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Pulmonalvenenisolation - hat jemand Erfahrung? - Druckversion +- Herzkrank-Board Der Treffpunkt schwacher Herzen (https://herzkrank.net) +-- Forum: Diagnose Herzschwäche (https://herzkrank.net/forumdisplay.php?fid=28) +--- Forum: Therapien/Erfahrungen (https://herzkrank.net/forumdisplay.php?fid=40) +--- Thema: Pulmonalvenenisolation - hat jemand Erfahrung? (/showthread.php?tid=2902) Seiten:
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- Fred - 02-08-2018 Hallo, ich will hier mal meinen Senf dazugeben, schliesslich habe ich auch gegoogelt und das hier gefunden weil ich mich beruhigen wollte. Ich bin heute 56 Jahre alt, knapp unter zwei Meter und 118 Kg schwer. (Was nachher noch wichtig ist) Vor ca. 2,5 Jahren hatte ich direkt nach den Harleys-Days (die erfahrungsgemäss schon ziemlich feucht ablaufen) auf der Rückfahrt nach Bremen zum erstenmal Vorhofflimmern. Das "erste mal" kennen wir alle und verdammt, das ist mal echt nicht schön. Da ich das gar nicht zuzuordnen wusste, bin ich auch damit weiter rumgelaufen. Am Montagmorgen gingen dann auf dem Weg ins Büro bei mir die Lichter aus und ich fand mich im Krankenwagen wieder. Seit diesem Tage weiß ich, das ich Vorhofflimmern habe und in Zusammenarbeit mit diversen Kardiologen hatte ich nun Flecanid in der Tasche als P. in the pocket. 120 kg schwer also max 4 x 100 mg als " Stosstherapie"! Die Pulmonalvenenablation wurde mir schon sehr schnell angeraten, aber die wollte ich nicht. Ich kannte den Ablauf dieses Eingriffes und in Verbindung mit der Option den EIngriff wiederholen zu müssen, war ich mehr als nur skeptisch. Insbesondere das deutlich zu spürende wirtschaftliche Denken, der Bremer Kliniken, ging mir wirklich auf den Keks. (Kosten einer Pulmunalvenenablation Stand heute: knapp 40.000 EUR) Leider wurden die "Anfälle" häufiger, letztlich war ich bei 2x100 mg Flecanid täglich und das wollte ich eigentlich nicht. Mein Leben war ok mit Flecanid, aber ich bin auch überzeugt deutlich Gewicht durch Flecanid "gewonnen" zu haben. Als Bremer habe ich mich dann für einen Speziallisten in München entschieden: Wat man nich alles so machen tut!:-) Isar Klinik München - Dr. Brodherr. Wenn dann da, soviel vorweg!!! Top Klinik, Top Personal! Nicht solche Flizzpiepen wie hier in Bremen! Bei mir wurde die Pulmunalvenenisolation oder Ablation, wie man möchte, im November 2017 gemacht. Alles ertragbar, wenngleich man danach auch aussieht als hätte einem ein LKW überrollt, aber Hämatome hatte vorher auch schon mal :-) und die gehen auch wieder weg. (Irgendwann, kann echt mal 10 Wochen dauern.) Drei Tage Aufenthalt(zwei Nächte) und dann mit dem Medikamentenplan wieder nach Hause. Mein Flecanid so wie auch bisher 2 x 100 mg Pantoprazol wegen dem Magen. Das schützt die Speiseröhre und ist wichtig. Xarelto, Blutverdünner Paar Schmerzpillen für 2 Wochen Alles andere für zwei Monate und dann sollte ich das auf den Schlag absetzen hieß es.( Bingo, das wars was ich hören wollte. Ich hatte 6 Wochen lang nach dem Eingriff kein einziges Zucken und irgendwie ist der Mensch ja so, er vergisst schnell. War wieder alles wie früher, genoss das Leben und hatte das schon fast aus meinem Gedächniss verdrängt. Zwischen Weihnachten und Neujahr hatte ich eine heftige Erkältung mit Husten. Da kam es dann wieder das Vorhofflimmern und zwar in einer nie dagewesenen Intensität. Meine Enttäuschung können sich die meisten hier sicher vorstellen. Kurz vor Absetzen aller Tabletten (meinem eigentlichen Ziel) stand ich wieder da und kuckte jetzt mal wirklich blöd aus der Wäsche. Inzwischen sind drei Monate vergangen. Bis gestern hatte ich eine 5 Tage Attacke, Flecanid kann das nicht mehr verhindern. Allerdings und da setzt meine Hoffnung an, ist das Vorhofflimmern heute nicht mehr so heftig wie vor der Ablation oder wie zwischen Weihnachten und Neujahr. Alle Ärzte sagen, das eine abschliessende Beurteilung über Erfolg oder Misserfolg der Aplation erst nach 6 Monaten erfolgen kann. Also bin ich noch der Hoffnung, das es sich in den weiteren drei Monaten soweit bessern sollte das ich endlich wieder ohne Tabletten leben kann. Sollte das nicht so sein, wird mir natürlich sofort wieder eine weitere Ablation angeraten. Ob ich diese machen lasse ist zumindest im Moment zweifelhaft. Ich hoffe einfach mal zu den ersten 70% zu gehören. Fazit: Pulmunalveneablation machen lassen? Hmmm, ich denke ja, ist den Versuch wohl wert. Schmerzen? Ja hat man, aber ne Wurzelbehandlung ist schlimmer, so als Vergleich. Schmerzen Leiste? Ja haste auch. Gibt angenehmere Stellen für einen Zugang aber ist nach zwei drei Wochen alles wieder i.O. Schmerzen beim Eingriff? Nein hat man nicht !!! Thermosonde in der Nase? Ja kommt auch! Tip, vorher Fragen wie das abläuft und dann Augen zu und durch. Ich könnte hier noch eine Stunde weiter schreiben, bin aber faul. Wer Fragen hat bezzgl. der Op oder danach oder was auch immer..... nur zu! Ich weiß wie Kacke das ist wenn man selbst Fragen hat und keiner ist da der Sie beantwortet. Gruss Fred - Wolle - 02-08-2018 Moin Fred, herzlich willkommen hier. Falls du öfter hier schreiben möchtest, solltest du duch registrieren, dann musst du nicht jedesmal warten, bis ich deine Beiträge freischalte. Ich bin nämlich auch nicht ständig hier. München hat einen recht guten Ruf, aber ich bin in Kiel auch sehr gut aufgehoben. Hämatome nach Kathetern schenen sehr vom Arzt abzuhängen. Als ich noch im UKE in Behandlung war, hatte ich die auch. Aber in Kiel können die das irgendwie alle richtig gut, kener meiner zahlreichen Katheter, die in Kiel geschoben wurden, hat ein Hämatom hinterlassen. - FredXXL - 02-09-2018 Schon erledigt! - Brigittchen - 02-11-2018 Fred, sind bei dir Herzklappen Probleme ausgeschlossen worden? |