03-19-2012, 07:14 AM
Hallo;
Ich: Jahrgang 1944, seit 2008 Ruhestand, seit 2009 offiziel Renter
vor Jahren hatte ich ständig Kopfschmerzen und nahm bis zu 6 Aspirin am Tag.
Irgendwann war ich dann mal beim Arzt, der maß den Blutdruck und jagte mich auf das Fahrrad zum Belastungs-EKG.
Als der Blutdruck ganz schnell bei 240/160 war, wurde das EKG abgebrochen.
Ich bekam zunächst ein blutdrucksenkendes Medikament.
Das ging ein paar Jahre gut.
Im Februar 2010 wurde mir mittags plötzlich schwindlich, übel und ich bekam Schmerzen in der Brust.
Mir war sofort klar, was das ist, doch man(n) ist ja hart im Nehmen und nach 15 Minuten ging es mir wieder relativ gut.
In der folgenden Nacht um 1.00 Uhr kam der nächste "Schub".
Ich habe meine Frau geweckt und sie gebeten den Notarzt zu rufen, da ich einen Herzinfarkt vermutete.
Ich wohne auf dem Land.
Trotzdem: 6 Minuten später stand der Rettungswagen vor der Tür und eine Minute später war eine Notärztin da.
Vorläufige Diagnose und die Norfallmaßnahmen klappten wie am Schnürchen.
Von da an fehlen mir ein paar Minuten. Irgendwann vernahm ich allerdings das Martinshorn.
Als wir im Krankenhaus ankamen, standen der Kardiologe und sein Team schon bereit.
Irgendwann wachte ich in der Intensivstation wieder auf.
Als ich 10 Tage später vorläufig entlassen wurde, hatte meine Frau inzwischen unser Gästebad im Erdgeschoss "seniorengerecht" umbauen lassen und das Schlafzimmer in das Erdgeschoss verlegt.
4 Tage später war ich in der Reha.
Dort wurde in der Herzspitze ein Thrombus entdeckt, welcher frei herum schwebte. Also ging alles erst einmal ziemlich "sutsche". Keine Treppen, wenig und nur langsame Steigerung der Belastung.
Im Juni 2010 bekam ich drei weitere Stents.
Da ich akzeptiere, dass ich ein paar Jahre älter geworden bin und die Hürden niedriger werden, über welche ich springen kann, geht es mir psychisch hervorragend und körperlich - na ja.
Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr geraucht und somit habe ich auch die Folgen zu akzeptieren. Es gibt für mich keinen Grund gegen irgendwen böse zu sein, denn ich allein trage dafür die Verantwortung.
Ich kann die Ärzte fragen, ob sie dies oder jenes reparieren können. Wenn ja ist gut und wenn sie dann mal nein sagen, ist das auch OK. Schließlich bin ich keine 30 mehr.
Ich werde demnächst gemeinsam mit meiner Frau "Kurlauben" und mal sehen, wie es mir dann körperlich geht.
Gruß
Bernd
Ich: Jahrgang 1944, seit 2008 Ruhestand, seit 2009 offiziel Renter
vor Jahren hatte ich ständig Kopfschmerzen und nahm bis zu 6 Aspirin am Tag.
Irgendwann war ich dann mal beim Arzt, der maß den Blutdruck und jagte mich auf das Fahrrad zum Belastungs-EKG.
Als der Blutdruck ganz schnell bei 240/160 war, wurde das EKG abgebrochen.
Ich bekam zunächst ein blutdrucksenkendes Medikament.
Das ging ein paar Jahre gut.
Im Februar 2010 wurde mir mittags plötzlich schwindlich, übel und ich bekam Schmerzen in der Brust.
Mir war sofort klar, was das ist, doch man(n) ist ja hart im Nehmen und nach 15 Minuten ging es mir wieder relativ gut.
In der folgenden Nacht um 1.00 Uhr kam der nächste "Schub".
Ich habe meine Frau geweckt und sie gebeten den Notarzt zu rufen, da ich einen Herzinfarkt vermutete.
Ich wohne auf dem Land.
Trotzdem: 6 Minuten später stand der Rettungswagen vor der Tür und eine Minute später war eine Notärztin da.
Vorläufige Diagnose und die Norfallmaßnahmen klappten wie am Schnürchen.
Von da an fehlen mir ein paar Minuten. Irgendwann vernahm ich allerdings das Martinshorn.
Als wir im Krankenhaus ankamen, standen der Kardiologe und sein Team schon bereit.
Irgendwann wachte ich in der Intensivstation wieder auf.
Als ich 10 Tage später vorläufig entlassen wurde, hatte meine Frau inzwischen unser Gästebad im Erdgeschoss "seniorengerecht" umbauen lassen und das Schlafzimmer in das Erdgeschoss verlegt.
4 Tage später war ich in der Reha.
Dort wurde in der Herzspitze ein Thrombus entdeckt, welcher frei herum schwebte. Also ging alles erst einmal ziemlich "sutsche". Keine Treppen, wenig und nur langsame Steigerung der Belastung.
Im Juni 2010 bekam ich drei weitere Stents.
Da ich akzeptiere, dass ich ein paar Jahre älter geworden bin und die Hürden niedriger werden, über welche ich springen kann, geht es mir psychisch hervorragend und körperlich - na ja.
Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr geraucht und somit habe ich auch die Folgen zu akzeptieren. Es gibt für mich keinen Grund gegen irgendwen böse zu sein, denn ich allein trage dafür die Verantwortung.
Ich kann die Ärzte fragen, ob sie dies oder jenes reparieren können. Wenn ja ist gut und wenn sie dann mal nein sagen, ist das auch OK. Schließlich bin ich keine 30 mehr.
Ich werde demnächst gemeinsam mit meiner Frau "Kurlauben" und mal sehen, wie es mir dann körperlich geht.
Gruß
Bernd


