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| Geschrieben von Peter - 09-27-2015, 07:37 AM |
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Da ich selber nach Informationen suche, will ich den weiteren Verlauf einmal aktualisieren. Was ich am 20.06.15 gefühlt habe, hat sich im Grunde vollständig bestätigt. Nach der 1. Woche setzten dauerhafte Rhythmusstörungen ein. Das dauerte 10-12 Tage. Dann gab es nach und nach beschwerdefreie Stunden und auch Tage. Nach 3-4 Wochen hatte ich das Gefühl, dass sich etwas entwickelt hat. Ich war bis zu 8 Tage völlig beschwerdefrei. Ohne jegliche Tabletten. Die Beschwerden waren teilweise nach 1-2 Stunden wieder verschwunden. Darüber hinaus bin ich nicht gekommen. Stück für Stück wurde es dann wieder schlechter. Vor 3 Wochen hatte ich dann 3 Tage - mit einigen Stunden Unterbrechungen - Beschwerden. Ich hatte einen Zustand erreicht, dass ich im Grunde alle 1-2 Tage Probleme habe. Wenn es dann auftritt, dann für bis zu 30 Stunden. Bis zum nächsten Matchball muss ich noch ca. 180 Tage warten. Deshalb nehme ich nun wieder Multaq. Von allen Medikamenten war das noch das beste. Mit der Ablation werden die Ursachen der Störungen beseitigt. Wenn man Glück hat. Es ist eben nicht so, wie weiter oben behauptet wurde, dass man eine Woche im Krankenhaus ist, ein kleiner Eingriff und alles ist gut. Nur wenn die Tabletten nicht mehr helfen, dann bleibt einem nichts Anderes mehr übrig. Angeblich steigt die Erfolgsaussicht vom 2. Mal von 70% auf 85%. Für die nächsten Monate hoffe ich nun, dass ich im Schnitt 4-5 Tage ohne Beschwerden leben kann. |
| Geschrieben von Peter - 06-20-2015, 09:30 AM |
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Mein Urteil habe ich schon gefällt. Die Ablation war am 11.06.15, seit dem habe ich schon wieder dreimal Probleme gehabt. Das erste mal letzten Sonntag, dann für 34 Stunden. Ich war vorgestern beim Arzt. Der hat mir zwar gesagt, dass das normal sei, ich glaube aber nicht mehr, dass es erfolgreich war. Ich kann schlechtes Wetter voraussagen, gutes aber nicht. Nun muss ich bis zum 29.01.16 warten, da erfolgt eine Untersuchung. Am 13.07.15 habe ich einen neuen Termin beim Kardiologen. Ich hoffe, ihm fällt tablettenmäßig noch etwas ein. Sorry, aber seit 1,5 Jahren muss ich schon sehr genau hinsehen, um zu erkennen, dass das Leben lebenswert ist. 34 Stunden Herzrythmusstörungen blasen einem den Verstand weg. |
| Geschrieben von agloco - 06-17-2015, 08:02 AM |
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Grüße dich Peter, erstmal alles Gute! Ab wann kann man denn in etwa ein Urteil fällen? Ich meine, du kennst deinen Körper ja am Besten und spürst, ob sich etwas verändert hat. Grüße Alex
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| Geschrieben von Peter - 06-13-2015, 03:21 PM |
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Hallo, wollte diesen Thread nicht so einfach veröden lassen Ich habe nun nach einem halben Jahr ergebnislosem Einnehmen von Amiodaron eine Ablation durchführen lassen. Im Moment befinde ich mich noch in dem Stadium des Genesens, so dass ich über den Erfolg noch nichts kann. |
| Geschrieben von agloco - 12-22-2014, 07:32 AM |
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Hey Peter, ja hier gibt es eine Suchfunktion, man muss nur über den Menüpunkt "Forum" gehen und es kommt sofort der Punkt Forumssuche. Ich denke nicht, dass "schatje" noch antworten wird aber danke für deine Erfahrungen dazu! Viele andere lesen das ja auch und oftmals kann es helfen. ![]() Liebe Grüße und frohe Weihnachten glocken Alex |
| Geschrieben von Peter - 12-22-2014, 06:55 AM |
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Hallo, vorab einmal eine Frage? Gibt es in diesem Forum keine Suchfunktion? Ich habe bis zum 13.11.14 Multaq genommen. Ich war einmal 10 Tage beschwerdefrei, in der Regel hatte ich aber nach 2-6 Tagen Probleme. Nun nehme ich Amiodaron. Nach dem Umstellen war ich 13 Tage ohne Beschwerden, Das hat mich ziemlich optimistisch gestimmt. Nach den 13 Tagen gab es dann Phasen von 10, 9, 4 und 2 Tagen. Und nun ist aller Optimismus verflogen. Es schweint, als hätte Amiodaron zu Beginn nur so gut gewirkt, weil der Körper noch Multaq hatte. Nun habe ich 3 Medikamente durch. Ich vermute, jetzt komme ich um eine Ablation nicht mehr herum. ;( Frohe Weihnachten glocken |
| Geschrieben von Peter - 07-27-2014, 08:30 AM |
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Hallo, wirklich neue Dinge gibt es nicht, aber die eine oder andere Erkenntnis. Bis zum 15.06.14 stand das Maximum der beschwerdefreien Tage bei 7 Tage. Am 15.06.14 hatte ich Probleme und war dann 6 Tage ohne Beschwerden. Ab dem 18.06.14 hatte ich ca. 4 Wochen Urlaub. Nachdem die Beschwerden wieder auftraten war ich im Anschluß daran 9Tage, 9Tage und 10 Tage ohne Beschwerden. So gut war es schon seit Monaten nicht mehr. Dann war mein Urlaub vorbei und die guten Tage reduzierten sich auf 6 Tage, 5 Tage. Heute bin ich den 3. Tag beschwerdefrei. Meine Hoffnung, dass das Multaq das im Laufe der nächsten Monate weiter verbessern kann, haben sich für mich zerschlagen. Dass es im Urlaub soviel besser war, hat mich ziemlich überrascht. Weil es eigentlich keine Situationen gibt, in denen ich das Gefühl habe, "anfälliger" zu sein. Im Oktober habe ich wieder 2 Wochen, mal sehen ob sich das bestätigt. Ich denke, dass ich damit leben muss, alle 4-10 Tage Beschwerden zu haben. Die Beschwerden sind zwar nicht mehr ganz so heftig wie zu Beginn, sie dauern nur einfach sehr lange an. Wenn es auftritt, dann habe ich es 12 Stunden. Das zerrt schon an den Kräften. Übrigens, das Tromcardin habe ich abgesetzt. In der Phase in der ich es genommen habe, hatte ich mehr Probleme als vorher und nachher. Muss nicht an Tromcardin liegen, daber zumindest hat es nichts verbessert. |
| Geschrieben von schatje - 07-24-2014, 01:52 PM |
Zitat:Hallo,Hallo,ist ja eine Zeit vergangen,gibts was neues?L.G |
| Geschrieben von Peter - 05-10-2014, 06:52 AM |
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Hallo Günni, vielen Dank für die Blumen, aber mit fast 54 sehe ich mich nicht mehr als so jung an. Ich nehme das Multaq immer noch und nach 2 Wochen wurden die Intervalle schrittweise länger. Ich bin nun 7 Tage ohne Beschwerden, "soweit" war ich jetzt schon 4mal hintereinander, hoffe dass ich nun etwas draufpacken kann. Ich war gestern beim Kardiologen, er meinte ich solle damit weitermachen und hat mir zusätzlich "Tromcardin" empfohlen. Ich solle es 2 Wochen testen, ob es etwas verbessert. Wenn die Beschwerden auftreten, halten sie 12 Stunden an, danach kann ich die Uhr stellen. Sie sind aber nicht ganz so heftig, wie vor "Multaq". Alles in allem würde ich sagen, dass ich mit dem Zustand leben kann. Toll ist es nicht, aber auch nicht so schlimm, dass ich an mir herumschnibbeln lassen würde. Was ist Q10 ? |
| Geschrieben von Günni - 04-01-2014, 03:25 PM |
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Hallo Peter, ich kämpfe seit 2008 mit Vorhofflimmern. Zunächst trat es nur in Abständen von mehreren Monaten auf. Habe ca. 8 Kardiversionen hinter mir. Mittlerweile habe ich es permanent. Eine Katheterablation hat auch nicht geholfen. Hatte mir nur noch Vorhofflattern eingebracht, was noch unangenehmer als Flimmern war aber beendet werden konnte. Jetzt ist das "gute alte Flimmern" wieder da. Mein EF liegt bei ca. 42 und ich habe so ziemlich alle seelischen Zustände mit der Erkrankung durchlebt und habe vor allem Angst vor einer Verschlechterung der Pumpleistung. Obwohl mein Kardiologe meint diese habe sich seit 2011 nicht verschlechtert. Subjektiv empfinde ich das unterschiedlich. Durch die Einnahme von Amiodaron hat sich ein Schilddrüsenproblem draufgesetzt, von dem ich hoffe es reguliert sich wieder. Multaq hatte ich auch ein halbes Jahr genommen. Leider hat es nichts gebracht und zusätzlich ist es nicht ganz risikoarm. Wichtig ist Schlaganfallvorbeugung. Das spielt evtl. bei Dir noch keine so große Rolle, weil Du noch jung bist und Dein Herz sonst OK ist. Versuch Dich von der Ernährung möglichst basisch einzustellen. Und evtl. mit Q10 etwas zusätzlich für Dich zu tun. Ich hab einen Bekannten, der hält sich damit über Wasser und schafft so lange Perioden ohne Flimmern. Alles Gute Günni
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Im Sommer 2013 hatte ich alle 10 Tage Vorhofflimmern, inzwischen tritt es fast jeden 2. Tag auf.