07-31-2011, 04:46 PM
Danke Anne
ich habe immer gearbeitet auch unter Chemotherpie bin zwar von Volltag auf Halbtag gegangen und zusätzlich Schonplatz, aber ich habe das gern gemacht und ich bin sicher auch gebraucht zu haben die Arbeit um nicht seelisch einzubrechen. Ich geh gern arbeiten und will sie auch nicht aufgeben. Meine Docs sowohl mein behandelnder Kardiologe (OA in der Klinik) und mein Chef lassen mir die Freiheit, ich soll nur rechtzeitig auf die Bremse treten wenn ich merk das ich keine Kraft mehr habe und das mache ich auch, wenn die Schmerzen mal zu groß werden oder ich total erschöpft bin dann bleib ich mal 2 bis 3 Tage zuhause und wenn ich eine Synkope auf der Arbeit habe fährt mein Azubi (bin die Ausbildungsleiterin) nach Hause wenn es mir wieder gut geht. Beide wissen das ich die Arbeit genieße und sie mir fehlt wenn ich zuhause bin, werde dann ganz hibbelig. 2 Wochen Urlaub am Stück und ich bin regelrecht froh wieder arbeiten zu dürfen. Rente, oh das würde ich glaub ich nicht verkraften, ich bin dafür glaub ich nicht geschaffen, weil ich mein Beruf mit Leidenschaft mache, es ist eigentlich wie mein Chef immer sagt meine Berufung. Ich fühl mich zwar vom Alter oft wie eine alte Frau, aber hey ich bin erst 29 Jahre alt geworden, soll da schon das Arbeitsleben gelaufen sein?
Schwimmen geht nicht (Chlor schadet der Lunge und See haben wir nicht in der Nähe) und generell hab ich das Gefühl das jeder Sport mich sofort an meine Grenze bringt, wenn ich da an den Belastungstest denke, das war schon aussagefähig.
Ich bin ein Familienmensch, in all den Krebsjahren hat meine Familie mich ganz selten jammern hören oder sehen müssen, weil ich sehr stabil bin aber nun seit diesem Jahr lernt meine Familie eine andere Nicole kennen, eine die jammert und weint. Ich kenn mich so selber nicht, ich versteh nicht warum ich an das Herz nicht genauso rational rangehen kann wie an den Krebs, das ich beim Herz mich so hilflos fühle, so machtlos. Ich bin soweit das ich sage, lieber noch zig Chemos wenn nur das Herz gesund ist, das ist doch parados und irrational.
Meine Freunde sind eigentlich sehr souverän im Umgang mit mir, sie kennen mich und ich habe seit meiner Krebserkrankung zwar weniger Freunde aber das sind die Freunde auf die ich mich verlassen kann, die mich so nehmen wie ich bin, die mich auch auflesen vom Boden und mir helfen, die mich immer unterstützt haben und weiter unterstützen.
ich habe immer gearbeitet auch unter Chemotherpie bin zwar von Volltag auf Halbtag gegangen und zusätzlich Schonplatz, aber ich habe das gern gemacht und ich bin sicher auch gebraucht zu haben die Arbeit um nicht seelisch einzubrechen. Ich geh gern arbeiten und will sie auch nicht aufgeben. Meine Docs sowohl mein behandelnder Kardiologe (OA in der Klinik) und mein Chef lassen mir die Freiheit, ich soll nur rechtzeitig auf die Bremse treten wenn ich merk das ich keine Kraft mehr habe und das mache ich auch, wenn die Schmerzen mal zu groß werden oder ich total erschöpft bin dann bleib ich mal 2 bis 3 Tage zuhause und wenn ich eine Synkope auf der Arbeit habe fährt mein Azubi (bin die Ausbildungsleiterin) nach Hause wenn es mir wieder gut geht. Beide wissen das ich die Arbeit genieße und sie mir fehlt wenn ich zuhause bin, werde dann ganz hibbelig. 2 Wochen Urlaub am Stück und ich bin regelrecht froh wieder arbeiten zu dürfen. Rente, oh das würde ich glaub ich nicht verkraften, ich bin dafür glaub ich nicht geschaffen, weil ich mein Beruf mit Leidenschaft mache, es ist eigentlich wie mein Chef immer sagt meine Berufung. Ich fühl mich zwar vom Alter oft wie eine alte Frau, aber hey ich bin erst 29 Jahre alt geworden, soll da schon das Arbeitsleben gelaufen sein?
Schwimmen geht nicht (Chlor schadet der Lunge und See haben wir nicht in der Nähe) und generell hab ich das Gefühl das jeder Sport mich sofort an meine Grenze bringt, wenn ich da an den Belastungstest denke, das war schon aussagefähig.
Ich bin ein Familienmensch, in all den Krebsjahren hat meine Familie mich ganz selten jammern hören oder sehen müssen, weil ich sehr stabil bin aber nun seit diesem Jahr lernt meine Familie eine andere Nicole kennen, eine die jammert und weint. Ich kenn mich so selber nicht, ich versteh nicht warum ich an das Herz nicht genauso rational rangehen kann wie an den Krebs, das ich beim Herz mich so hilflos fühle, so machtlos. Ich bin soweit das ich sage, lieber noch zig Chemos wenn nur das Herz gesund ist, das ist doch parados und irrational.
Meine Freunde sind eigentlich sehr souverän im Umgang mit mir, sie kennen mich und ich habe seit meiner Krebserkrankung zwar weniger Freunde aber das sind die Freunde auf die ich mich verlassen kann, die mich so nehmen wie ich bin, die mich auch auflesen vom Boden und mir helfen, die mich immer unterstützt haben und weiter unterstützen.


