12-23-2009, 02:15 PM
So, das war ja eine Geschichte zum Nachdenken......
Und jetzt noch eine etwas Lustige........wenn auch etwas makaber........Egal........Humor ist, wenn man trotzdem lacht..
die
Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den
Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit
schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muß es
sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh'
das
Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über
Kimm' und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal
die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne
traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft
des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten
sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach
Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was
der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches
Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in
Geschenkpapier.
Da tönt's von fern wie
Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so
später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit
goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
"He, gute Frau, habt Ihr
noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"
Des Försters Haus ist tief
verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
"Die sechs Pakete, heilger
Mann,
's ist alles, was ich geben kann."
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht
Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein
Sternlein blinkt - es ist Advent!
"Lorio"
Und jetzt noch eine etwas Lustige........wenn auch etwas makaber........Egal........Humor ist, wenn man trotzdem lacht..
- Es blaut die Nacht, die Sternlein
blinken
Schneeflöcklein leis' herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem
Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her,
durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.
die
Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den
Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit
schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muß es
sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh'
das
Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über
Kimm' und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal
die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne
traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft
des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten
sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach
Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was
der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches
Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in
Geschenkpapier.
Da tönt's von fern wie
Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so
später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit
goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
"He, gute Frau, habt Ihr
noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"
Des Försters Haus ist tief
verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
"Die sechs Pakete, heilger
Mann,
's ist alles, was ich geben kann."
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht
Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein
Sternlein blinkt - es ist Advent!
"Lorio"
Beste Grüße, Illy


