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Künstliches Koma - Weaning - wie geht es weiter
#4
Ich bin neu hier habe aber das Bedürfnis Dir etwas zu schreiben, denn ich habe selber mit Legionellen fast 4 Wochen im künstlichen Koma gelegen. Das mit dem Aufwachen kann dauern. bei mir 2,5 Wochen. Ich habe aber alles rund um mich mitbekommen.
Nicht so klar als wenn man wach ist, aber mein Gehirn hat es registriert und in meine Träumen eingebaut.
Allerdings verfälscht und ziemlich verworren.

Mal ein Beispiel damit Du mich verstehen kannst.
In meinen Träumen habe ich einen Doktor kennen gelernt, der immer wieder auftauchte. Ich habe mit ihm gesprochen und hatte nach dem Aufwachen sein Bild genau vor Augen.

Allerdings gab es keinen Doktor der so aussah.
Erst in meinen letzten Tagen auf der Intensivstation kam ich dahinter wer das war.
Es war ein Krankenpfleger der mich zu Anfang mobilisiert und eingecremt hat. Dabei hat er immer mit mir gesprochen.

Genau so meine Familie. Ich habe Erinnerungen an Begegnungen, aber leider war das für mich nicht hilfreicht.
So sagte meine Mutter einmal "Du musst sehr stark sein".
Da war aber der falsche Text, denn ich hatte keine Ahnung wo ich war, warum ich dort war und das ich wegen einer schweren Lungenentzündung im Koma liege.
So, ohne diese Beruhigung habe ich die ganze Zeit gegen etwas gekämpft.
Ich habe mir Schäuche heraus gerissen, Geräte der Intensivstation beschädigt und am Ende wurde ich am Bett festgebunden.

Jetzt bei meiner Herz OP hatte ich das auf der Intensivstation auch wieder.
Nur hatte ich den Anestäsisten vor der OP von meinen Erlebnissen im Koma berichtet und sie haben es dann bemerkt und mir sofort etwas gespritzt was mich beruhigt hat.

Mir hätte es wirklich geholfen wenn mir jemand die Situation erklärt hätte.
In Stichworten.
Du bist schwer krank,
du bist auf der Intensivstation,
du musst jetzt viel Geduld haben.
vielleicht noch "alles wird gut."

Geh einfach davon aus das er alles mitbekommt was um ihn herum geschieht.
Es wird schon werden.

Grüße
Murphy
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