10-01-2010, 05:43 AM
http://www.springerlink.com/content/4bwv424xmjcjhyx9/
"Dieser Fallbericht beschreibt die elektromagnetische Interferenz (EMI) einer Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) mit einem implantierbaren Cardioverter-Defibrillator (ICD). Bei einem ICD-Patienten wurde die Durchführung eines MRT des Schädels trotz des bestehenden Aggregats begonnen. Nach einigen Sekunden zeigten sich Artefakte in der Bildgebung und die Untersuchung wurde sofort beendet. Weder während noch nach der Tomographie wurden seitens des Patienten Beschwerden verspürt, ein 12-Kanal-EKG im Anschluss war unauffällig. In einer sofort durchgeführten ICD-Kontrolle zeigte sich als Programmierung ein Fallback-Modus mit Standardwerten für Stimulation, Arrhythmie-Erkennung und -Therapie. Eine Programmierung durch das externe Programmiergerät war nicht mehr möglich. Mit Ausnahme eines Ausdrucks des simplifizierten Parameter-Berichts war keine Software-Funktion mehr durchführbar. Eine Untersuchung des Aggregats durch den Hersteller zeigte, dass ein Großteil des Software-Speichers beschädigt war.
Schlussfolgerung
Auch ICDs neuerer Modellreihen weisen eine hohe Empfindlichkeit gegenüber spezifischen elektromagnetischen Interferenzen auf, die einen kompletten Verlust der Programmierbarkeit zur Folge haben können. "
Beim Link vom Jörn fehlt nur ein e - es ist der Link, den Andy reingesetzt, aber merkwürdigerweise als "beruhigend" definiert hat, obwohl hier doch ziemlich klar alle nicht zu knappen möglichen Risiken aufgelistet sind.
"Dieser Fallbericht beschreibt die elektromagnetische Interferenz (EMI) einer Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) mit einem implantierbaren Cardioverter-Defibrillator (ICD). Bei einem ICD-Patienten wurde die Durchführung eines MRT des Schädels trotz des bestehenden Aggregats begonnen. Nach einigen Sekunden zeigten sich Artefakte in der Bildgebung und die Untersuchung wurde sofort beendet. Weder während noch nach der Tomographie wurden seitens des Patienten Beschwerden verspürt, ein 12-Kanal-EKG im Anschluss war unauffällig. In einer sofort durchgeführten ICD-Kontrolle zeigte sich als Programmierung ein Fallback-Modus mit Standardwerten für Stimulation, Arrhythmie-Erkennung und -Therapie. Eine Programmierung durch das externe Programmiergerät war nicht mehr möglich. Mit Ausnahme eines Ausdrucks des simplifizierten Parameter-Berichts war keine Software-Funktion mehr durchführbar. Eine Untersuchung des Aggregats durch den Hersteller zeigte, dass ein Großteil des Software-Speichers beschädigt war.
Schlussfolgerung
Auch ICDs neuerer Modellreihen weisen eine hohe Empfindlichkeit gegenüber spezifischen elektromagnetischen Interferenzen auf, die einen kompletten Verlust der Programmierbarkeit zur Folge haben können. "
Beim Link vom Jörn fehlt nur ein e - es ist der Link, den Andy reingesetzt, aber merkwürdigerweise als "beruhigend" definiert hat, obwohl hier doch ziemlich klar alle nicht zu knappen möglichen Risiken aufgelistet sind.
Chancen präsentieren sich uns mit Vorliebe in der Maske von Unannehmlichkeiten.


