01-25-2016, 12:51 PM
Hallo Nicky,
zunächst mal- es gibt wirklich genügend Herzpatienten , deren gesundheitliche Beeinträchtigungen schwerer als bei Deinem Mann sind. Ich z. B. bin so einer. Allerdings kann ich Dich und auch Deinem Mann verstehen. Ich habe, nachdem meine DCM diagnostiziert
wurde, genau so reagiert. Ja nicht meine Frau oder Andere mit meiner Krankheit belasten. Zurückziehen und mit dem Schicksal hadern. Obwohl ich seit 1 1/2 Jahren krank bin habe ich diese bis heute nicht akzeptiert.
In der REHA wird man zwar gut aufgeklärt und lernt mit der Krankheit umzugehen. Aber man muß auch selbst dazu bereit sein.
Auch ich habe gerne ein Bier getrunken, kaum Sport gemacht und eigentlich nur für die Arbeit gelebt. Nach der REHA habe ich mein Leben umgekrempelt und fühl mich wohler. Wegen meiner Angst, mit einer verkürzten Lebenserwartung klar zu kommen, habe ich
mich in psychotherapeutische Behandlung begeben. Kann ich Deinem Mann nur empfehlen, kostet zwar Überwindung, aber bringt
sehr viel. Wenn man es zuläßt!
Allerdings, die Ängste sind trotzdem noch da, mach aber nicht wie ich den Fehler und erforsche alles übers Internet, das belastet noch mehr. Dein Mann ist in der REHA sicher über seine Krankheit un deren Folgen gut aufgeklärt worden. Wenn er dazu bereit ist,
wird er sich bestimmt auch öffnen. Wenn man sich einigermaßen hält kann man auch mit diesem Krankheitsbild alt werden.
l.G. scneidergockel
zunächst mal- es gibt wirklich genügend Herzpatienten , deren gesundheitliche Beeinträchtigungen schwerer als bei Deinem Mann sind. Ich z. B. bin so einer. Allerdings kann ich Dich und auch Deinem Mann verstehen. Ich habe, nachdem meine DCM diagnostiziert
wurde, genau so reagiert. Ja nicht meine Frau oder Andere mit meiner Krankheit belasten. Zurückziehen und mit dem Schicksal hadern. Obwohl ich seit 1 1/2 Jahren krank bin habe ich diese bis heute nicht akzeptiert.
In der REHA wird man zwar gut aufgeklärt und lernt mit der Krankheit umzugehen. Aber man muß auch selbst dazu bereit sein.
Auch ich habe gerne ein Bier getrunken, kaum Sport gemacht und eigentlich nur für die Arbeit gelebt. Nach der REHA habe ich mein Leben umgekrempelt und fühl mich wohler. Wegen meiner Angst, mit einer verkürzten Lebenserwartung klar zu kommen, habe ich
mich in psychotherapeutische Behandlung begeben. Kann ich Deinem Mann nur empfehlen, kostet zwar Überwindung, aber bringt
sehr viel. Wenn man es zuläßt!
Allerdings, die Ängste sind trotzdem noch da, mach aber nicht wie ich den Fehler und erforsche alles übers Internet, das belastet noch mehr. Dein Mann ist in der REHA sicher über seine Krankheit un deren Folgen gut aufgeklärt worden. Wenn er dazu bereit ist,
wird er sich bestimmt auch öffnen. Wenn man sich einigermaßen hält kann man auch mit diesem Krankheitsbild alt werden.
l.G. scneidergockel


