05-26-2014, 11:10 PM
Hallo, zusammen,
ich bin Dirk aus Dortmund und habe mich nach langem Zögern dazu entschlossen, mich hier anzumelden. Ich hatte im Dezember 2013 eine etwas schwerere Erkältung. Ich bin dann nach relativ kurzer Zeit wieder arbeiten gegangen, weil ich meine Arbeitskollegen nicht im Stich lassen wollte im Weihnachtsgeschäft(Paketdienst). Ich schleppte mich durchs Weihnachtsgeschäft. Im Januar 2014 kamen dann bei Belastung leichte Brustschmerzen hinzu. Diese tat ich damit ab, dass es sicher nur ein paar Probleme mit den Brochien seien. Ende Januar bin ich dann mit nem schwerden Paket in den Händen fast zuammengebrochen, bekam kaum noch Luft und beschloss, am Montag darauf (es war am Samstag) einen Arzt aufzusuchen. Gott sei Dank war mein Arzt herztechnisch selbst vorbelastet und erkannte, dass es am Herz liegt und wies mich direkt ins KH ein. Ruckzuck stand ein RTW vor der Praxis und ich wurde ins KH verbracht, wo man feststellte, dass meine Herzleistung nur noch 15% betrug. 10 Tage gingen ins Land. Ich bekam einen externen Defilibrator der Firma LiveVest verpasst. Das KH verlassen habe ich mit ner Herzleistung von 18%. Anfang April musste ich erneut ins KH zwecks Kontrolle der herzleistung. Leider hatte sich diese in den knapp 2 Monaten lediglich um 7% auf 25% verbessert. Man entschied sich dann dazu, zunächst meine Medikation zu erhöhen und mich nochmal für 2 weitere Monate mit der LiveVest nach Hause zu schicken. Am 4.6. muss ich dort erneut erscheinen. Wenn meine Herzleistung dann nicht mindestens bei 45% liegt, soll ich ein ICD eingepflanzt bekommen(Termin wurde schonmal gemacht(10.6.2014)) Je näher der Tag rückt, desto nervöser und ängstlicher werde ich. Unsicherheit und Angst vor der OP sind meine grössten Sorgen. Dazu kommt dass ich verheiratet bin und 3 Kinder habe (zum OP-Zeitpunkt 12,6 und 4 jahre alt)daher muss ich da irgendwie durch, weiss aber nicht wie ich damit umgehen soll. Wenn ch anfange davon zu sprechen, dass ich Angst habe, die OP nicht zu überleben, kommt von meinen Verwandten immer der Satz: Rede nicht so einen Mist. Ich fühle meine Ängste nicht verstanden. Ich finde es normal dass ich mich mit allen Möglichkeiten auseinandersetze, also auch meinen Tod in Erwägung ziehe. Und wie sieht es für mich nach der Implantation aus? Wie lange muss ich in die Reha, werde ich wieder arbeiten können?(OK Paketdienst werde ich wohl nicht mehr machen können, zumal mein Chef mittlerweile allen erzählt, wie unzuverlässig ich sei, weil ich ja jetzt zum 1. Mal in 3 Jahren krank geworden bin, also diese Firma ist sowieso tabu für mich, aber wie gesagt, die Info habe ich ja bereits von den Ärzten, dieser Job hat sich fast sicher erledigt) OMG jetzt habe ich wahrscheinlich durch meinen langen Text dafür gesorgt, dass sich die Meisten entnervt wegdrehen, sorry, sollte nicht so lang werden, aber iwie musste ich das mal Alles loswerden
ich bin Dirk aus Dortmund und habe mich nach langem Zögern dazu entschlossen, mich hier anzumelden. Ich hatte im Dezember 2013 eine etwas schwerere Erkältung. Ich bin dann nach relativ kurzer Zeit wieder arbeiten gegangen, weil ich meine Arbeitskollegen nicht im Stich lassen wollte im Weihnachtsgeschäft(Paketdienst). Ich schleppte mich durchs Weihnachtsgeschäft. Im Januar 2014 kamen dann bei Belastung leichte Brustschmerzen hinzu. Diese tat ich damit ab, dass es sicher nur ein paar Probleme mit den Brochien seien. Ende Januar bin ich dann mit nem schwerden Paket in den Händen fast zuammengebrochen, bekam kaum noch Luft und beschloss, am Montag darauf (es war am Samstag) einen Arzt aufzusuchen. Gott sei Dank war mein Arzt herztechnisch selbst vorbelastet und erkannte, dass es am Herz liegt und wies mich direkt ins KH ein. Ruckzuck stand ein RTW vor der Praxis und ich wurde ins KH verbracht, wo man feststellte, dass meine Herzleistung nur noch 15% betrug. 10 Tage gingen ins Land. Ich bekam einen externen Defilibrator der Firma LiveVest verpasst. Das KH verlassen habe ich mit ner Herzleistung von 18%. Anfang April musste ich erneut ins KH zwecks Kontrolle der herzleistung. Leider hatte sich diese in den knapp 2 Monaten lediglich um 7% auf 25% verbessert. Man entschied sich dann dazu, zunächst meine Medikation zu erhöhen und mich nochmal für 2 weitere Monate mit der LiveVest nach Hause zu schicken. Am 4.6. muss ich dort erneut erscheinen. Wenn meine Herzleistung dann nicht mindestens bei 45% liegt, soll ich ein ICD eingepflanzt bekommen(Termin wurde schonmal gemacht(10.6.2014)) Je näher der Tag rückt, desto nervöser und ängstlicher werde ich. Unsicherheit und Angst vor der OP sind meine grössten Sorgen. Dazu kommt dass ich verheiratet bin und 3 Kinder habe (zum OP-Zeitpunkt 12,6 und 4 jahre alt)daher muss ich da irgendwie durch, weiss aber nicht wie ich damit umgehen soll. Wenn ch anfange davon zu sprechen, dass ich Angst habe, die OP nicht zu überleben, kommt von meinen Verwandten immer der Satz: Rede nicht so einen Mist. Ich fühle meine Ängste nicht verstanden. Ich finde es normal dass ich mich mit allen Möglichkeiten auseinandersetze, also auch meinen Tod in Erwägung ziehe. Und wie sieht es für mich nach der Implantation aus? Wie lange muss ich in die Reha, werde ich wieder arbeiten können?(OK Paketdienst werde ich wohl nicht mehr machen können, zumal mein Chef mittlerweile allen erzählt, wie unzuverlässig ich sei, weil ich ja jetzt zum 1. Mal in 3 Jahren krank geworden bin, also diese Firma ist sowieso tabu für mich, aber wie gesagt, die Info habe ich ja bereits von den Ärzten, dieser Job hat sich fast sicher erledigt) OMG jetzt habe ich wahrscheinlich durch meinen langen Text dafür gesorgt, dass sich die Meisten entnervt wegdrehen, sorry, sollte nicht so lang werden, aber iwie musste ich das mal Alles loswerden

