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- Ilo - 09-21-2009 Hier mal zur Info / aus MedicInfo......... Therapie der Herzschwäche: ACE-Hemmer Angriffspunkt der ACE-Hemmer ist die Blutdruckregulation der Nieren. Bei der Regulation des Blutdrucks, des Blutvolumens und der Natriumkonzentration im Körper spielt das Angiotensin-Converting-Enzym (ACE) eine sehr wichtige Rolle. Der genaue Regulationsmechanismus wird hier beschrieben. Das ACE führt dazu, dass Angiotensin I in die aktive Form Angiotensin II aufgespalten wird. Das Angiotensin II bewirkt, dass sich die Blutgefäße verengen und vermehrt Natrium und Wasser von den Nieren in den Körperkreislauf zurückgeführt werden. Das wiederum führt zu höherem Blutdruck, höherem Blutvolumen und höherer Natriumkonzentration. ACE-Hemmer wiederum wirken dem entgegen. Sie sorgen dafür, dass nicht mehr so viel aktives Angiotensin II gebildet wird. Als Folge davon sinkt der Blutdruck, denn die Blutgefäße werden nicht mehr so stark verengt. Wasser und Kochsalz werden vermehrt über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden. Bei langsamer Dosissteigerung sind kaum Nebenwirkungen zu erwarten. ACE-Hemmer führen bei Herzschwäche zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden und sie wirken sich auch positiv auf die Sterblichkeit aus. Sie gehören zu den bedeutsamsten Medikamenten bei der Therapie der Herzschwäche in jedem Stadium. Bei ACE-Hemmern ist es wichtig, mit einer einschleichenden Dosierung zu beginnen. Es wird mit einer niedrigen Dosis angefangen, die dann langsam gesteigert wird. So wird auch am wirkungsvollsten den möglichen Nebenwirkungen vorgebeugt. Wichtig in dieser Phase sind auch engmaschige Kontrolluntersuchungen der wichtigsten Parameter, die sich unter der Behandlung mit ACE-Hemmern verändern können. Dazu gehören: Quelle: Michael Böhm, Herzinsuffizienz, ISBN 3131171510, Thieme 2000 <img src="http://www.medizinfo.de/html/images/literaturbutton.gif" alt="Buch dazu anzeigen" align="middle" />Herzinsuffizienz Therapieüberwachung zu Beginn einer ACE-Hemmer-Therapie bei Herzinsuffizienz: Anamnese / klinische Untersuchung:
Quelle: Michael Böhm, Herzinsuffizienz, ISBN 3131171510, Thieme 2000 <img src="http://www.medizinfo.de/html/images/literaturbutton.gif" alt="Buch dazu anzeigen" align="middle" />Herzinsuffizienz Die nachfolgende Übersicht zeigt verschiedene ACE-Hemmer mit ihrer Anfangsdosis (Initialdosis) und der zur Dauermedikation empfohlenen Dosis bei Herzinsuffizienz. Initialdosis Dauermedikation Benazepril 2,5 mg 20 - 40 mg Captopril 6,25 mg 75 - 150 mg Enalapril 2,5 mg 20 - 40 mg Fosinopril 5,0 mg 20 - 40 mg Lisinopril 2,5 mg 20 - 40 mg Quinapril 2,5 mg 10 - 20 mg Perindopril 2,0 mg 4 - 8 mg Ramipril 2,5 mg 10 - 20 mg Schwere Nebenwirkungen sind selten. Nebenwirkungen können, besonders zu Beginn der Behandlung, erheblich sein. Zu den Nebenwirkungen gehören Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Ohrensausen, Geschmacksstörungen, Oberbauchbeschwerden, Störungen der Leber- und Gallefunktion, erhöhte Kaliumwerte, entzündliche Reaktionen an den Blutgefäßen, Reizhusten und viele mehr. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind eher selten. Dennoch können die Nebenwirkungen so störend sein, dass Betroffene die Medikamente einfach absetzen. Die Abbruchraten lagen bei Untersuchungen zwischen 10 und 20 Prozent. Sollten Sie an einen Abbruch der hochwirksamen Medikation denken, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Arzt. Hohe Dosierungen steigern die Nebenwirkungen nicht. Auch Ärzte haben Angst vor den Nebenwirkungen. Sie befürchten vor allem, dass bei einer hohen Dosierung die Nebenwirkungen schlimmer werden bzw. häufiger auftreten. Die ATLAS-Studie (Studie von 1998 mit 3164 Patienten) hat jedoch gezeigt, dass die Rate der schweren Nebenwirkungen trotz einer höheren Dosierung nicht zunimmt. - defi - 09-21-2009 Hallo Illy Bitte nicht so lang. Ein link geht doch auch oder ? Ist nicht böse gemeint. LG Andy - Daniel1988 - 09-21-2009 Meine liebe Illy, das mit dem "Schmarn" war keineswegs böse gemeint, ich habe extra meinen Uni Professor angerufen um mich nun zu erkundigen, weil es mich wirklich interessiert, ich fragte ihn ob man bei DCM immer das maximal mögliche an medikamnete geben sollte, er sagte : Bei einer DCM muss man schon die medikamenten Dosis sehr hoch ansetzten um ein fortschreiten der Erkankung zu verhindern, man darf es nur nicht übertreiben und sollte einen geeigneten Mittelweg finden. Dies bestätigt indirekt aber auch meine These " Soviel wie Nötig.....so wenig wie möglich". Wenn bei DCM etwas mehr nötig ist, sollte es auch gegeben werden. Also bitte nehm es mir nicht böse, mit dem "Schmarn", ich wollte dich weder angreifen noch deine aussage in frage stellen. Ich wünsch dir noch einen schönen 8) Spätsommer Abend 8) . LG Daniel - Ilo - 09-21-2009 [font="]Ach Jungs.........wie kann ich EUCH denn nur böse sein ? Jeder hat seine Meinung und seine Einstellung...........und ihr wisst doch............ich kann und werde sagen, wenn ich anderer Meinung bin........und ihr könnt das auch........ Eigentlich haben wir da beide Recht..........soviel wie möglich........so wenig wie nötig.........klingt ja auch logisch. Aber bei der DCM heißt es einfach........." je höher - desto gut" Ich bin da ja schon recht gut und hoch eingestellt. Der ACE Hemmer soll jetzt von 7,5 mg auf 10 mg erhöht werden. Ich warte da noch ein paar Wochen ab - bis das Klima kälter wird und bleibt.........dann fällt mir die Erhöhung leichter. Denn auch ich muss mich da erst wieder dran gewöhnen - aber ich schaff das schon. Denn eines klappt bei mir ganz gut.........wenn ich überzeugt bin, dass etwas hilft, dann nehm ich das auch gerne an. Glaube ich aber nicht daran...........dann hilft auch alles gute Zureden nichts........ Ganz nach.............." Glaube versetzt Berge " In diesem Sinne..............Euch auch einen wunderschönen Abend ! Und hört auf, ständig zu denken, ich wäre sauer..........ich kann austeilen......also kann und muss ich auch einstecken !! [/font] - defi - 09-21-2009 Und keiner lacht über dich. sowas brauchst du nicht zu denken. :thumbup: Ich hoffe aber das sowas nicht jeder mit machen muss. Ich nehme immer weniger. Mal sehen was ich am 29. haben werde. Da muss ich zum Kardi LG Andy :thumbsup: - Mike - 09-21-2009 meine dosis Diovan 80mg 1 0 1 0 Torasemid 5mg 1/2 0 0 0 Inspra 25mg 1 0 0 0 Bisoprolol 5mg 1 0 0 0 AS CT 100mg 1 0 0 0 Allo Comp 100mg 1 0 0 0 is wegen Harnsäure - Christin - 09-21-2009 Bei mir ist es jetzt.... MetoHexal 100mg 1/2-0-1/4-0 EnaHexal 5mg 0-0-1/2-0 Torasemid 10mg 1-0- 1-0 Kalinor ret.P 1-o-o-o Sonst bekomme ich nix weiter für die Pumpe.... EnaHexal will der Doc nicht weiter erhöhen wegen zu niedrigem Blutdruck... Grüsse, Christin :thumbup: - ozzy - 09-21-2009 schreib ich meine auch mal rein, was immer das auch ist, was ich mir da einpfeif, keine ahnung acetylsalicylsäure 100 0-1-0 kalinor rot 1-0-1 metoprolol 47,5 1/2-0-1/2 torasemid 20 1-0-0 ramipril 1-0-1 spironolacton 50 0-1-0 allopucinol 300 0-0-0,5 digitoxin 1-0-0 - defi - 09-21-2009 Mal Sehen was bei der ausles kommt. Kann sein das bei mir wieder mal die Medis geändert werden. Ab warte und Tee trinken
- Ilo - 09-22-2009 Du Andy......es ist aber gar nicht gut, wenn man die Medi´s ständig hoch oder runter setzt oder gar wechselt. Der Körper braucht lange genug, bis er sich an alles gewöhnt hat. Habe im Internet ne interessante Seite gefunden . http://www.herzberatung.de Denke, der eine oder andere kennt die schon. Aber da stehen gute und interessante Sachen........man lernt ja nie aus. Also Andy.......pass auf Dich auf und red mit den Ärzten "tacheles".............. |