Ob man Kekse mag oder nicht, dieser Hinweis muss sein.
Wir verwenden auf dieser Webseite Cookies. Diese verarbeiten auch personenbezogene Daten. Zum Einsatz kommen auf unserer Seite: Technisch notwendige Cookies, Statistik-Cookies sowie Cookies von Drittanbietern. Indem Sie auf „Cookie-Einstellungen“ in der Fußzeile klicken, erhalten Sie genauere Informationen zu unseren Cookies. Durch einen Klick auf das Auswahlfeld „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung aller Cookies zu, die unter „Cookie-Einstellungen“ beschrieben werden.

Ein Cookie wird in Ihrem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass Ihnen diese Frage erneut gestellt wird. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Bitte beachten Sie, dass neue Beiträge in diesem Forum von einem Moderator freigeschaltet werden müssen, bevor sie sichtbar werden.
Neue Antwort schreiben
Antworten zu Thema: Meine Myokarditis
Benutzername:
Betreff:
Beitrags-Icon:
Ihre Nachricht:
Smilies
Smile Wink Cool Big Grin
Tongue Rolleyes Shy Sad
At Angel Angry Blush
Confused Dodgy Exclamation Heart
Huh Idea Sleepy Undecided
[mehr]
Beitragsoptionen:
Themen Abonnement:
Geben Sie die Art der E-Mail-Benachrichtigung und des Abonnements für dieses Thema an (nur registrierte Benutzer).






Themenübersicht (Neueste zuerst)
Geschrieben von Tasse Tee - 03-18-2014, 03:23 PM
Hallo Michi,
deine Geschichte erinnert mich ein wenig an meinen Werdegang als "Herzchen". Allerdings mit dem Unterschied, dass ich bei einer EF von 34% (eher zufällig) aus dem beruflichen Rennen genommen wurde. Ich schaffte kaum noch Wegstrecken von ca. hundert Metern. Die musste ich des Öfteren beruflich bedingt zurücklegen. Einer Kollegin fiel es auf und haute mir besorgte Worte um die Ohren. Ich rauchte damals (habe sofort aufgehört, bis heute) und dachte nur noch in Richtung Lungenkrebs. So schnell war ich noch nie beim Arzt. Ich wollte dem Lungenkrebs ins Auge sehen!
Wurde nix draus. Es war das Herz.
In 2 Jahren hatte ich einen ähnlich positiven Anstieg der EF wie du.
[size=12]Heute nach fast 4 Jahren bin ich bei einer gerade wieder bestätigten EF von 70%. Und ich hatte immer mal wieder Pulsausraster von 200 und drüber. Ein Sch... gefühl und nach weniger Minuten wieder weg. Meine Kardiologin war nicht so sehr besorgt darüber, was mir auch Ruhe vermittelte. Seit über einem Jahr habe ich keine Ausraster mehr. Weiterhin nehme ich meine guten Freunde - meine Medikamente, wie ich sie nenne.
Also Kopf hoch! Mir scheint, auch bei dir gehts es aufwärts. Kümmere dich unbedingt um deine Angst, deine Panik. Das habe ich nämlich nicht gemacht, was ein Fehler war. Ist aber in Arbeit.
Liebe Grüße
Kris[/size]
Geschrieben von Knöpfchen - 02-20-2014, 08:59 AM
Huhu ^^

Das zu lesen tut mir wirklich leid.
Ist bestimmt nicht leicht für dich!

Ich drück dir die Daumen dass man das in den Griff bekommt!

Und wie meine Vorgänger schon sagten: Bitte am Laufenden halten :!:

Alles Gute!
Knöpfchen
Geschrieben von Carmen - 02-18-2014, 08:27 AM
Oh je Michi, das ist wirklich blöd gelaufen Sad
Ich drück' Dir jedenfalls die Daumen, dass man jetzt die Ursache der Hirnblutung rasch findet und dann mit der Behandlung an der richtigen Stelle ansetzen kann.
Ich lese immer wieder in verschiedenen Foren davon, dass manche Ansätze einfach falsch sind, weil man eine andere Diagnose als Ursache für die Beschwerden
festlegt.
Da sollte man doch meinen, dass das heutzutage gar nicht mehr passieren dürfte. Wie ist man denn jetzt plötzlich bei Dir auf die Hirnblutung gekommen?
Jedenfalls drücke ich Dir die Daumen, dass alles in den Griff zu bekommen ist, allerdings denke ich, dass Deine Herzerkrankung trotzdem manifest ist ;(

Ja - halte uns bitte auf dem laufenden.

LG Carmen
Geschrieben von Cello - 02-18-2014, 12:15 AM
Lieber Michi,

das ist eine harte Diagnose.

Ich drücke Dir beide Daumen, dass die Ärzte es wieder hinbekommen. Vielleicht kannst Du uns auf dem Laufenden halten, wenn es Dir überhaupt möglich sein sollte.

Alles, alles Gute für Dich Michi, nicht aufgeben, bitte!

Lieben Gruß aus dem Norden
von Carina
Geschrieben von cultig - 02-15-2014, 11:50 AM
Ein neues Highlight...
Es hat sich herausgestellt, dass meine Übelkeit, der Schwindel und Sehstörungen die meinen Rhythmusstörungen zugeschrieben wurden, doch die Folgen einer unerkannten Hirnblutung sind... Ursache derzeit noch unklar. Ein weiteres MR und CT folgen nächste Woche...
So ein Dreck! 8|
Michi
Geschrieben von Cello - 02-02-2014, 05:39 PM
Hallo Michi,

am Anfang war es sehr ungewohnt, da ist etwas fremdes in mir was ich sehe und fühle.

Nach nun 3 Jahren, ist der ICD ein Teil von mir, gibt mir Sicherheit und lässt mich mit diesem Gefühl, an meinen Leistungsstärken arbeiten. Ich fordere mich... der ICD passt auf, schmunzel.

Liebe Grüße
Carina
Geschrieben von cultig - 01-17-2014, 04:44 PM
Zitat:Hallo Michi, herzlich willkommen. Bin seit 3 Jahren erkrankt und habe einen Defi,sprich ICD mittlerweile in EM-Rente, einen BG von 100 + G,aG,B . Glückwunsch zu Deiner gesteigerten Herzleistung. Wäre traumhaft das auch schreiben zu dürfen 47127326957281235__0
Lieben Gruß
Carina
Danke Dir! Smile
Wie gehts Dir mit dem Defi? Fühlst Dich damit sicher oder bist immer mit den Gedanken bei "was wäre wenn"?

Glg
Michi
Geschrieben von cultig - 01-17-2014, 04:41 PM
Zitat:Hallo,
Dein Magen scheint schon vorher durch Stress und deine Verdauung nicht die beste gewesen zu sein. Ich nehme 3 mal am Tag MCP-Tropfen und habe keine Probleme mit dem Magen und nehme Täglich 24 Pillen. Extrasystolen: Wenn der Punkt der Elektrischen Anomalie im 3D Katheder mit Reizung lokalisiert werden kann, kann durch eine Ablation des Gewebes eine dauerhafte Abhilfe geschaffen werden. Herzzentrum Bad Krozingen bei Freiburg im Breisgau sind da die absoluten Spezi´s. Die Ablation ist keine große Sache, ich habe schon 2 hinter mir und es ist nicht viel mehr als eine Katheder Unters. aber unter Vollnarkose. Bei meinem Onkel hat es geholfen, er ist völlig beschwerdefrei und die Wirkung zeigt sich auch erst nach bis zu einem halben Jahr danach. Bei war es leider zu spät. Keine Verbesserung. Aber Informieren und nach fragen kostet nicht´s. Vielleicht ist es ja eine Option.Kopf hoch und weiter :thumbup:
Ablation ist gerade ein Thema, ja. Derzeit sind nämlich nur mehr 2 Punkte die die Störungen auslösen. Hier bin hier in Wien ja an der Quelle von guten Rhythmolgen :thumbsup: und werde es wohl noch im Frühling wagen. :S
Geschrieben von Cello - 01-16-2014, 11:15 PM
Zitat:Hallo liebe Herzis Smile

Seit mehr als einem Jahr lese ich auf diesem Board Eure Geschichten und jetzt wird es Zeit, dass ich auch mal meine erzähle.

Es war Anfang Oktober 2012, ich (38 Jahre, Wien, sportlich) saß im Büro und plötzlich drehte sich alles um mich, ich fühlte mich wie völlig betrunken, bekam keine Luft und fühlte mein Herz im Hals schlagen - viel zu schnell. Ich hab mich in den Tagen davor müde und schlapp gefühlt, aber nicht todkrank. Minuten später,dank einer Kollegin, lag ich im Krankenwagen mit 180 Puls (Tachykardie) und 180/120 Blutdruck. Diagnose im Krankenhaus: Virale Myokarditis, massiv eingeschränkte Pumpfunktion EF 15% mit ein paar tausend VES, zig Runs & Couplets auf Dauerüberwachung für die nächsten Wochen. Es fühlte sich wie mein Ende an, ich habe davor eine Werbeagentur geleitet und ich hatte jetzt mit ganz anderen Dingen zu kämpfen. Auch mit den Gedanken zu Frau und 3-jähriger Tochter - wie sollte das weitergehen? Mein Leben von 130 auf 0... ich stand vor einen großen Abgrund.

Die Pumpfunktion verbesserte sich dank Medikamenten und viel Ruhe in den folgenden Wochen im KH auf knapp 30% und ich durfte das Krankenhaus vorerst mit Life Vest (Defi Weste) verlassen, war aber in Dauerüberwachung durch meine Kardiologen. Absolute Ruhe war angesagt, nur zuhause rumsitzen... ich kann seitdem keine Bücher mehr ansehen Wink

5 Monate später mit zwei weiteren KH Aufenthalten, diversen Medikamentenwechsel, zig Life Vest Alarmen, Psychotherapie, etc. hatte sich nicht wirklich was an der Pumpfunktion gebessert und die Defi Implementation stand an... ich wollte noch warten, hatte massiv Angst davor!

Und plötzlich, bei einer der nächsten Untersuchung im April 2013 lag meine EF bei 45%! Ich hatte es geschafft, war die Life Vest los, durfte im Juni auf Reha. Ich denke ich war einer der wenigen Menschen die mit einem Lächeln am Ergometer gesessen sind...
Durfte dann wieder leicht Sport machen und arbeiten - nach 10 Monaten im Krankenstand - Ich mache meinen Job wirklich gerne. Natürlich brauche ich viel mehr Ruhe und bin deshalb oft nur halbtags im Büro. Vieles hat sich verändert, vor allem meine Einstellung zum Leben!

Liest sich alles positiv oder? Im Grunde ja, EF derzeit bei 55%, aber da gibts auch echte Schattenseiten:
Ich leide noch immer an Rhythmusstörungen, mal mehr (Runs mit 120-150 Puls) mal weniger (paar hundert ungefährliche aber nervige Extrasystolen), die ich leider alle (!) spüre.
Durch die vielen Medikamente (derzeit nur mehr Sotacor und Blopress) ist mein Magen massiv angeschlagen und ich bin seit 2 Monaten auf extremer Schonkost.
Ich kämpfe immer wieder mit mit Panik- und Angstzuständen und beginne deshalb wieder mit einer Therapie.

Was hab ich bisher gelernt!? Manchmal fickt dich das Leben, aber ich versuche trotzdem immer positiv zu bleiben!
Dankbar bin ich für meine Kardiologen, vor allem für eine bestimmte, die sich alles anhört, egal wie beschissen oder blöd es klingt, und sich für mich wirklich Zeit für mich und meine Männer-Wehwehchen nimmt! ^^

Liebe Grüße und danke an Euch alle!
Michi
Hallo Michi, herzlich willkommen. Bin seit 3 Jahren erkrankt und habe einen Defi,sprich ICD mittlerweile in EM-Rente, einen BG von 100 + G,aG,B . Glückwunsch zu Deiner gesteigerten Herzleistung. Wäre traumhaft das auch schreiben zu dürfen [Bild: smilie_love_047.gif]
Lieben Gruß
Carina
Geschrieben von Cello - 01-16-2014, 09:34 AM
... Pantoprazol hilft bei meiner täglichen Dosis schon lang nimmer. :wacko:
Dieses Thema hat mehr als 10 Antworten. Ganzes Thema lesen.