Ob man Kekse mag oder nicht, dieser Hinweis muss sein.
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Neu hier, wünsche mir Austausch, Lebensgefährte mit Herzinsuffizienz
#14
Hallo Roxana.
Hier schreibt mal das gesunde Pendant der Hella, sprich Ihr Gatte, der Herzlos.
Die Situation, sich als Gesunder in einen Kranken einzufühlen, ist immer schwierig. Wenn man zusätzlich
keine Kommunikationsgrundlage hat, also nicht miteinander spricht/sprechen kann, wird es natürlich doppelt schwer.
Woher soll der eine wissen, was der andere fühlt, was ihn belastet oder sogar verletzt. Das betrifft beide Seiten, den Gesunde
und den Kranken. Da kann eine unbedachte, flapsige Bemerkung schon eine mittlere Katastrophe auslösen, weil sie vielleicht
genau einen wunden Punkt trifft. Man muss reden.
Man muss nicht innerhalb einer Stunde seinen kompletten Gemütszustand und alle Zukunftspläne darlegen, aber wenn es zu
Problemen oder Missverständnissen kommt, muss man offen, ehrlich und ohne Schuldzuweisung darüber reden können.
Vielleicht nicht innerhalb derselben Sekunde, aber spätestens dann, wenn die Gemüter sich beruhigt haben.
Ansonsten wiederholt man vielleicht unbeabsichtigt ein und denselben Fehler immer wieder.
Ein Vorteil, den der Gesunde gegenüber dem Erkrankten hat, er kann alles tun, es aber auch lassen, wie er mag.
Der Erkrankte kann das unter Umständen nicht, er ist durch die Krankheit eingeschränkt und kann es auch nicht ändern,
ob er will oder auch nicht.
Das soll nicht heißen, dass Du dich komplett unterordnen sollst und nur noch das tun, was du mit deinem Partner gemeinsam
schaffen kannst. Aber wenn Dir etwas fehlt, versuche es Ihm zu erklären und überlege Dir, wie deine Bedürfnisse gestillt werden
können, auch wenn er Dir nicht helfen kann (obwohl er es vielleicht gerne würde, sich aber selbst ärgert, weil er es nicht kann).
Ich hoffe, etwas verständlich rübergekommen zu sein.
Gib nicht auf und versuch Dir selbst ab und zu etwas Gutes zu tun.

Liebe Grüße vom Herzlos
Es trifft gewiß zu, daß die Hoffnung eine Gnade ist. Aber fraglos ist sie eine schwierige Gnade. Sie fordert zuweilen unsere Bereitschaft, auch im Scheitern eine Chance zu sehen, in der Niederlage eine neue Möglichkeit. Vielleicht ist die Hoffnung die letzte Weisheit der Narren.
Siegfried Lenz (*1926), dt. Schriftsteller
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[Kein Betreff] - von Wolle - 03-08-2017, 10:04 AM
[Kein Betreff] - von Roxana - 03-08-2017, 10:24 AM
[Kein Betreff] - von Wolle - 03-08-2017, 04:27 PM
[Kein Betreff] - von Roxana - 03-15-2017, 08:46 AM
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[Kein Betreff] - von Peter - 03-27-2017, 06:05 PM
[Kein Betreff] - von Wolle - 03-27-2017, 07:17 PM

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