10-12-2013, 01:37 PM
Hallo ihr
!!
Nachdem ich nun schon seit 2 Wochen mich durch dieses Forum wühle, wollte ich mich hier nun auch vorstellen.
Zu mir:
Ich bin 30 Jahre alt, 100 Kilo schwer bei 162cm, Rauche nicht (mehr) und trinke eigl. nicht (Anlässe evtl). 2 Katzen begleiten mich durch mein Leben und mein Lebensgefährte natürlich auch :love:
Zu meinem Krankheitsverlauf:
Vor einigen Wochen bin ich Nachts ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren, weil ich mit der schnellen Atmung schon nicht mehr schlafen konnte. EKG und Blut wurde gemacht und trotzdem ich darauf aufmerksam machte, dass ich ein Rasseln in der Lunge hab, wurde ich mit "ist vermutlich Psychisch" und einem Astmaspray nachhause geschickt....... :thumbdown:
Paar Tage später (17.09.2013) ließ mich mein Hausarzt von der Rettung abholen - im Krankenhaus fand man Wasser in der Lunge. Man hat mir Blut abgezapft CT, MRT, 7 Tage 24std EKG, Herzecho .... Fazit: höhergradig reduzierte LVF, EF ca 25%, MI II. Grades, Verdacht auf Myokarditis, Kardiomyopathie mit MI :wacko:
Nach 7 Tagen durfte ich auf etwas Drängen das Krankenhaus verlassen - Ich fühlte mich total schlecht dort. Es war mein erster Krankenhaus Aufenthalt und dann gleich wegen meinem Herz, das war alles etwas viel für mich. Ich wollte nachhause, zu meinen Katzen. In den Armen meines Partners einschlafen.... ;( ;( ;( Meine Ärzt meinten nach einer Woche halt: kein Problem - und schickten mich mit div. üblichen Medikamenten (Betablocker, Lasix usw) nach Hause.
Eine Woche später Befundbesprechung der MRT: keine Myokarditis -> Hochgradiger Verdacht auf dilatative Kardiomyopathie mit ausgeprägter Wandbewegungsstörung des gesamten Myokards.
Was auch immer das alles heissen mag (steht ja viel mehr am Zettel aber ich hab keine Ahnung von dem ganzen Fachchinesisch) ):
Ich fühl mich saumieserabel - psychisch - was sicher nicht grad eine Selbstheilung begünstigt.
Es geht mir zwar "wesentlich" besser als bei der Einlieferung. Nehme brav meine Medikamente. Ich hab auch das Gefühl das mir schonen nicht gut tut (Arzt hat eh gesagt, schonen muss ich mich nicht, ich kann machen was ich halt "kann"). So versuche ich jeden Tag Haushalt zu machen (ohne mich zu überanstrengen) und eine halbe Stunde langsam und gemütlich spazieren zu gehen - wenns an manchen Tagen nicht geht - geht es halt nicht. Ich dränge mich zu nichts und sehe zu was "halt so geht".
Dennoch hab ich total viel Angst. ;( ;( ;( Ich hab auch schon 2 Kleidergrössen abgenommen und ernähre mich gesünder. Dennoch kann ich kaum noch schlafen vor Angst. Ich versuche positiv zu denken, aber so einfach ist das (noch) nicht. Manchmal gehts, manchmal nicht.
Vorallem wenn man sich mit niemanden austauschen kann, ist das sehr belastend und man hat das Gefühl "alleine" damit da zu stehen ;(
Ich will ja nicht "rumsudern" aber mein Leben war wirklich kein Zuckerschlecken. Ich bin von einem Schicksal ins nächste gestolpert.
2-3 Wochen vor der Krankenhauseinlieferung hab ich etwas furchtbares über mein Leben erfahren, und dachte auch, dass ich vielleicht so eine Art "Broken Heart Syndrom" haben könnte - aber das kann sich doch nicht so heftig auswirken?! (Oder doch?)
Jedenfalls hab ich total viel Angst. Ich versuche auch wenig darüber im Internet zu lesen, denn was man da für Sachen ließt, da wird einem noch mehr übel ;(
Ich hoffe hier ein paar nette, lustige Menschen zu finden, mit denen ich mich austauschen kann. Ich bin eigl. keine weinerliche Person, sondern eine ganz Lustige - aber immo gehts halt grad nicht so doll
Somit, ich hoffe dass ich hier im Forum einen kleinen "Anker" haben werde an Personen, die schon etwas "geeichter" sind als ich
Ganz, ganz liebe Grüße naus Wien!!
Knöpfchen
!!Nachdem ich nun schon seit 2 Wochen mich durch dieses Forum wühle, wollte ich mich hier nun auch vorstellen.
Zu mir:
Ich bin 30 Jahre alt, 100 Kilo schwer bei 162cm, Rauche nicht (mehr) und trinke eigl. nicht (Anlässe evtl). 2 Katzen begleiten mich durch mein Leben und mein Lebensgefährte natürlich auch :love:
Zu meinem Krankheitsverlauf:
Vor einigen Wochen bin ich Nachts ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren, weil ich mit der schnellen Atmung schon nicht mehr schlafen konnte. EKG und Blut wurde gemacht und trotzdem ich darauf aufmerksam machte, dass ich ein Rasseln in der Lunge hab, wurde ich mit "ist vermutlich Psychisch" und einem Astmaspray nachhause geschickt....... :thumbdown:
Paar Tage später (17.09.2013) ließ mich mein Hausarzt von der Rettung abholen - im Krankenhaus fand man Wasser in der Lunge. Man hat mir Blut abgezapft CT, MRT, 7 Tage 24std EKG, Herzecho .... Fazit: höhergradig reduzierte LVF, EF ca 25%, MI II. Grades, Verdacht auf Myokarditis, Kardiomyopathie mit MI :wacko:
Nach 7 Tagen durfte ich auf etwas Drängen das Krankenhaus verlassen - Ich fühlte mich total schlecht dort. Es war mein erster Krankenhaus Aufenthalt und dann gleich wegen meinem Herz, das war alles etwas viel für mich. Ich wollte nachhause, zu meinen Katzen. In den Armen meines Partners einschlafen.... ;( ;( ;( Meine Ärzt meinten nach einer Woche halt: kein Problem - und schickten mich mit div. üblichen Medikamenten (Betablocker, Lasix usw) nach Hause.
Eine Woche später Befundbesprechung der MRT: keine Myokarditis -> Hochgradiger Verdacht auf dilatative Kardiomyopathie mit ausgeprägter Wandbewegungsstörung des gesamten Myokards.
Was auch immer das alles heissen mag (steht ja viel mehr am Zettel aber ich hab keine Ahnung von dem ganzen Fachchinesisch) ):
Ich fühl mich saumieserabel - psychisch - was sicher nicht grad eine Selbstheilung begünstigt.
Es geht mir zwar "wesentlich" besser als bei der Einlieferung. Nehme brav meine Medikamente. Ich hab auch das Gefühl das mir schonen nicht gut tut (Arzt hat eh gesagt, schonen muss ich mich nicht, ich kann machen was ich halt "kann"). So versuche ich jeden Tag Haushalt zu machen (ohne mich zu überanstrengen) und eine halbe Stunde langsam und gemütlich spazieren zu gehen - wenns an manchen Tagen nicht geht - geht es halt nicht. Ich dränge mich zu nichts und sehe zu was "halt so geht".
Dennoch hab ich total viel Angst. ;( ;( ;( Ich hab auch schon 2 Kleidergrössen abgenommen und ernähre mich gesünder. Dennoch kann ich kaum noch schlafen vor Angst. Ich versuche positiv zu denken, aber so einfach ist das (noch) nicht. Manchmal gehts, manchmal nicht.
Vorallem wenn man sich mit niemanden austauschen kann, ist das sehr belastend und man hat das Gefühl "alleine" damit da zu stehen ;(
Ich will ja nicht "rumsudern" aber mein Leben war wirklich kein Zuckerschlecken. Ich bin von einem Schicksal ins nächste gestolpert.
2-3 Wochen vor der Krankenhauseinlieferung hab ich etwas furchtbares über mein Leben erfahren, und dachte auch, dass ich vielleicht so eine Art "Broken Heart Syndrom" haben könnte - aber das kann sich doch nicht so heftig auswirken?! (Oder doch?)
Jedenfalls hab ich total viel Angst. Ich versuche auch wenig darüber im Internet zu lesen, denn was man da für Sachen ließt, da wird einem noch mehr übel ;(
Ich hoffe hier ein paar nette, lustige Menschen zu finden, mit denen ich mich austauschen kann. Ich bin eigl. keine weinerliche Person, sondern eine ganz Lustige - aber immo gehts halt grad nicht so doll
Somit, ich hoffe dass ich hier im Forum einen kleinen "Anker" haben werde an Personen, die schon etwas "geeichter" sind als ich
Ganz, ganz liebe Grüße naus Wien!!
Knöpfchen


