03-13-2019, 07:10 PM
bei einer Myokarditis kann ein LGE durchaus verschwinden, wenn es zu keiner Nekrose bzw. nicht reversiblen Fibrose gekommen ist; meist ist das LGE dann von der Inensität nur schwach ausgeprägt.
Da bei dir zunächst kein LGE vorhanden war bei der ersten MRT, könnte es sich schon um eine gewisse Fibrose handeln (muss aber auch nicht...vll ist die Entzündung immer noch oder wieder aktiv).
Um was es sich jetzt bei dir handelt, ist zum aktuellen Zeitpunkt daher mit den vorliegenden Aussagen nicht zu sagen.
Die EF-Bestimmung ist nicht so gut reproduzierbar (insb. zwischen verschiedenen Ärzten und Methoden), wie viele immer meinen. Und die EF ist auch nicht der alleinige und aussagekräftigste Parameter der Herzleistung, ist nicht einmal gleichzusetzen mit der Kontraktilität. Eine höhere EF bedeutet also nicht automatisch, dass eine klinische Verschlechterung nur subjektiv ist und andere, nicht-kardiale Gründe hat.
Ebenso ist es möglich, dass durch eine Fibrose die Relaxationsfähigkeit (Entspannungsfähigkeit) und Compliance (Dehnbarkeit) der linken Herzkammer vermindert wurde, was infolge des relativ verminderten EDV die EF, die eine rein rechnerische Größe (SV (was EDV-ESV ist) : EDV) noch dazu auf Basis von geometrischen, im individuellen Fall nicht immer zutreffenden Annahmen darstellt, erhöht bei verminderter Herzleistung infolge einer relativen Reduktion des SV; sogar die Kontraktilität muss dann nicht zwingend zugenommen haben.
Insofern: auch wenn du dich kritisch in Bezug auf deine Psyche hinterfragen solltest, so solltest du dich nicht automatisch mit der Begründung Psyche abspeisen lassen, insb. wenn es weiter schlechter. Rein vom Geschriebenen hier kommst du mir nicht deutlich übermäßig besorgt vor.
Da bei dir zunächst kein LGE vorhanden war bei der ersten MRT, könnte es sich schon um eine gewisse Fibrose handeln (muss aber auch nicht...vll ist die Entzündung immer noch oder wieder aktiv).
Um was es sich jetzt bei dir handelt, ist zum aktuellen Zeitpunkt daher mit den vorliegenden Aussagen nicht zu sagen.
Die EF-Bestimmung ist nicht so gut reproduzierbar (insb. zwischen verschiedenen Ärzten und Methoden), wie viele immer meinen. Und die EF ist auch nicht der alleinige und aussagekräftigste Parameter der Herzleistung, ist nicht einmal gleichzusetzen mit der Kontraktilität. Eine höhere EF bedeutet also nicht automatisch, dass eine klinische Verschlechterung nur subjektiv ist und andere, nicht-kardiale Gründe hat.
Ebenso ist es möglich, dass durch eine Fibrose die Relaxationsfähigkeit (Entspannungsfähigkeit) und Compliance (Dehnbarkeit) der linken Herzkammer vermindert wurde, was infolge des relativ verminderten EDV die EF, die eine rein rechnerische Größe (SV (was EDV-ESV ist) : EDV) noch dazu auf Basis von geometrischen, im individuellen Fall nicht immer zutreffenden Annahmen darstellt, erhöht bei verminderter Herzleistung infolge einer relativen Reduktion des SV; sogar die Kontraktilität muss dann nicht zwingend zugenommen haben.
Insofern: auch wenn du dich kritisch in Bezug auf deine Psyche hinterfragen solltest, so solltest du dich nicht automatisch mit der Begründung Psyche abspeisen lassen, insb. wenn es weiter schlechter. Rein vom Geschriebenen hier kommst du mir nicht deutlich übermäßig besorgt vor.

