02-07-2016, 03:23 PM
Ich finde es auch erstaunlich, dass bei dir die Myokarditis nur mittels MRT diagnostiziert wird und bei mir mittels Biopsie (die Klinik hat allerdings auch kein MRT Gerät). Als ich letztes Jahr im Sommer zur Nachkontrolle in Erlangen war, wurde im Rahmen einer ganzen Untersuchungsreihe u.a. auch ein MRT gemacht.
Es kann doch für dich auch nicht befriedigend sein, dass die Ärzte nur Annahmen treffen. Wie du schon geschrieben hast, gäbe es mehrere Ursachen, die man durch eine Biopsie schnell herausfinden könnte. Mir wurde beispielsweise mehrfach (auch von Chefärzten) erzählt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass man eine Myokarditis mehrmals hintereinander bekommt. Ausnahmen wären eben eine autoimmune Ursache oder eine Viruspersistenz.
Bei mir ist es lt. Kardiologen sehr kurios, da ich bisher keinerlei Nachwirkungen durch die Herzmuskelentzündungen habe. Keine Atemnot, einwandfreies EKG, Top Pumpleistung, keine Auffälligkeiten im MRT. Bei der letzten Entzündung 2015 hatte sich meine Herzleistung rapide verschlechter EF < 30%. Ich musste mit eine LifeVest versorgt werden. Gott sei Dank stabilisierte sich die Herzleistung nach knapp 2 Monaten wieder vollständig (EF 66%). Nach einem weiteren Monat fing ich wieder mit Sport an und hatte keine Einschränkungen. Ich fühlte mich absolut topfit und genau in diese Phase hinein kam vor ca. 2 Wochen die mir schon bekannte Ankündigung der Myokarditis in Form von Erkältungssymptomen (Schlappheit, starke Kopf-und Gliederschmerzen) Nach vier Tagen ging ich erneut zum Hausarzt und lies mein Troponin überprüfen. Das Ergebnis kennst du ja. Doch diesmal habe ich eben keiner weiteren Einschränkungen und fühle mich soweit eigentlich ganz gut.
Ich werde wie schon geschrieben auch einen zweiten Weg einschlagen und zum Osteopathen gehen. Ich halte dich und alle anderen "Betroffenen/Interessierten" hier auf jeden Fall auf dem Laufenden. Ich kann nur bestätigen, dass die Ärzte mit diesem Thema absolut überfordert sind und alles nur über Eigeninitiative geht.
Es kann doch für dich auch nicht befriedigend sein, dass die Ärzte nur Annahmen treffen. Wie du schon geschrieben hast, gäbe es mehrere Ursachen, die man durch eine Biopsie schnell herausfinden könnte. Mir wurde beispielsweise mehrfach (auch von Chefärzten) erzählt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass man eine Myokarditis mehrmals hintereinander bekommt. Ausnahmen wären eben eine autoimmune Ursache oder eine Viruspersistenz.
Bei mir ist es lt. Kardiologen sehr kurios, da ich bisher keinerlei Nachwirkungen durch die Herzmuskelentzündungen habe. Keine Atemnot, einwandfreies EKG, Top Pumpleistung, keine Auffälligkeiten im MRT. Bei der letzten Entzündung 2015 hatte sich meine Herzleistung rapide verschlechter EF < 30%. Ich musste mit eine LifeVest versorgt werden. Gott sei Dank stabilisierte sich die Herzleistung nach knapp 2 Monaten wieder vollständig (EF 66%). Nach einem weiteren Monat fing ich wieder mit Sport an und hatte keine Einschränkungen. Ich fühlte mich absolut topfit und genau in diese Phase hinein kam vor ca. 2 Wochen die mir schon bekannte Ankündigung der Myokarditis in Form von Erkältungssymptomen (Schlappheit, starke Kopf-und Gliederschmerzen) Nach vier Tagen ging ich erneut zum Hausarzt und lies mein Troponin überprüfen. Das Ergebnis kennst du ja. Doch diesmal habe ich eben keiner weiteren Einschränkungen und fühle mich soweit eigentlich ganz gut.
Ich werde wie schon geschrieben auch einen zweiten Weg einschlagen und zum Osteopathen gehen. Ich halte dich und alle anderen "Betroffenen/Interessierten" hier auf jeden Fall auf dem Laufenden. Ich kann nur bestätigen, dass die Ärzte mit diesem Thema absolut überfordert sind und alles nur über Eigeninitiative geht.

