11-18-2018, 11:58 AM
Also ganz ehrlich, ich finde es schlimm, dass sich bisher niemand gemeldet hat und möchte dir nun gern schreiben. Anscheinend ist man mit Vorhofflimmern noch nicht krank genug, so meine Meinung. Dass dieses chronische Leiden das Leben sehr beeinträchtigen kann, kenne ich nur allzu gut und auch die Angehörigen leiden mit, wissen nicht, wie sie helfen sollen.
Ich, 62 Jahre alt, leide selber seit 2003 unter Vorhofflimmern. Bis vor einem halben Jahr waren diese Anfälle ( noch habe ich zwischen 2 und 8 Tagen einen Sinusrhythmus und fühle mich dann auch wohl, aber halt die Angst vorm nächsten Anfall...) nur nervig. Aber ich konnte damit alles tun, auch Auto fahren und unterrichten. Seit kurzem geht das alles nicht mehr. Die Schwindelzustände bremsen mich total aus.
Meine Ärzte raten nur, wenn es GAR nicht mehr geht, zur Ablation, sprechen aber, wenn ich Ängste diesbezüglich äußere, "es sei schließlich deren täglich Brot", also ein Alltagseingriff. Habt ihr ein gutes Herzzentrum in der Nähe ? Meine Erfahrungen dort waren sehr zwiespältig. Bin zwar freundlich behandelt worden, aber es wurde nur das Herz gesehen. Nicht ich als ganzer Mensch mit all meinen Ängsten und Befindlichkeiten, die bis zur Depression gingen. Bisher bekomme ich nur Marcumar als Gerinnungshemmer und soll Concor nehmen. Damit komme ich gar nicht klar, denn an den ruhigen Tagen habe ich einen eher langsamen Puls um die 58. Der muss nicht noch weiter fallen. Bin also eher schlecht eingestellt. An den FLimmertagen bin ich leider auch nicht mehr arbeitsfähig und weiß nun nicht, wie es weitergehen soll. Als Klassenlehrerin einer Grundschulklasse ist es schwierig, sich an 2-3 Tagen krankschreiben zu lassen. Diesbezüglich suche ICH einen Tipp. Auch an den gesunden Tagen weiß ich leider nie, ob nicht während der Arbeit so eine Attacke kommt, wie ich wieder nach Hause gelange ( habe 30 km zu fahren). Das alles belastet mich sehr. Ich kann mich sehr gut einfühlen, wie es deinem Mann und dir geht.
Da dein Hilferuf schon einige Monate her ist, schreib doch mal, wie es euch inzwischen ergangen ist.
Alles Gute wünscht euch Mayke
Ich, 62 Jahre alt, leide selber seit 2003 unter Vorhofflimmern. Bis vor einem halben Jahr waren diese Anfälle ( noch habe ich zwischen 2 und 8 Tagen einen Sinusrhythmus und fühle mich dann auch wohl, aber halt die Angst vorm nächsten Anfall...) nur nervig. Aber ich konnte damit alles tun, auch Auto fahren und unterrichten. Seit kurzem geht das alles nicht mehr. Die Schwindelzustände bremsen mich total aus.
Meine Ärzte raten nur, wenn es GAR nicht mehr geht, zur Ablation, sprechen aber, wenn ich Ängste diesbezüglich äußere, "es sei schließlich deren täglich Brot", also ein Alltagseingriff. Habt ihr ein gutes Herzzentrum in der Nähe ? Meine Erfahrungen dort waren sehr zwiespältig. Bin zwar freundlich behandelt worden, aber es wurde nur das Herz gesehen. Nicht ich als ganzer Mensch mit all meinen Ängsten und Befindlichkeiten, die bis zur Depression gingen. Bisher bekomme ich nur Marcumar als Gerinnungshemmer und soll Concor nehmen. Damit komme ich gar nicht klar, denn an den ruhigen Tagen habe ich einen eher langsamen Puls um die 58. Der muss nicht noch weiter fallen. Bin also eher schlecht eingestellt. An den FLimmertagen bin ich leider auch nicht mehr arbeitsfähig und weiß nun nicht, wie es weitergehen soll. Als Klassenlehrerin einer Grundschulklasse ist es schwierig, sich an 2-3 Tagen krankschreiben zu lassen. Diesbezüglich suche ICH einen Tipp. Auch an den gesunden Tagen weiß ich leider nie, ob nicht während der Arbeit so eine Attacke kommt, wie ich wieder nach Hause gelange ( habe 30 km zu fahren). Das alles belastet mich sehr. Ich kann mich sehr gut einfühlen, wie es deinem Mann und dir geht.
Da dein Hilferuf schon einige Monate her ist, schreib doch mal, wie es euch inzwischen ergangen ist.
Alles Gute wünscht euch Mayke


