10-24-2015, 11:07 AM
TEIL 2
Einmal im Jahr muss ich ja zum Schilddrüsencheck meine Werte kontrollieren lassen. Bis heute muss ich noch nichts einnehmen. SD arbeitet gut. Ich hatte nur 2014 im Sommer ein paar hormonelle Schwankungen, die können aber auch mit Stress zusammengehangen haben.
Jedoch die freudige Überraschung im September '14, ich war schwanger. Ich ging in der 2. Schwangerschaft regelmäßig zu den empholenen
Untersuchungen der Schilddrüse, musste auch in dieser nichts weiter einnehmen. Alles war gut, Werte normal. Mein Körper versorgte auch mein
zweites Kind optimal. Ich war superglücklich! Ich entspannte innerlich. War mit der Vorfreude auf meine wachsende Fanilie beschäftigt.
Raseattacken hatte ich vor einer längeren Zeit das letzte mal gehabt, das war bei einem Auftritt in meiner Theatergruppe, bei dem ich extrem
aufgeregt war und wohl meinen Oberkörper verkrümmt haben muss und es so eben anfing.
Jedenfalls zur Weihnachtszeit oder Neujahr ich weiß es nicht mehr so genau, ich war ungefähr im 5. Monat schwanger, lief ich mit Beuteln bepackt die Treppe rauf. Stellte sie oben in einer leicht gebückten Position (Aaaah nicht dran gedacht!) ab - und es ging los, Extrasystole und BUM BUM BUMMBUMM BUM BUM...Ich ging kurz runter meine Raseattackenroutine durchführen. Lief ums Haus. blieb stehen, hörtie in mich hinein, es war echt schnell. ich traute mich nicht zu zählen oder ich konnte nicht
weiß es echt nicht mehr. Ich hockte mich hin und versuchte mit Atmungsübungen und innerlichen Gegendrücken den normalen Rhythmus wieder
herzustellen (Valsalva- Manöver). Es klappte aber nicht, mir ging es fürchterlich. Einmal ums Haus gelaufen, ich würde sagen 5-10 Minten, war
ich wieder vorne angekommen (es raste immer noch), sah ich meinen Nachbarn ankommen, das beruhigte mich, ich dachte "Fällst du jetzt um ist jemand dabei!" Ich begrüßte ihn und ging die Treppen rauf und legte mich oben fast angekommen (im Treppenflur)einfach kurz flach auf den Rücken, dabei merkte ich wie mein Herz mit jedem zweiten bis dritten Schlag eine Extrasystole hatte und sich damit Stück für Stück herunterregelte. Danach ging ich wieder nach oben, mein Sohn wartete ganz brav, hatte schon die Beutel mit
reingenommen. Ich war echt fertig für den Rest des Abends, das kann doch so nicht weitergehen. Ich fühlte mich schlecht, weil ich in so einem
Moment so große Panik habe zu sterben und in einer Käseglocke gefangen bin. Er merkt zwar dass ich kurz Zeit brauche, aber ich will das so
nicht. Ich fühle mich immer schuldig. Im weiteren verlauf der Schwangerschaft regulierte sich mein Hormonhaushalt (wenns damit zutun hatte) und ich konnte mich wieder auf alles mit großer Freude einlassen und bekam dieses Jahr mein Baby. Beide Geburten waren spontan (auf normalem Weg) und es gab keine Komplikationen.
Ich vermeide das Bücken jedoch weiterhin, mache beim Einkäufe hochtragen, immer wieder Pausen damit sich mein Puls schon vorher beruhigen kann. Und ich renne ungern und selten, sei es nach Bussen hinterher oder beim Spielen auf dem Spielplatz (was mich selber total stört, denn ich würde es so gern tun, aber aus Angst trau ich mich einfach nicht mehr).
Ich habe dann im Forum von einer Userin etwas gelesen und naja es hat mir etwas Sorge gemacht. Auch sie hatte Extrasystolen und Herzrasen ohne jeglichen organischen Grund. Und dann einen plötzlichen Herztod nach dem auch immer noch nichts festgestellt werden konnte. Solche Dinge machen mir wirklich ganz große Angst.
Ich hab jetzt ganz schön viel geschrieben, aber es ist halt auch eine etwas längere Geschichte. Ich dachte falls hier jemand ist, dem es ähnlich geht und der vielleicht schon weiß warum sowas entsteht oder wodurch, der könnte mir hier seine Erfahrungen und Infos schildern.
Ganz liebe Grüße an Alle :-)
Kali <3
Einmal im Jahr muss ich ja zum Schilddrüsencheck meine Werte kontrollieren lassen. Bis heute muss ich noch nichts einnehmen. SD arbeitet gut. Ich hatte nur 2014 im Sommer ein paar hormonelle Schwankungen, die können aber auch mit Stress zusammengehangen haben.
Jedoch die freudige Überraschung im September '14, ich war schwanger. Ich ging in der 2. Schwangerschaft regelmäßig zu den empholenen
Untersuchungen der Schilddrüse, musste auch in dieser nichts weiter einnehmen. Alles war gut, Werte normal. Mein Körper versorgte auch mein
zweites Kind optimal. Ich war superglücklich! Ich entspannte innerlich. War mit der Vorfreude auf meine wachsende Fanilie beschäftigt.
Raseattacken hatte ich vor einer längeren Zeit das letzte mal gehabt, das war bei einem Auftritt in meiner Theatergruppe, bei dem ich extrem
aufgeregt war und wohl meinen Oberkörper verkrümmt haben muss und es so eben anfing.
Jedenfalls zur Weihnachtszeit oder Neujahr ich weiß es nicht mehr so genau, ich war ungefähr im 5. Monat schwanger, lief ich mit Beuteln bepackt die Treppe rauf. Stellte sie oben in einer leicht gebückten Position (Aaaah nicht dran gedacht!) ab - und es ging los, Extrasystole und BUM BUM BUMMBUMM BUM BUM...Ich ging kurz runter meine Raseattackenroutine durchführen. Lief ums Haus. blieb stehen, hörtie in mich hinein, es war echt schnell. ich traute mich nicht zu zählen oder ich konnte nicht
weiß es echt nicht mehr. Ich hockte mich hin und versuchte mit Atmungsübungen und innerlichen Gegendrücken den normalen Rhythmus wieder
herzustellen (Valsalva- Manöver). Es klappte aber nicht, mir ging es fürchterlich. Einmal ums Haus gelaufen, ich würde sagen 5-10 Minten, war
ich wieder vorne angekommen (es raste immer noch), sah ich meinen Nachbarn ankommen, das beruhigte mich, ich dachte "Fällst du jetzt um ist jemand dabei!" Ich begrüßte ihn und ging die Treppen rauf und legte mich oben fast angekommen (im Treppenflur)einfach kurz flach auf den Rücken, dabei merkte ich wie mein Herz mit jedem zweiten bis dritten Schlag eine Extrasystole hatte und sich damit Stück für Stück herunterregelte. Danach ging ich wieder nach oben, mein Sohn wartete ganz brav, hatte schon die Beutel mit
reingenommen. Ich war echt fertig für den Rest des Abends, das kann doch so nicht weitergehen. Ich fühlte mich schlecht, weil ich in so einem
Moment so große Panik habe zu sterben und in einer Käseglocke gefangen bin. Er merkt zwar dass ich kurz Zeit brauche, aber ich will das so
nicht. Ich fühle mich immer schuldig. Im weiteren verlauf der Schwangerschaft regulierte sich mein Hormonhaushalt (wenns damit zutun hatte) und ich konnte mich wieder auf alles mit großer Freude einlassen und bekam dieses Jahr mein Baby. Beide Geburten waren spontan (auf normalem Weg) und es gab keine Komplikationen.
Ich vermeide das Bücken jedoch weiterhin, mache beim Einkäufe hochtragen, immer wieder Pausen damit sich mein Puls schon vorher beruhigen kann. Und ich renne ungern und selten, sei es nach Bussen hinterher oder beim Spielen auf dem Spielplatz (was mich selber total stört, denn ich würde es so gern tun, aber aus Angst trau ich mich einfach nicht mehr).
Ich habe dann im Forum von einer Userin etwas gelesen und naja es hat mir etwas Sorge gemacht. Auch sie hatte Extrasystolen und Herzrasen ohne jeglichen organischen Grund. Und dann einen plötzlichen Herztod nach dem auch immer noch nichts festgestellt werden konnte. Solche Dinge machen mir wirklich ganz große Angst.
Ich hab jetzt ganz schön viel geschrieben, aber es ist halt auch eine etwas längere Geschichte. Ich dachte falls hier jemand ist, dem es ähnlich geht und der vielleicht schon weiß warum sowas entsteht oder wodurch, der könnte mir hier seine Erfahrungen und Infos schildern.
Ganz liebe Grüße an Alle :-)
Kali <3


