat eine Reha gemacht und danach Eingliederung bei der Arbeit!<br />
Bei dem Katheter wurde zum Glück keine Verengungen oder ähnliches gefunden! Meine Angst ist ziemlich präsent und ich versuche sie auch oft zu unterdrücken um ihm nicht zu nerven, aber wir haben zwei Kinder 5 und 7, ich wollte nie dass er sein Leben komplett umstellt, aber ein wenig gesünder hätte ich es mir schon erhofft! Am Anfang hat er sein Bier auf alkoholfrei umgestellt und jetzt trinkt er mehrmals die Woche wieder Normales Bier! Es hält sich in Grenzen von der Menge her, aber ich wünschte mir dass er wenigstens 5 Tage die Woche nichts trinkt! Ich will ihn damit den Spaß nicht nehmen! Auch ich habe meine Ernährung für ihn mit ihm umgestellt und das bedeutet jetzt nicht dass alles fettfrei ist aber er hat viel bauchfett und ich würde ihn gerne dabei unterstützen dort weniger zu haben, damit vielleicht seine Herzleistung noch steigt. Ich weiß auch garnicht ob das noch funktioniert oder ob das eh nicht geht. Unsere Ärzte haben was Aufklärung angeht, ziemlich versagt! Der Herzarzt hat es irgendwie relativ locker gesehen und die Hausärztin hat mich mit ihren Sorgen zum weinen gebracht! Herzschwäche und das in dem Alter!!!!!! Sagte sie! <br />
Wenn ich im Internet Google bekomme ich es mit der Angst zu tun! Ist es so dass diese Krankheit fortschreitet wenn man nichts macht? Ich weiß hier kann niemand ferndiagnosen stellen! Bei der letzten herzuntersuchung wurde im Bericht geschrieben, irgendwas von 45%, ich kenne mich nicht aus. Mein Mann sagte 60% wären es eigentlich! <br />
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Wie geht ihr damit um? Bin ich zu streng? Ich will ihn doch nur bei mir haben  ;( , ich meine das nicht böse! Ich sehen ihn ihm nicht dass er sich Gedanken macht, ich habe das Gefühl er blockt das ab! Es ist mir lieber so als dass er sich komplett einigelt! Ach ich weiß nicht, es ist irgendwie alles durcheinander. Mein Mann macht schichtdienst und im Sommer als das war hatte er Nachtdienst und mich angelogen dass es ihm schlecht geht! Er sah so schlecht aus und es hat lange gedauert bis er es zugab! Es hätte viel passieren können! <br />
Eigentlich sollte ich mehr auf ihn eingehen statt auf meine Ängste, um ihn geht es natürlich! Und nicht um mich!<br />
<br />
Vielleicht habt ihr einfach ein paar Worte, ein paar Tipps für eine Frau die ihren Mann behalten will! Schreitet so eine Krankheit fort? Was machen eure angehörigen gegen die herzkrankheit oder was macht ihr selber dagegen! Wie haltet ihr es mit dem Alkohol?<br />
<br />
Lg Nicki  <img src="https://herzkrank.net/images/smilies/sad.png" alt="Sad" title="Sad" class="smilie smilie_8" /><br />
<br />
Nachtrag: Ich lese hier gerade im Forum dass wohl manche mit 45% Leistung froh wären und das tut mir sehr leid. Ich kenne mich einfach nicht aus, ich mache mir wohl zu viel Sorgen???]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Meine Mutter ist schwer krank]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2806</link>
			<pubDate>Wed, 18 Nov 2015 23:46:56 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=727">Banja</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2806</guid>
			<description><![CDATA[Hallo, ich bin neu hier und wollte mir einfach mal von der Seele schreiben, wie es um meine Mutter steht. <br />
Sie hat könnte man sagen alles zusammen. Neben ihren Herzerkrankungen hat sie schwere Depressionen und Krebs, wobei der eine Tumor zurzeit behandelt wird und der zweite durch veränderte Blutwerte festgestellt wurde, er jedoch nicht gefunden werden konnte und somit auch derzeit nicht behandelt werden kann.<br />
Nun aber zu ihren Herzerkrankungen. Zuerst einmal hat sie Herz Rythmus Störungen. Ihr Herz schlägt zu oft und manchmal setzt ein Schlag aus. Ihr Puls ist immer erhöht, teilweise hat sie einen Puls von 180. Des Weiteren hat sie Muskelschwund am Herz (auch anderen Stellen), ihr Herz ist schon um einiges geschrumpft. Ausserdem hat sie Durchblutungsstörungen, die Gefäße sind verengt.<br />
Aufgrund der Herzerkrankungen hat sie mittlerweile mehrmals täglich Herzanfälle, die sich irgendwas mit Angina Pektoris nennen. Das ist die Vorstufe von einem Herzinfakt und kann jederzeit zu einem führen.<br />
Wir mussten schon oft einen Krankenwagen rufen. Vor ein paar Tagen habe ich sie bewusstlos aufgefunden und hatte Angst, dass es ein Herzinfakt sei, was es zum Glück nicht war. Ihr wird sehr oft schwarz vor Augen und sie fällt dann einfach um.<br />
Meine Mutter ist gerade mal 37 und ich bin 15. Ich bin so verzweifelt, sie könnte in den nächsten Wochen schon sterben an einem Herzinfakt oder an dem Krebs oder weil sie unglücklich fällt, wenn sie das nächste Mal zusammenbricht und ich nicht in der Nähe bin. Ich mache mir so Sorgen, weil der Muskelschwund nicht heilbar ist. Ausserdem darf sie keine Pulssenkenden Medikamente nehmen weil sie das wohl nicht in Kombination mit ihrem anderen Medikament, anti depressiva, nehmen darf. Ich bin so verzweifelt, ich will, dass sie noch Jahre, Jahrzehnte lebt. Ich habe keine Geschwister und mein Vater wohnt weiter weg. Ich wäre ganz alleine. Ich habe so Angst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo, ich bin neu hier und wollte mir einfach mal von der Seele schreiben, wie es um meine Mutter steht. <br />
Sie hat könnte man sagen alles zusammen. Neben ihren Herzerkrankungen hat sie schwere Depressionen und Krebs, wobei der eine Tumor zurzeit behandelt wird und der zweite durch veränderte Blutwerte festgestellt wurde, er jedoch nicht gefunden werden konnte und somit auch derzeit nicht behandelt werden kann.<br />
Nun aber zu ihren Herzerkrankungen. Zuerst einmal hat sie Herz Rythmus Störungen. Ihr Herz schlägt zu oft und manchmal setzt ein Schlag aus. Ihr Puls ist immer erhöht, teilweise hat sie einen Puls von 180. Des Weiteren hat sie Muskelschwund am Herz (auch anderen Stellen), ihr Herz ist schon um einiges geschrumpft. Ausserdem hat sie Durchblutungsstörungen, die Gefäße sind verengt.<br />
Aufgrund der Herzerkrankungen hat sie mittlerweile mehrmals täglich Herzanfälle, die sich irgendwas mit Angina Pektoris nennen. Das ist die Vorstufe von einem Herzinfakt und kann jederzeit zu einem führen.<br />
Wir mussten schon oft einen Krankenwagen rufen. Vor ein paar Tagen habe ich sie bewusstlos aufgefunden und hatte Angst, dass es ein Herzinfakt sei, was es zum Glück nicht war. Ihr wird sehr oft schwarz vor Augen und sie fällt dann einfach um.<br />
Meine Mutter ist gerade mal 37 und ich bin 15. Ich bin so verzweifelt, sie könnte in den nächsten Wochen schon sterben an einem Herzinfakt oder an dem Krebs oder weil sie unglücklich fällt, wenn sie das nächste Mal zusammenbricht und ich nicht in der Nähe bin. Ich mache mir so Sorgen, weil der Muskelschwund nicht heilbar ist. Ausserdem darf sie keine Pulssenkenden Medikamente nehmen weil sie das wohl nicht in Kombination mit ihrem anderen Medikament, anti depressiva, nehmen darf. Ich bin so verzweifelt, ich will, dass sie noch Jahre, Jahrzehnte lebt. Ich habe keine Geschwister und mein Vater wohnt weiter weg. Ich wäre ganz alleine. Ich habe so Angst.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zustand nach HTX]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2762</link>
			<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 12:49:50 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=190">Ganz-Gelassen</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2762</guid>
			<description><![CDATA[Alina muß am 13.07 wieder stationär Herzkatheter mit Biobsie, um Verdacht auf Abstoßung auszuschließen. <br />
<br />
es geht ihr die letzten Wochen immer mal wieder schlecht, ganz merkwürdig, als ob sie Fieber hätte, hat aber keins. Mit Kopfschmerzen mit Übelkeit, Hitzewallungen und Bauchweh und schwindel. Das ganze dauert 1-3 Tage, dann ist der Spuk vorbei. Immer wieder hab ich das erzählt, dann war ich bei unserem Kinderkardiologen, der hat nun Dampf gemacht. <br />
<br />
Wir haben auch erst mal einen größeren Rolli bestellt, denn lange Strecken kann sie immer noch nicht gehen, ist vielleicht so, dass die zu lange mit der Listung gewartet haben damals, denke ist. <br />
<br />
Sonst ist sie groß geworden, eine junge Frau. Hoffe, dass der Katheter ob ist. <br />
<br />
GlG, Petra]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Alina muß am 13.07 wieder stationär Herzkatheter mit Biobsie, um Verdacht auf Abstoßung auszuschließen. <br />
<br />
es geht ihr die letzten Wochen immer mal wieder schlecht, ganz merkwürdig, als ob sie Fieber hätte, hat aber keins. Mit Kopfschmerzen mit Übelkeit, Hitzewallungen und Bauchweh und schwindel. Das ganze dauert 1-3 Tage, dann ist der Spuk vorbei. Immer wieder hab ich das erzählt, dann war ich bei unserem Kinderkardiologen, der hat nun Dampf gemacht. <br />
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Wir haben auch erst mal einen größeren Rolli bestellt, denn lange Strecken kann sie immer noch nicht gehen, ist vielleicht so, dass die zu lange mit der Listung gewartet haben damals, denke ist. <br />
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Sonst ist sie groß geworden, eine junge Frau. Hoffe, dass der Katheter ob ist. <br />
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GlG, Petra]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Elterncoaching für verwaiste Familien im Dez. 15 vom Bvhk e. V.]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2760</link>
			<pubDate>Sat, 20 Jun 2015 08:03:52 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=1">agloco</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2760</guid>
			<description><![CDATA[Gerne veröffentliche ich hier, aufgrund der Bitte, diesen Termin vom Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">04.-06.12.2015</span></span><br />
<br />
Trauerarbeit ist anstrengend und verläuft in Phasen von unterschiedlicher Dauer und <br />
Intensität. Der Tod des geliebten Kindes wird verschieden verarbeitet. <br />
Da Väter und Mütter mit dem Verlust des Kindes verschieden<br />
umgehen, kommen leicht Irritationen und Verärgerung übereinander auf.<br />
<br />
In Gruppen- und Paargesprächen gewinnen sie wieder Vertrauen in die <br />
eigenen Fähigkeiten, woraus Hoffnung, Kraft und Zuversicht für das <br />
weitere Leben wachsen kann.<br />
<br />
Den verwaisten Geschwistern bieten wir altersentsprechende, gestalterische <br />
Mittel und helfen auch ihnen, die eigenen Ressourcen wieder zu entdecken<br />
und mit Hoffnung in die Zukunft blicken zu können.<br />
<br />
Alle Informationen und Anmeldung:<br />
<a href="http://'http://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.bvhk.de%2Finformieren%2Fveranstaltungen%2Ffamilienangebote%2F&amp;h=GAQFsg_Hg&amp;enc=AZP4beXfzacUtlcF_U-lJNM2XMIUaOjBkjTrWzSqzlw7H47NrTjoOOfctHl15vn3ELvAJAM30_I8oVpbxuiMdiGtO2X0H_VFfFGrYBo4E-EUF0FpW5_lULuo2d2Nx-kSbeM0RnV4SKQv5a_QKAO3uaNwRCC1yDpmX6NAwTo59ku9FT6RYPzp5ay6wA6kGpiseVXTxTtUy_BPEYNa1trsic8-&amp;s=1'" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bvhk.de/inform…/veranstaltungen/familienangebote/</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gerne veröffentliche ich hier, aufgrund der Bitte, diesen Termin vom Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">04.-06.12.2015</span></span><br />
<br />
Trauerarbeit ist anstrengend und verläuft in Phasen von unterschiedlicher Dauer und <br />
Intensität. Der Tod des geliebten Kindes wird verschieden verarbeitet. <br />
Da Väter und Mütter mit dem Verlust des Kindes verschieden<br />
umgehen, kommen leicht Irritationen und Verärgerung übereinander auf.<br />
<br />
In Gruppen- und Paargesprächen gewinnen sie wieder Vertrauen in die <br />
eigenen Fähigkeiten, woraus Hoffnung, Kraft und Zuversicht für das <br />
weitere Leben wachsen kann.<br />
<br />
Den verwaisten Geschwistern bieten wir altersentsprechende, gestalterische <br />
Mittel und helfen auch ihnen, die eigenen Ressourcen wieder zu entdecken<br />
und mit Hoffnung in die Zukunft blicken zu können.<br />
<br />
Alle Informationen und Anmeldung:<br />
<a href="http://'http://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.bvhk.de%2Finformieren%2Fveranstaltungen%2Ffamilienangebote%2F&amp;h=GAQFsg_Hg&amp;enc=AZP4beXfzacUtlcF_U-lJNM2XMIUaOjBkjTrWzSqzlw7H47NrTjoOOfctHl15vn3ELvAJAM30_I8oVpbxuiMdiGtO2X0H_VFfFGrYBo4E-EUF0FpW5_lULuo2d2Nx-kSbeM0RnV4SKQv5a_QKAO3uaNwRCC1yDpmX6NAwTo59ku9FT6RYPzp5ay6wA6kGpiseVXTxTtUy_BPEYNa1trsic8-&amp;s=1'" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bvhk.de/inform…/veranstaltungen/familienangebote/</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ich bin nicht betroffen]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2699</link>
			<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 08:17:47 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=592">Richter2012</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2699</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
ein Freund von mir hat Muskelschwund am Herzen.Mir fehlt dafür der Begriff. Ich möchte mir hier einfach ein paar Infos holen und entsprechend austauschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
ein Freund von mir hat Muskelschwund am Herzen.Mir fehlt dafür der Begriff. Ich möchte mir hier einfach ein paar Infos holen und entsprechend austauschen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kardiomyopathie, nun auch meine Mama]]></title>
			<link>https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2675</link>
			<pubDate>Sat, 01 Nov 2014 16:17:29 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://herzkrank.net/member.php?action=profile&uid=190">Ganz-Gelassen</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://herzkrank.net/showthread.php?tid=2675</guid>
			<description><![CDATA[Ich habe meine Mutter am Mittwoch ins Krankenhaus bringen lassen... weil sie gelegen hatte, nicht essen konnte, total wirr im Kopf. Sie ist 76 Jahre alt. War vor 6 Wochen schon mal im Krankenhaus, damals waren die Salze total durcheinander. Ich habe damals gebeten, ein Echo machen zu lassen, das wurde damals nicht gemacht, wie ich nun erfahre. Damals hiess es, alles OB. <br />
<br />
Nun kommt heraus, dass sie wieder Salze durcheinander hatte, sie hat Kalium IV bekommen, und bekommt die Brausetabletten. Außerdem hat sie eine Kardiomyopathie und die Nieren schwächeln. Erst mal wollen sie aber den Kaliumspiegel einstellen, um dann die Medikamente für die Kardiomyopathie einstellen zu können. <br />
<br />
Nun hat sie aber zusätzlich auch noch Demenz... das ist mir ja schon die vergangenen Monate aufgefallen, aber diese Tage scheint es ganz schlimm zu sein..... Ich glaube, ihr Körper kann nicht mehr und ihre Zeit ist gekommen. Mein Bruder, der sie heute besuchte, sprach das auch an..... Bin nun ein wenig von der Rolle... Ärzte sind erst Montag wieder da... Ich werde sie morgen wieder besuchen und versuche das auch am Montag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich habe meine Mutter am Mittwoch ins Krankenhaus bringen lassen... weil sie gelegen hatte, nicht essen konnte, total wirr im Kopf. Sie ist 76 Jahre alt. War vor 6 Wochen schon mal im Krankenhaus, damals waren die Salze total durcheinander. Ich habe damals gebeten, ein Echo machen zu lassen, das wurde damals nicht gemacht, wie ich nun erfahre. Damals hiess es, alles OB. <br />
<br />
Nun kommt heraus, dass sie wieder Salze durcheinander hatte, sie hat Kalium IV bekommen, und bekommt die Brausetabletten. Außerdem hat sie eine Kardiomyopathie und die Nieren schwächeln. Erst mal wollen sie aber den Kaliumspiegel einstellen, um dann die Medikamente für die Kardiomyopathie einstellen zu können. <br />
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Nun hat sie aber zusätzlich auch noch Demenz... das ist mir ja schon die vergangenen Monate aufgefallen, aber diese Tage scheint es ganz schlimm zu sein..... Ich glaube, ihr Körper kann nicht mehr und ihre Zeit ist gekommen. Mein Bruder, der sie heute besuchte, sprach das auch an..... Bin nun ein wenig von der Rolle... Ärzte sind erst Montag wieder da... Ich werde sie morgen wieder besuchen und versuche das auch am Montag.]]></content:encoded>
		</item>
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