06-28-2016, 08:54 AM
Hallo zusammen,
bin gerade total geschockt, google mit so durchs Internet und bin zufällig auf diese Seite gekommen.
Mein Sohn (jetzt 21) hat Anfang November letzten Jahres das erste mal den Notarzt gerufen weil er extremes Herzrasen hatte.
Er wurde darauf hin 1 Woche lang untersucht und ohne Befund wieder nach Hause geschickt.
2 Wochen später das gleiche Spiel ... daraufhin wurde im gesagt, dass wäre psychisch und er sollte sich dringend in Behandlung
begeben. Er hat sich dann stationär einweisen lassen.
Gespräche, Sport-, Kunst- und sonstige Therapien hat er erfolgreich absolviert - die Probleme blieben: Schmerzen in der Brust, Engegefühl,
Herzrasen, hoher Puls, Schweißausbrüche in der Nacht.
Weihnachten habe ich ihn dann nach Hause geholt. Ich muss dazu sagen, dass er berufsbedingt 400 km entfernt von zu Hause wohnte. Eigentlich
sollte er nach den Feiertagen wieder in die Klinik - aber er wollte nicht. Und ich hatte ehrlich gesagt auch kein gutes Gefühl dabei.
Silvester wieder Notarzt und Klinik ... wieder ohne Befund. Eine stationäre Unterbringung in einer psychologischen Klinik war mangels freier Plätze
nicht möglich, so dass wir uns für eine Tagesklinik entschieden. Therapieangebot ohne Ende - Beschwerden blieben.
Die Ärztin in dieser Klinik meinte er wäre nicht Therapierbar - Diagnose hypochondrische Störung und Panikstörung.
Ich habe natürlich zwischenzeitlich alle nur denkbaren Termine bei Fachärzten gemacht: Pneumologe (da Asthma und Allergien), Orthopäde (da ständig Schmerzen im Rücken und Brustbereich) ... das dauert ja bekanntlich.
Ende März hatten wir endlich den Termin beim Pneumologen - Fazit: schweres Asthma, Lungenfunktion unter 50%! Umgehende Behandlung brachte ein wenig Erfolg. Schmerzen und Engegefühl blieben.
Morbus Bechterew ist in unserer Familie sehr verbreitet - nach endlosen Gesprächen stellte unser Hausarzt endlich eine Überweisung zum Knochen-
szintigramm aus, der Blutwert wurde vorher schon positiv getestet - Fazit: Termin beim Reumathologen Diagnose Morbus Bechterew, entzündliche Herde im Großteil der Wirbelsäule, Brustbereich und Hüfte!
Nachkontrolle beim Pneumologen letzte Woche - Lungenfunktion sehr gut - sicherheitshalber Kontrolle beim Kardiologen!
Heute morgen die Diagnose: Herzschwäche, schwere Herzmuskelentzündung, eine Stelle im Herz wird nicht richtig durchblutet!
In einer Woche soll Feindiagnostik in speziellem Zentrum durchgeführt werden. Bis dahin schonen.
Ich bin fix und fertig, die ganze Zeit haben wir immer wieder versucht den Ärzten klar zu machen das da mehr sein muss - aber es wurde
immer nur auf die Psyche geschoben. Trotz mehrfacher Krankenhausaufenthalte, zahlreicher Ultraschalls und EKG's wurde nichts gefunden und nun das! Wäre es nicht sinnvoll sofort auch Medikamente einzusetzen als noch eine Woche zu warten?
Wie soll es denn jetzt weiter gehen? Wir haben zwischenzeitlich seine Wohnung aufgelöst, da sein Arbeitsvertrag natürlich auch nicht verlängert wurde - zu lange krank. Er hat doch sein ganzes Leben noch vor sich.
Können wir trotzdem hoffen?
LG Suse
bin gerade total geschockt, google mit so durchs Internet und bin zufällig auf diese Seite gekommen.
Mein Sohn (jetzt 21) hat Anfang November letzten Jahres das erste mal den Notarzt gerufen weil er extremes Herzrasen hatte.
Er wurde darauf hin 1 Woche lang untersucht und ohne Befund wieder nach Hause geschickt.
2 Wochen später das gleiche Spiel ... daraufhin wurde im gesagt, dass wäre psychisch und er sollte sich dringend in Behandlung
begeben. Er hat sich dann stationär einweisen lassen.
Gespräche, Sport-, Kunst- und sonstige Therapien hat er erfolgreich absolviert - die Probleme blieben: Schmerzen in der Brust, Engegefühl,
Herzrasen, hoher Puls, Schweißausbrüche in der Nacht.
Weihnachten habe ich ihn dann nach Hause geholt. Ich muss dazu sagen, dass er berufsbedingt 400 km entfernt von zu Hause wohnte. Eigentlich
sollte er nach den Feiertagen wieder in die Klinik - aber er wollte nicht. Und ich hatte ehrlich gesagt auch kein gutes Gefühl dabei.
Silvester wieder Notarzt und Klinik ... wieder ohne Befund. Eine stationäre Unterbringung in einer psychologischen Klinik war mangels freier Plätze
nicht möglich, so dass wir uns für eine Tagesklinik entschieden. Therapieangebot ohne Ende - Beschwerden blieben.
Die Ärztin in dieser Klinik meinte er wäre nicht Therapierbar - Diagnose hypochondrische Störung und Panikstörung.
Ich habe natürlich zwischenzeitlich alle nur denkbaren Termine bei Fachärzten gemacht: Pneumologe (da Asthma und Allergien), Orthopäde (da ständig Schmerzen im Rücken und Brustbereich) ... das dauert ja bekanntlich.
Ende März hatten wir endlich den Termin beim Pneumologen - Fazit: schweres Asthma, Lungenfunktion unter 50%! Umgehende Behandlung brachte ein wenig Erfolg. Schmerzen und Engegefühl blieben.
Morbus Bechterew ist in unserer Familie sehr verbreitet - nach endlosen Gesprächen stellte unser Hausarzt endlich eine Überweisung zum Knochen-
szintigramm aus, der Blutwert wurde vorher schon positiv getestet - Fazit: Termin beim Reumathologen Diagnose Morbus Bechterew, entzündliche Herde im Großteil der Wirbelsäule, Brustbereich und Hüfte!
Nachkontrolle beim Pneumologen letzte Woche - Lungenfunktion sehr gut - sicherheitshalber Kontrolle beim Kardiologen!
Heute morgen die Diagnose: Herzschwäche, schwere Herzmuskelentzündung, eine Stelle im Herz wird nicht richtig durchblutet!
In einer Woche soll Feindiagnostik in speziellem Zentrum durchgeführt werden. Bis dahin schonen.
Ich bin fix und fertig, die ganze Zeit haben wir immer wieder versucht den Ärzten klar zu machen das da mehr sein muss - aber es wurde
immer nur auf die Psyche geschoben. Trotz mehrfacher Krankenhausaufenthalte, zahlreicher Ultraschalls und EKG's wurde nichts gefunden und nun das! Wäre es nicht sinnvoll sofort auch Medikamente einzusetzen als noch eine Woche zu warten?
Wie soll es denn jetzt weiter gehen? Wir haben zwischenzeitlich seine Wohnung aufgelöst, da sein Arbeitsvertrag natürlich auch nicht verlängert wurde - zu lange krank. Er hat doch sein ganzes Leben noch vor sich.
Können wir trotzdem hoffen?
LG Suse


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