09-03-2009, 04:34 PM
Hallo Ozzy 
es macht schon nachdenklich, was du da so schreibst. Um es kurz zu machen. Es ist nunmal jedem seine Entscheidung. Nicht jeder möchte oder kann diesen schweren Weg gehen.
Ich denke es werden mehrere hier sein, die eines Tages ein Spenderherz benötigen, auch ich.
Die Carmen hatte einen 14 Jährigen Leidensweg hinter sich und ihre Herzleistung betrug nurnoch runf 14%. Sie hatte oft Probleme Zuhause den Alltag zu bewältigen. Nur da können wir hier nicht mitreden. Nach so einer langen Zeit wünscht man sich vieleicht nichts sehnlicher, ohne Rücksicht auf Verluste.
Dann war es plötzlich soweit, zwei Jahre eher als erwartet.
Carmens Verlauf ist bei weitem kein Lehrbuchverlauf. Sie gehört zu denen, bei den eben nicht alles geklappt hat wie es sein sollte. Da spielen sicherlich auch andere Organe eine große Rolle, die durch die vielen Jahre der der Sauerstoffunterversorgung und der vielen Medikamente, stark geschädigt werden können. Das ist auch meine größte Angst.
An Carmens Transplantation, sieht man eben die Schattenseiten der Medizin. Sicherlich geht nicht alles glatt und ist mit Risiko behaftet, das wird schnell mal Totgeschwiegen. Nur muss man auch die vielen Menschen sehen, die schon 10 oder 15 jahre mit Spenderherz leben. Ich habe mich immer mit Statistiken verrückt gemacht. Dann wie du schon sagtest immer die Abstoßungsangst bzw. Angst vor Infektionen im Nacken.
Aber schaut, wir haben hier den Daniel (einen 2.) Der nun schon, ich glaube es sind 3 jahre mit Spenderherz lebt und wieder ein fast normales Leben führt. Sein Führerschein gemacht hat, dein Abitur und sich des lebens freut. Vieleicht mag er ja dazu was schreiben.
Im Grunde sieht eine Transplantation wie folgt aus. Anruf - schnell in die Klinik - dort wird man fertig gemacht, Op vorbereitet, aufgeschnitten - an die Herz Lungenmaschine angeschlossen - neues Herz rein - Blutgefäße angenäht - Defi schock - und das Herz Pumpt wie verrückt - noch ein Wenig Schlafen - Morgend wachst du auf und genießt ein reichhaltiges Frühsück. Nach ein bis zwei Wochen geht noch in die Reha und fertig.
So sieht die HTX aus, wenn alles gut verlläuft, was in Got sei Dank auch in den meisten Fällen tut.
Ich erinnere mich noch an einen Beitrag von einem 17 Jährigen Mädchen, die nach mehreren Monaten auf der Intensiv das neue herz bekommen hatte. Als der Defi angesetzt wurde und das Herz unglaublich kräftig schlug stellte ich mir vor ich läge da, da sind die Tränen gekullert, vor Freude.
Nun denkt man als junger Mensch sicher auch viel anders, als jemand der einiges erlebt hat und meint er würde nicht mehr viel versäumen.
Doch Angst, die haben wir alle hier davor.
Alles Liebe
Alex

es macht schon nachdenklich, was du da so schreibst. Um es kurz zu machen. Es ist nunmal jedem seine Entscheidung. Nicht jeder möchte oder kann diesen schweren Weg gehen.
Ich denke es werden mehrere hier sein, die eines Tages ein Spenderherz benötigen, auch ich.
Die Carmen hatte einen 14 Jährigen Leidensweg hinter sich und ihre Herzleistung betrug nurnoch runf 14%. Sie hatte oft Probleme Zuhause den Alltag zu bewältigen. Nur da können wir hier nicht mitreden. Nach so einer langen Zeit wünscht man sich vieleicht nichts sehnlicher, ohne Rücksicht auf Verluste.
Dann war es plötzlich soweit, zwei Jahre eher als erwartet.
Carmens Verlauf ist bei weitem kein Lehrbuchverlauf. Sie gehört zu denen, bei den eben nicht alles geklappt hat wie es sein sollte. Da spielen sicherlich auch andere Organe eine große Rolle, die durch die vielen Jahre der der Sauerstoffunterversorgung und der vielen Medikamente, stark geschädigt werden können. Das ist auch meine größte Angst.
An Carmens Transplantation, sieht man eben die Schattenseiten der Medizin. Sicherlich geht nicht alles glatt und ist mit Risiko behaftet, das wird schnell mal Totgeschwiegen. Nur muss man auch die vielen Menschen sehen, die schon 10 oder 15 jahre mit Spenderherz leben. Ich habe mich immer mit Statistiken verrückt gemacht. Dann wie du schon sagtest immer die Abstoßungsangst bzw. Angst vor Infektionen im Nacken.
Aber schaut, wir haben hier den Daniel (einen 2.) Der nun schon, ich glaube es sind 3 jahre mit Spenderherz lebt und wieder ein fast normales Leben führt. Sein Führerschein gemacht hat, dein Abitur und sich des lebens freut. Vieleicht mag er ja dazu was schreiben.
Im Grunde sieht eine Transplantation wie folgt aus. Anruf - schnell in die Klinik - dort wird man fertig gemacht, Op vorbereitet, aufgeschnitten - an die Herz Lungenmaschine angeschlossen - neues Herz rein - Blutgefäße angenäht - Defi schock - und das Herz Pumpt wie verrückt - noch ein Wenig Schlafen - Morgend wachst du auf und genießt ein reichhaltiges Frühsück. Nach ein bis zwei Wochen geht noch in die Reha und fertig.
So sieht die HTX aus, wenn alles gut verlläuft, was in Got sei Dank auch in den meisten Fällen tut.
Ich erinnere mich noch an einen Beitrag von einem 17 Jährigen Mädchen, die nach mehreren Monaten auf der Intensiv das neue herz bekommen hatte. Als der Defi angesetzt wurde und das Herz unglaublich kräftig schlug stellte ich mir vor ich läge da, da sind die Tränen gekullert, vor Freude.
Nun denkt man als junger Mensch sicher auch viel anders, als jemand der einiges erlebt hat und meint er würde nicht mehr viel versäumen.
Doch Angst, die haben wir alle hier davor.
Alles Liebe
Alex
Linksventrikuläre Herzinsuffiziens seit 2008 8% Ef und seit 2020 48% EF - Defiträger
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