04-08-2012, 02:40 PM
Liebe Silvi,
ich kann dich gut verstehen, denn mir geht es genauso. Ich habe erst seit einigen Wochen die Diagnose DCM, und bisher noch nicht mal vom Kardiologen direkt was zum Thema Lebenserwartung gesagt bekommen. Aber nach dem, was man im Internet liest, gehe ich davon aus, dass ich nur noch 5 bis maximal 10 Jahre zu leben habe - und das mit gerade mal 45. Habe noch gar nicht richtig angefangen, das seelisch zu vearbeiten, aber schon jetzt bin ich auch neidisch auf jeden, den ich sehe, und der älter als 50 Jahre ist, auf alle, die erzählen wie sie ihren Ruhestand nach der Pensionierung planen... Geradezu bizarr ist, dass ich auch an eigentlich in dieser Situation so unwichtige Dinge denke, wie die Altersvorsorge, die ich erst im letzten Jahr abgeschlossen habe, und die nun komplett der Versicherungsgesellschaft zufallen wird.
Deswegen kann ich deine Gedanken gut verstehen, man ist wütend auf das Schicksal, wütend auf sich selbst, weil man immer unzufrieden mit seinem Leben war - anstatt dankbar zu sein, ein Leben von vielleicht 75 oder80 Jahren überhaupt leben zu dürfen. Mal denkt man, mach das beste aus der Zeit, die dir noch bleibt - mal denkt man, es hat doch gar keinen Sinn mehr, noch irgendwas anzufangen. Wie ich zukünftig damit klarkommen soll, ist auch mir noch völlig schleierhaft.
ich kann dich gut verstehen, denn mir geht es genauso. Ich habe erst seit einigen Wochen die Diagnose DCM, und bisher noch nicht mal vom Kardiologen direkt was zum Thema Lebenserwartung gesagt bekommen. Aber nach dem, was man im Internet liest, gehe ich davon aus, dass ich nur noch 5 bis maximal 10 Jahre zu leben habe - und das mit gerade mal 45. Habe noch gar nicht richtig angefangen, das seelisch zu vearbeiten, aber schon jetzt bin ich auch neidisch auf jeden, den ich sehe, und der älter als 50 Jahre ist, auf alle, die erzählen wie sie ihren Ruhestand nach der Pensionierung planen... Geradezu bizarr ist, dass ich auch an eigentlich in dieser Situation so unwichtige Dinge denke, wie die Altersvorsorge, die ich erst im letzten Jahr abgeschlossen habe, und die nun komplett der Versicherungsgesellschaft zufallen wird.
Deswegen kann ich deine Gedanken gut verstehen, man ist wütend auf das Schicksal, wütend auf sich selbst, weil man immer unzufrieden mit seinem Leben war - anstatt dankbar zu sein, ein Leben von vielleicht 75 oder80 Jahren überhaupt leben zu dürfen. Mal denkt man, mach das beste aus der Zeit, die dir noch bleibt - mal denkt man, es hat doch gar keinen Sinn mehr, noch irgendwas anzufangen. Wie ich zukünftig damit klarkommen soll, ist auch mir noch völlig schleierhaft.


