07-31-2011, 12:35 PM
Hallo zusammen
ich suchte ein Forum wo ich mich mit Gleichgesinnten austauschen kann über die Erkrankung vom Herz. Zu meiner Person, ich wurde letzte Woche erst smarte 29 Jahre alt (gefühlte 92 Jahre). Ich bin seit Jahren Krebspatient mit etlichen OP´s, Bestrahlungen und Chemotherapie nun wurde es im Januar so schlimm das ich oft Synkopen habe mit Sturzgefahr/Verletzungsgefahr meist hatte ich zuvor ohne erkennbaren Grund Tachykardien Puls bis 180. Im April wurde ich stationär auf den Kopf gestellt in Sachen Herz-Kreislauf mit den Diagnosen
inadäquate Sinustachykardie
toxische Kardiomyopathie
Diagnostik: Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Kipptischuntersuchung, Kardio-MRT, EPU, Langzeit-Blutdurckmessung
Nun wird am 30.8. mir ein Ereignisrecorder implantiert da die Synkopen (1-3 pro Woche) trotz Medikamente (Procoralan 7,5 1-0-0 Procoralan 5 0-1(16.00Uhr)-0 und Concor 2,5 1-0-0 und weitere Medikamente für Lunge, Magen und Immunsystem) nicht nachlassen und es gefährlich ist da es ohne Vorwarnung geschieht auch mitten auf der Straße. Es soll ermittelt werden ob doch ein Schrittmacher nötig ist.
Ich komme mit meiner Krebserkrankung besser klar wie mit dem Herzschaden, die Kardiomyopathie wird ggf. noch schlimmer werden sollte Chemotherapie wieder nötig werden. Irgendwie finde ich auch keinen der mich da versteht. Ich habe das Gefühl ich rede Chinesisch das ich so gar nicht verstanden werde, das es mir zu schaffen macht, das ich mich immer mehr abschotte vom Leben aus der Angst heraus ich kippe in der Öffentlichkeit um. Ich geh 7 Stunden am Tag arbeiten (bin selber Arzthelferin beim Allgemeinmediziner/Sportmediziner) doch danach igel ich mich in der Wohnung ein, da ich mich sehr schäme wenn ich umkippe (ich weiß das muss ich nicht aber das Gefühl lässt sich nicht verhindern).
Kann mir jemand sagen, wie man damit besser umgehen kann? Wie kann man mit einem Herzschaden wieder aktiver werden? Peinlich das man mit 28 beim Belastungstest so versagt und beim Konzert in der Berliner Waldbühne man von Rentner überholt wird beim raufgehen zum Ausgang und man selber sich immer wieder hinsetzen muss weil man keine Kraft mehr hat (unsensibler Sanitäter der auf der Hälfte stand musste mir auch dummen Spruch drücken zum Glück reagierten Freunde sehr lieb und wiesen ihn zurecht das es nicht witzig ist wenn man als junger Mensch schwer krank ist) sowohl von der Luft (Asthmatiker und Strahlenfibrose) und vom Herz das der Puls sehr schnell war. Sport geht gar nicht, da komme ich sofort an meiner Leistungsgrenze. Seelisch versuch ich grad mit meinem Therapeut mich aufzurichten, was ihm nicht leicht fällt da ich selber sage "gegen den Krebs kann ich kämpfen aber gegen mein Herz kann ich doch nicht kämpfen das ist der Motor und ohne Motor funktioniert man nicht".
Ich hoffe ich bin hier an der richtigen Stelle. Entschuldigt das Gejammer, im Moment bin ich extrem empfindlich weil ich Angst habe.
ich suchte ein Forum wo ich mich mit Gleichgesinnten austauschen kann über die Erkrankung vom Herz. Zu meiner Person, ich wurde letzte Woche erst smarte 29 Jahre alt (gefühlte 92 Jahre). Ich bin seit Jahren Krebspatient mit etlichen OP´s, Bestrahlungen und Chemotherapie nun wurde es im Januar so schlimm das ich oft Synkopen habe mit Sturzgefahr/Verletzungsgefahr meist hatte ich zuvor ohne erkennbaren Grund Tachykardien Puls bis 180. Im April wurde ich stationär auf den Kopf gestellt in Sachen Herz-Kreislauf mit den Diagnosen
inadäquate Sinustachykardie
toxische Kardiomyopathie
Diagnostik: Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Kipptischuntersuchung, Kardio-MRT, EPU, Langzeit-Blutdurckmessung
Nun wird am 30.8. mir ein Ereignisrecorder implantiert da die Synkopen (1-3 pro Woche) trotz Medikamente (Procoralan 7,5 1-0-0 Procoralan 5 0-1(16.00Uhr)-0 und Concor 2,5 1-0-0 und weitere Medikamente für Lunge, Magen und Immunsystem) nicht nachlassen und es gefährlich ist da es ohne Vorwarnung geschieht auch mitten auf der Straße. Es soll ermittelt werden ob doch ein Schrittmacher nötig ist.
Ich komme mit meiner Krebserkrankung besser klar wie mit dem Herzschaden, die Kardiomyopathie wird ggf. noch schlimmer werden sollte Chemotherapie wieder nötig werden. Irgendwie finde ich auch keinen der mich da versteht. Ich habe das Gefühl ich rede Chinesisch das ich so gar nicht verstanden werde, das es mir zu schaffen macht, das ich mich immer mehr abschotte vom Leben aus der Angst heraus ich kippe in der Öffentlichkeit um. Ich geh 7 Stunden am Tag arbeiten (bin selber Arzthelferin beim Allgemeinmediziner/Sportmediziner) doch danach igel ich mich in der Wohnung ein, da ich mich sehr schäme wenn ich umkippe (ich weiß das muss ich nicht aber das Gefühl lässt sich nicht verhindern).
Kann mir jemand sagen, wie man damit besser umgehen kann? Wie kann man mit einem Herzschaden wieder aktiver werden? Peinlich das man mit 28 beim Belastungstest so versagt und beim Konzert in der Berliner Waldbühne man von Rentner überholt wird beim raufgehen zum Ausgang und man selber sich immer wieder hinsetzen muss weil man keine Kraft mehr hat (unsensibler Sanitäter der auf der Hälfte stand musste mir auch dummen Spruch drücken zum Glück reagierten Freunde sehr lieb und wiesen ihn zurecht das es nicht witzig ist wenn man als junger Mensch schwer krank ist) sowohl von der Luft (Asthmatiker und Strahlenfibrose) und vom Herz das der Puls sehr schnell war. Sport geht gar nicht, da komme ich sofort an meiner Leistungsgrenze. Seelisch versuch ich grad mit meinem Therapeut mich aufzurichten, was ihm nicht leicht fällt da ich selber sage "gegen den Krebs kann ich kämpfen aber gegen mein Herz kann ich doch nicht kämpfen das ist der Motor und ohne Motor funktioniert man nicht".
Ich hoffe ich bin hier an der richtigen Stelle. Entschuldigt das Gejammer, im Moment bin ich extrem empfindlich weil ich Angst habe.


