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| Geschrieben von Pergola - 04-11-2011, 07:45 AM |
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Guten Morgen! Oh, habt recht vielen Dank für eure aufmunternden Worte, Tipps und Links! Super!!! Ich selbst würde schon gerne so ein Projekt aufziehen. Doch erstens habe ich gerade noch recht viele andere (berufliche) Projekte auf dem Zettel und zweitens wohne ich derzeit leider nicht an der Ostsee, um mich nach geeigneten Immobilien umzuschauen. Außerdem habe ich auch ehrlich gesagt nicht den "Mumm", als "Macherin" und/oder "Projektleiterin/Vermieterin" oder so ähnlich zu fungieren. Das kann unter Umständen recht nervenaufreibend sein. Und das ist gerade für mein Herz total schädlich (siehe letzte Woche - habe mich maßlos über einen Kunden, der nicht zahlen will geärgert bzw. ich ärgere mich immer noch mit Anwalt etc. Selbst wenn ich "geeignete" ("kompatibel erscheinende) Mitbewohner finden würde, ist es nie ausgeschlossen, dass man als Vermieterin nicht doch auch mal Ärger "an den Hals bekommt"). Also würde ich diesen "Job" lieber jemandem überlassen, der für diese Dinge belastbarer ist. Ich werde nun einfach mal regelmäßig auf der oben empfohlenen Linkseite nachschauen, bzw. selbst dort ein Gesuch aufgeben. Vielleicht tut sich dann was ... Freue mich aber weiterhin über Tipps und Meinungen zu diesem Thema!!! Viele Grüße Petra |
| Geschrieben von defi - 04-11-2011, 05:39 AM |
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Hallo Ich bin Defiträger und lebe mit eine Herzkranke zusammen. Dazu kommt, dass ich GL ( Gehörlos) bin.. So eine Lebensgemeinschaft ist nicht einfach. Da jeder sich auf den Partner verlassen müßte. Besonders ist ec nicht einfach, wenn man ausserhalb wohnt und man ein auto braucht, wenn man schnell mal weg muss. In eine Wohngemeinschaft mit Herzkranken oder mit Leute, die mit Herzkranken umgang haben und dadurch besser verstehen können wenn es einen schlecht geht gehört Vertrauen dazu. Man soll nach möglichkeiten nicht schweigen wenn es einen nicht gut geht. nur so läuft eine Wohngemeinschaft super. Ferner muss man sehen können wenn es einen Mitbewohner schlecht geht. Es gibt viele anzeichen dafür. Verständniss, Vertrauen, Offenheit ist wichtig. Denn nur so kann man sich gegenseituig helfen. Nach möglichkeiten sollte man vieles gemeinsames machen können. Und genau dass ist es was immer wieder mal fehlt.. Eben diese Bewegung. Und dieses Gemeinsamkeit. Vorallem ist es wichtig, dass man sich auf den Mitbewohner voll verlassen kann und man sich nicht in stich gelassen fühlt. Ich vertraue und verlasse mich sehr auf Christin. Nur so klappt es. Aber nicht zu vergessen. man soll auch seine Freiheit haben. Das heißt, dass man die Person voll vertraut und sich auf ihn verlassen kann. egal wo man gerade ist. ein Handy ist da echt hilfreich. @Petra Hab den Mut zu sowas zu gründen, wenn du die Richtige Leute kennst. Man muss nicht an der Ostsee wohnen. LG andy |
| Geschrieben von agloco - 04-11-2011, 12:43 AM |
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Hallo Petra, auch mir sind derartige Projekte nicht bekannt. Was aber nicht dagegen spricht zu versuchen, solch eine Wohngemeinschaft zu gründen. Natürlich bräuchte man eine passende Immobilie und zuverlässige Mitbewohner. Die Idee finde ich aber grandios ![]() @andora Vorallem die eine Anzeige finde ich gut wo Mitbewohner für die Seniore-WG nahe Stralsund gesucht werden fürs Leben auf dem Lande. Zitat: Voraussetzungen:Das hört sich doch gut an ![]() Grüße alex |
| Geschrieben von Andora - 04-10-2011, 05:19 PM |
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Hallo Pergola, bei Google hab ich ziemlich viele Links zu Wohngemeinschaften ab 50 gefunden. Direkt fuer Herzkranke aber nicht. hier mal ein Link zu WGs in Mecklenburg Vorpommern. Wegen der von dir gewuenschten Ostseenaehe http://www.pluswgs.de/Wohngemeinschaften...G_Alten-WG lieben Gruss Doris |
| Geschrieben von Pergola - 04-10-2011, 04:29 PM |
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Hallo Christin, das "nicht originell" bezieht sich eigentlich nur darauf, dass ich mir Gedanken über die Zukunft mache - und das macht doch jeder merh oder weniger, gell? Ich freue mich, dass du meine Idee findest. Vielleicht gibt es ja noch mehr Interessenten, die sich für sich selbst so eine Möglichkeit des "Altwerdens" vorstellen könnten ... |
| Geschrieben von Christin - 04-10-2011, 12:28 PM |
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Leider kenne ich so ein Projekt noch nicht... aber die Idee finde ich Klasse... Warum findest du sie nicht Originell? LG, Christin 8-) |
| Geschrieben von Pergola - 04-10-2011, 12:09 PM |
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Hallo zusammen, aus aktuellem Anlass mache ich mir gerade ein paar Gedanken für die Zukunft. (Okay, ist nicht besonders originell). Derzeit habe ich mal wieder eine "schlechte Phase", wo ich mich körperlich deutlich weniger als sonst belasten kann. Vor ein paar Tagen hatte ich wieder "so'n Flimmeranfall" ... Der war zwar nur kurz, aber heftig, und die "Ich-kann-gerade-nicht-mehr"-Erscheinung wie letztes Jahr im November vor und nach der Ablation trat wieder auf. Klar, auch die Angst spielt immer wieder eine große Rolle. Da ich grundsätzlich ein sehr aktiver Mensch bin und meistens ja noch "gut drauf", hoffe ich, dass es nicht so schnell dazu kommt, dass ich selbst die einfachsten Haushaltsdinge nicht mehr erledigen kann. Dennoch mache ich mir Gedanken darüber, ob es eventuell eine gute Möglichkeit ist - besonders als Single - auf lange Sicht hin gesehen, in einer Art Wohngemeinschaft (allerdings jeder mit eigener Wohnung/Wohnbereich) zu wohnen, wo es auch (Herz-)Kranke gibt, sodass man sich bei "Schwächeanfällen" und Ähnlichem gegenseitig helfen kann. Kennt hier zufällig jemand ein derartiges Projekt (am liebsten natürlich an der Ostsee!!!) und kann darüber berichten? |

