08-04-2011, 01:27 PM
Hallo -
von der Stammzelltherapie erfuhr ich erstmals im Frühjahr 2006 im ARD/ZDF-Morgenmagazin (vielleicht findet ihr da noch was im Archiv). Zu diesem Zeitpunkt war federführend bezüglich dieser Therapie mit den adulten Stammzellen die Uniklinik in Frankfurt - ich meine Prof. Dr. Hetzer. Am gleichen Tag fuhr ich dann in die Stadt, weil ich besessen von der Idee war, an dieser Studie teilzunehmen und dann glücklich und zufrieden - geheilt von den eigenen Stammzellen( @ Huskyfrau: ich hätte da jetzt keine Bedenken, dass diese Stammzellen abgestossen werden würden, wie Du weiter oben (?) befürchtet hast, weil es ja die eigenen Stammzellen sind). Eine Stunde später schleppte ich dann ein Laptop nachhause, weil ich nur die E-Mail-Adresse der Uniklinik hatte und verfasste dann die allererste E-Mail meines Lebens, die dann auch an die Uniklinik Frankfurt ging.
Ich erklärte kurz meine Erkrankung und stellte mich als Probandin für diese Studie zur Verfügung - bekam dann aber eine Absage, da in Frankfurt dafür keine Probanden mehr gesucht wurden.
Ich erzählte dann davon auch meinem Kardiologen, der daraufhin in etwa meinte: die Therapie bietet vielversprechende Ansätze, aber sie ist noch zu jung - wahrscheinlich würden dafür noch einige Jahre an Forschung etc. notwendig sein. Das war vor fünf Jahren. Und in diesen 5 Jahren kann sich ja auch einiges in Richtung Stammzelltherapie getan haben.
Und jetzt brauche ich ja durch meine mittlerweile erfolgte Transplantation eine solche Therapie nicht mehr. Wer weiß - vielleicht hätte mir ein früherer Beginn dieser Studien und Forschungen die Transplantation erspart.
Egal - ich bin damit glücklich und würde mich an Eurer Stelle bei den Kliniken informieren, die Alex oben aufgeführt hat. Vielleicht können die Euch mehr sagen.
Ich finde, das wäre schon eine sehr gute Sache - würde viele Leben retten und vor allem viele Transplantationen ersparen. Man darf ja nicht vergessen: ca. 450 Herzen werden jahrlich in der BRD transplantiert aber ca. 1.200 Patienten stehen deswegen auf der Liste.
Und was die Kosten betrifft - eine Stammzelltherapie bei mir hätte mit Sicherheit nur einen Bruchteil meiner Transplantations- und Betreuungskosten auf der Intensivstation ausgemacht. Und die Immunsuppressiva sind auch enorm teuer. Das würde ich den Krankenkassenmitarbeitern evtl. mal ausmalen, wenn Ihr die Kosten der Therapie selber tragen sollt.
Ich wünsch Euch viel Erfolg.
LG Carmen
von der Stammzelltherapie erfuhr ich erstmals im Frühjahr 2006 im ARD/ZDF-Morgenmagazin (vielleicht findet ihr da noch was im Archiv). Zu diesem Zeitpunkt war federführend bezüglich dieser Therapie mit den adulten Stammzellen die Uniklinik in Frankfurt - ich meine Prof. Dr. Hetzer. Am gleichen Tag fuhr ich dann in die Stadt, weil ich besessen von der Idee war, an dieser Studie teilzunehmen und dann glücklich und zufrieden - geheilt von den eigenen Stammzellen( @ Huskyfrau: ich hätte da jetzt keine Bedenken, dass diese Stammzellen abgestossen werden würden, wie Du weiter oben (?) befürchtet hast, weil es ja die eigenen Stammzellen sind). Eine Stunde später schleppte ich dann ein Laptop nachhause, weil ich nur die E-Mail-Adresse der Uniklinik hatte und verfasste dann die allererste E-Mail meines Lebens, die dann auch an die Uniklinik Frankfurt ging.
Ich erklärte kurz meine Erkrankung und stellte mich als Probandin für diese Studie zur Verfügung - bekam dann aber eine Absage, da in Frankfurt dafür keine Probanden mehr gesucht wurden.
Ich erzählte dann davon auch meinem Kardiologen, der daraufhin in etwa meinte: die Therapie bietet vielversprechende Ansätze, aber sie ist noch zu jung - wahrscheinlich würden dafür noch einige Jahre an Forschung etc. notwendig sein. Das war vor fünf Jahren. Und in diesen 5 Jahren kann sich ja auch einiges in Richtung Stammzelltherapie getan haben.
Und jetzt brauche ich ja durch meine mittlerweile erfolgte Transplantation eine solche Therapie nicht mehr. Wer weiß - vielleicht hätte mir ein früherer Beginn dieser Studien und Forschungen die Transplantation erspart.
Egal - ich bin damit glücklich und würde mich an Eurer Stelle bei den Kliniken informieren, die Alex oben aufgeführt hat. Vielleicht können die Euch mehr sagen.
Ich finde, das wäre schon eine sehr gute Sache - würde viele Leben retten und vor allem viele Transplantationen ersparen. Man darf ja nicht vergessen: ca. 450 Herzen werden jahrlich in der BRD transplantiert aber ca. 1.200 Patienten stehen deswegen auf der Liste.
Und was die Kosten betrifft - eine Stammzelltherapie bei mir hätte mit Sicherheit nur einen Bruchteil meiner Transplantations- und Betreuungskosten auf der Intensivstation ausgemacht. Und die Immunsuppressiva sind auch enorm teuer. Das würde ich den Krankenkassenmitarbeitern evtl. mal ausmalen, wenn Ihr die Kosten der Therapie selber tragen sollt.
Ich wünsch Euch viel Erfolg.
LG Carmen


